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Deutsche und Österreicher arbeiten mehr als EU-Schnitt

20.08.2012 | 17:52 |   (Die Presse)

Deutsche arbeiten verstärkt an Wochenenden und in der Nacht. Der flexiblere Arbeitsmarkt hat den Einstieg ins Berufsleben verändert. Der Anteil befristeter Verträge für Berufseinsteiger hat sich fast verdoppelt.

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Berlin/jps/APA/Reuters. Der Stellenwert der Freizeit als absolute Ruhezeit nimmt ab. Immer öfter arbeiten die Deutschen in der Nacht oder am Wochenende. Das geht aus dem Bericht „Qualität der Arbeit 2012“ des Statistischen Bundesamtes hervor, der am Montag präsentiert wurde.

Jeder Vierte arbeitet am Samstag, 1996 war es jeder Fünfte. 9,6 Prozent der Beschäftigten arbeiten in der Nacht, ein deutlicher Anstieg (1996: 6,8 Prozent). Wer einen Vollzeitjob hat, arbeitet in Deutschland im Schnitt 40,7 Stunden pro Woche, in Österreich 41,8. Der EU-Schnitt beträgt 40,4 Stunden, Schlusslicht ist Dänemark (37,7). Der Durchschnitt stieg seit 1996 um 40 Minuten.

Der flexiblere Arbeitsmarkt hat den Einstieg ins Berufsleben verändert: Junge Erwerbstätige beginnen ihr Arbeitsleben heute mit weniger Beschäftigungssicherheit, erklärten die Statistiker. Der Anteil der 25- bis 34-jährigen Erwerbstätigen mit einem befristeten Arbeitsvertrag hat sich binnen 15 Jahren von zehn auf 19 Prozent fast verdoppelt. Vor allem Berufseinsteiger und Stellenwechsler beginnen häufig mit einem befristeten Vertrag. 40 Prozent derjenigen, die 2011 erst seit weniger als zwölf Monaten bei ihrem aktuellen Arbeitgeber tätig waren, hatten einen befristeten Arbeitsvertrag.

Wenig verändert haben sich die großen Unterschiede zwischen Männern und Frauen am Jobmarkt. So verdienten Frauen 2011 – ohne Berücksichtigung der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Beruf und Branche – durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Ihr Anteil an Führungspositionen stieg von 27 auf rund 30 Prozent. Mehr als acht von zehn Teilzeitbeschäftigten in Deutschland waren 2011 Frauen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2012)

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8 Kommentare

was man eigenartigerweise an autobahnbaustellen nicht beobachten kann

in der nacht, wo fast kein verkehr ist, ruht die arbeit. unter tags dann der verkehrskollaps. in der nacht wärs im sommer ja auch kühler, am ende wären die leute also produktiver, aber nein...

Gast: umverteilungnachoben
21.08.2012 06:40
1 0

wer denn sonst, ausser die D und die oesterreicher muessen den eu/eurowahsninn und die bankenmrd. finanzieren. die SP unf faaymann finanzieren diese subventionen durch den sozialabbau bei den asvg pensionen u.arbeitnehmern


am besten wir bilden zusammen mit der ch und D eine deutsche union. von mir aus kann uns auch die Merkel regieren, dann sind wir wenigstens unsere unfähige abzocker regierung los und können wieder jemandem Vertrauen.

ich sehe nicht ein, warum ich mich von faymann und Co aussackeln lassen soll!

Gast: Tonus
20.08.2012 22:31
0 0

Ouzo

Dafür liegen andere in der Sonne und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein

Und wieder einmal heißt es:

"ohne Berücksichtigung der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Beruf und Branche". Ich behaupte hiermit: Kirschen sind viel süßer als Weintrauben. Diese Aussage ist mindestens genau so viel Wert wie ein Einkommensvergleich ohne Berücksichtigung von Beruf und Branche.

Re: Und wieder einmal heißt es:

Und man müsste auch Prestige und Schwierigkeitsgrad der Arbeit vergleichen und hineinbeziehen.

Gast: ASVG-Sklave
20.08.2012 20:46
0 0

wir EU-Sklaven in Österreich

die Umverteilung zur europäischen Beamtendiktatur muss ja irgendwie finanziert werden.

Gast: Siegel M
20.08.2012 20:13
3 0

Deutsche und Österreicher arbeiten mehr als EU-Schnitt

Müssen sie ja, um Geld nach Griechenland schicken zu können.

Hobbyökonom