Die Aussicht auf drastische Ernte-Einbußen hat den Preis für Sojabohnen zur Lieferung im November am Dienstag in die Höhe getrieben. Der US-Future (Termingeschäft) verteuerte sich um bis zu 1,1 Prozent auf 17,0125 Dollar (13,8313 Euro) je Scheffel (ca. 27 Kilogramm). Damit war dieser Kontrakt so teuer wie noch nie.
Die Entspannung bei den Preisen in den vergangenen Wochen habe physische Nachfrage geschürt, sagte Victor Thianpiriya, Agrarrohstoff-Stratege der ANZ Bank. Viel Luft nach oben sei aber nicht mehr: Inzwischen reife bei vielen Anlegern die Erkenntnis, dass die hohen Preise die Nachfrage weit stärker dämpfen werden als bisher gedacht.
Die Jahrhundert-Dürre in den USA hielt am Dienstag auch die Preise für Weizen und Mais hoch. Die Futures notierten jeweils 0,3 Prozent fester bei 8,82 beziehungsweise 8,18 Dollar je Scheffel. Der Mais-Preis lag damit nur etwa 25 US-Cent unter seinem Rekordhoch der vorvergangenen Woche.
(APA/Reuters)
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