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BMW zieht an Audi und Daimler vorbei

18.08.2012 | 11:57 |   (DiePresse.com)

Opel macht bei Autoverkäufen Verluste, Porsche hat die dicksten Profite. BMW legt im Konkurrenzkampf vor.

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Was verdienen die Autobauer an einem verkauften Neuwagen? Im Dreikampf mit Audi und Daimler hat sich BMW in der ersten Jahreshälfte als der erfolgreichere Autobauer erwiesen, Opel verliert im Schnitt mit jedem Kaufvertrag fast 1000 Euro und Porsche hat die dicksten Profite - das ist das Ergebnis einer Studie des Center Automotive Research (CAR) der deutschen Uni Duisburg-Essen, die der Nachrichtenagentur dpa am Samstag vorlag.

Demnach verdiente BMW in den ersten sechs Monaten mit jedem verkauften Auto im Schnitt 4325 Euro vor Zinsen und Steuern - und war damit im Kerngeschäft stärker als die beiden Konkurrenten. Audi musste sich mit einem operativen Gewinn von 4242 Euro pro Fahrzeug zufriedengeben, lag damit aber vor Daimler (3621 Euro).

Mercedes hofft auf neue A-Klasse

Institutsleiter Ferdinand Dudenhöffer sieht aber noch gute Aufholchancen für die Schwaben: "Die kommen im vierten Quartal zurück", sagte der Experte. Er erwarte, dass der Verkaufsstart der neuen A-Klasse das Pkw-Geschäft beflügelt. Zudem hätten sie "ihre Kostenstrukturen deutlich verbessert".

Der vom Absatz her deutlich kleinere Sportwagenbauer Porsche spielt indes in einer ganz anderen Liga: An jedem verkauftem Neuwagen verdienten die Zuffenhausener in der ersten Jahreshälfte im Schnitt 16.826 Euro vor Zinsen und Steuern - so viel wie kein anderer Hersteller. Mit 18,64 Prozent operativer Umsatzrendite sind sie unschlagbar und gelten weiterhin als einer der profitabelsten Autobauer der Welt.

Chrysler überrascht mit Profitabilität

Außerhalb der Oberklasse hatte überraschend Chrysler im reinen Autogeschäft die Nase vorn (1436 Euro). "Nicht mal Hyundai-Kia, dem profitabelsten Massenhersteller der letzten Jahre, ist es gelungen, pro Fahrzeug einen höheren Gewinn zu erzielen", sagte Dudenhöffer.

Der südkoreanische Hersteller kam auf ein Ebit von 1.386 Euro pro Fahrzeug und lag damit unter anderem vor Europas größtem Autobauer Volkswagen (916 Euro) und dem Weltmarktführer Toyota (845 Euro). "Spätestens 2020 wird Hyundai-Kia die Marktführerschaft übernehmen", prophezeite Dudenhöffer angesichts der jüngsten Zahlen.

Europäische Autobauer mit Problemen

Ganz schlecht sah es im ersten Halbjahr für die Autobauer aus, die überwiegend in Europa tätig sind: Opel machte pro verkauftem Auto im Schnitt 939 Euro Verlust und auch Peugeot-Citroen schoss 789 Euro zu. Noch vergleichsweise gut schlug sich der ebenfalls kränkelnde Hersteller Renault: Die Franzosen schafften beim Ebit ein leichtes Plus (65 Euro) je verkauftem Auto.

 

(APA/dpa)

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5 Kommentare
Gast: Gääähn
18.08.2012 19:17
1 1

vorbeiziehen

Wem interessiert, wer an wem vorbeizeiht. Heute der und morgen der. Idiotischer Artikel!

Bei den Rabatten...

Aber leider nur für: Feuerwehrhäuptlinge (bis zu 50%), hohe Beamte und Politiker (35-45%), Bürgermeister (25%)
Und die nacheifernden Proleten freuen sich dann über annähernd oder 10%...
Gute Werbestrategie!

Gast: mpppppp
18.08.2012 13:00
0 5

BMW verkauft Testwagen als Neuwagen ...

... stand doch in der Presse kürzlich -- Raffgier kommt vor dem Fall !

Re: BMW verkauft Testwagen als Neuwagen ...

Nicht sinnerfassend gelesen: BMW verkauft in den USA Testwagen als Testwagen, und zwar billiger, eben weil es keine Neuwagen sind. In Europa z.B. gibt es das übrigens gar nicht. Angekreidet wurde BMW, dass man diese Testwagenverkäufe bei den Absatzzahlen nicht extra herausgerechnet hat.
So wie Sie das schreiben, hört es sich an, als würde BMW in betrügerischer Absicht Testwagen verkaufen, ohne die Kunden darüber zu informieren.

Re: BMW verkauft Testwagen als Neuwagen ...

BMW hat Probleme bei den USA-Verkäufen. Las man unlängst bei der ARD. Opel bekommt von GM neue Absatzmärkte zugesprochen. Auch das vermisse ich hier. Also man darf nicht alles glauben, was Journalisten schreiben, nur damit sie ihr Soll erfüllen.

Hobbyökonom