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Italien: Benzinpreis steigt auf Rekordhoch von zwei Euro

17.08.2012 | 12:49 |   (DiePresse.com)

Mitten in der Reisezeit wurde die Spritsteuer erhöht. Auf italienischen Autobahnen zahlt man bereits 1,98 Euro für ein Liter Super-Benzin.

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Wer seinen Urlaub heuer in Italien verbringt, ist gut beraten, vor der Grenze noch einmal vollzutanken. Auf Autobahn-Tankstelle stieg der Preis für ein Liter Super-Benzin auf 1,98 Euro. Auf der Insel Ischia verlangten einige Tankstellen am Donnerstag sogar 2,019 Euro pro Liter, wie die Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore" berichtet. Damit wurde dem Bericht zufolge das Rekordniveau vom heurigen April erreicht worden.

Viele Italiener verbringen ihren Sommerurlaub rund um den 15. August. Ausgerechnet wenige Tage vor "Ferragosto" trat eine weitere Erhöhung der Spritsteuer in Kraft. Die Regierung Mario Mont will damit unter anderem Geld für den Wiederaufbau von Gemeinden der Region Emilia Romagna auftreiben, die bei einem Erdbeben im Mai zerstört wurden.

Der Konsumentenverein Codacons rechnete jüngst vor, dass eine Tankfüllung inzwischen knapp 20 Euro mehr koste als noch vor einem Jahr. Die Last der Benzinpreise für die von der Krise stark unter Druck geratenen Italiener sei unerträglich. Italienische Tankstellenpächter befürchten jetzt eine weitere Zunahme des Tanktourismus ins nahe Ausland.

(Red./APA)

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5 Kommentare
Gast: Antiradler
18.08.2012 23:01
0 0

Ja bitte

ich möchte auch gerne 2 Euro bezahlen - wieso darf ich nur 1,50 zahlen ?

Das ist wirklich ungerecht, wie soll der Staat da genug Geld für das neue Hilfspaket zusammenbekommen.

und dagegen tun wir ... nichts.

Denn der Staat verdient daran und hat kein Interesse das zu ändern. Jedwede Preisstabilisierung ist pure Heuchelei. An Benzinpreisen erkennt man die Inkompetenz der Politiker generell. Ob wir im Europavergleich doch noch ein Glück haben muss leider bezweifelt werden.
Andere Artikel in der Presse sagen im Wortlaut, dass Akademiker zunehmend auswandern. Ich denke auch darüber nach, Benzinpreis hin oder her.

Re: und dagegen tun wir ... nichts.

Die Mineralölabgabe ist in Österreich ein fixer Centbetrag pro Liter. Der Staat profitiert, wenn der Nettopreis niedrig ist, denn dann wird mehr verkauft.

Re: Re: und dagegen tun wir ... nichts.

Soweit korrekt, allerdings wird die MWSt fällig in %. Und dann schaut die Geschichte anders aus als mit "nur" ich glaube 42c/L MÖSt, dann sehen Sie wes Menschens Kind davon profitiert.

Doppelbesteuerung verboten. Ach, wo?

btw: Sind Sie AnonAustria die im März hier zum Konsumverzicht aufgerufen haben?

Re: Re: Re: und dagegen tun wir ... nichts.

Nein, ich hatte diesen Namen schon seit lange bevor die Gruppe bekannt wurde...

Hobbyökonom