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Deutschland plant Abwrackprämie für alte Heizungen

17.08.2012 | 10:15 |   (DiePresse.com)

Deutsche Hauseigentümer sollen künftig eine Einmalprämie erhalten sollen, wenn sie ihre Öl- oder Gasheizung gegen eine neue Anlage tauschen.

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Die deutsche Regierung plant eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Sie zitiert aus einem Gesetzesentwurf, wonach Hauseigentümer künftig eine Einmalprämie erhalten sollen, wenn sie ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine neue Anlage tauschen.

"Zahlen müssen die Förderung am Ende die Verbraucher", schreibt die "Bild". Finanziert werden soll die Aktion dem Zeitungsbericht zufolge nämlich durch eine Abgabe für Heizöl- und Gashändlern. Diese könnten die zusätzliche Belastung auf die Kunden abwälzen. Angaben über die Höhe der möglichen Prämie wurden nicht gemacht. Grundlage sei eine Reformierung des Wärmegesetzes.

Die deutsche Zentralheizungswirtschaft (VdZ) forderte bereits 2009 eine solche Prämie für alte Heizungen. Es werde in Deutschland noch zu häufig mit veralteter Technik geheizt, die unnötig viel Energie verbrauche und Kosten verursache, lautete die Begründung des Branchenverbandes der Heizungsbauer.

(APA/dpa/Red.)

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9 Kommentare

lol

ich finde das ein geniales modell, den leuten wieder - wie bei der pkw-abwrackprämie - massen an geld aus der tasche zu ziehen. in der panik, ja kein schnäppchen zu verpassen werden auch diesmal funktionierende anlagen beim fenster rausfliegen, einer fängt an und die nachbarn werdens übertrumpfen.

dieses volk wird mir immer ein rätsel bleiben :-)

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Die Dummheit der Planwirtschafter ist fast grenzenlos

Alle Förderungen und Subventionen bezahlt letzten Endes der Steuerzahler mit einem Wohlstandsverlust.
Gewinner sind dabei nur ganz wenige, die eine gute Lobby besitzen.

Wieder einmal eine marktverzerrende Subvention

Durch die Prämie werden bereits bestehende Betriebe gefördert.
Dadurch müssen sie nicht mehr innovativ sein und ein besseres Produkt bringt schon gar nichts.

Viel besser wäre:
1) Öl und Gas extrem zu besteuern und den Import zu reduzieren
2) Die Abgaslimits immer weiter verschärfen. Somit müssen ältere Anlagen durch neuere ersetzt werden, oder es erfolgt ein genereller Wechsel zu effizenteren Systemen (KWK, Solare Nahwärme, genossenschaftliche Fernheizwerke, ...)
3) die Mehreinnahmen werden für Innovationen und Forschung im Energiebereich ausgeschüttet
4) Bedürftigen Familien kann geholfen werden auch auf eine effiziente Heizung mit niedrigen laufenden Kosten (Solar, Stückgut) umszusteigen (was ihr monatliches Auskommen erleichtern würde)

Die einzigen die nicht davon profitieren würden, sind schlecht aufgestellte Firmen, die wegen ihrer schlechten Produkte oder Produktionsprozesse unter die Räder kommen.

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Re: Wieder einmal eine marktverzerrende Subvention

"Viel besser" wäre die Kosten niedrig zu halten, um die Überschuldung zu reduzieren.

Was Sie da vorschalgen ist Planwirtschaft pur, und eine solche ist strikt abzulehnen!


Re: Re: Wieder einmal eine marktverzerrende Subvention

Was daran ist Planwirtschaft?

Dass es Marktversagen gibt und ein Grund das Nicht-Einpreisen von externen Kosten ist hat Hayek rausgefunden.

Und zu Kosten niedrig halten:
in der Telekommunikation und IT funktioniert es genau, wie ich beschrieben habe. Eigentlich finanziert der Staat und das Militär die erste, sprich teuere Entwicklung der Produkte und die privaten Unternehmen müssen dann schauen wie sie ihre Produkte gut produzieren und in den Markt bringen.
Effekt: Die Produkte werden immer besser und die Preise fallen.
Die schlechten Unternehmen verschwinden dann einfach. Ein Gedanke den die meisten Österreicher nicht verstehen, aber mit Planwirtschaft hat das gar nichts zu tun. Viel eher mit unverzerrten Märkten.

PS:
Einfach eine haltlose Kommunismuskeule zu schwingen ist niedrigstes Krone-Niveau.

Guter Ansatz

Noch besser wäre es Öl- und Gasheizungen für Neubauten einfach zu verbieten.

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Re: Guter Ansatz

Erdgas zählt zu den saubersten Energieformen, die es gibt. Erdgas ist noch für 100 Jahre vorhanden. Erdgas ist auch eine kostenmäßig günstige Energieform.

Was Sie vorschlagen ist daher Schwachsinn.

Re: Re: Guter Ansatz

und in 100 jahren??

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Re: Re: Re: Guter Ansatz

In 100 Jahren?
Da sind wir alle tot!

Und außerdem haben wir da sehr lange Zeit, um uns anzupassen, so wie wir das immer konnten.

Hobbyökonom