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Ikea will in Hamburg ganzen Stadtteil bauen

22.08.2012 | 13:59 |   (DiePresse.com)

Eine Schwester des schwedischen Möbelriesen will ein Quartier mit Wohnungen, Büros und Geschäften für Tausende Menschen errichten.

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Ikea plant den Bau eines neuen Stadtviertels in Hamburg. Eine Schwester des schwedischen Möbelriesen will dort ein Quartier mit Wohnungen, Büros und Geschäften für Tausende Menschen errichten. Es gebe noch keine konkreten Pläne, aber Hamburg sei Zielstadt, sagte Harald Müller, Chef von Landprop - einer Immobilientochter von Inter Ikea - am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Es würden noch keine Gespräche mit der Stadt geführt, sagte Müller. Das Unternehmen suche eine mindestens fünf Hektar große brachliegende Fläche. Zuerst hatte das "Hamburger Abendblatt" über das Projekt berichtet.

Inter Ikea sei auch an Projekten in anderen deutschen und europäischen Großstädten interessiert, sagte Müller. Er verwies auf London. Dort sollen in der Nähe des Olympiaparks auf einem brachliegenden Industrieareal 1200 Wohnungen, Büros, ein Hotel und Geschäfte entstehen. Der Bebauungsplan sei gerade von der Stadt verabschiedet worden. Mindestens 40 Prozent der Wohnungen sollen familienfreundlich sein, also über drei oder mehr Zimmer verfügen. Die Bebauung müsse sich in das Umfeld einfügen. "Wir sind nicht Anhänger von Hochhäusern. Eine menschliche Bebauung ist eine vergleichsweise niedrige Bebauung", so Müller. Das Unternehmen entwickle seine Pläne stets in enger Kooperation mit den Behörden.

Hamburg: "Und liegt noch kein Schreiben vor"

Die Stadt Hamburg äußerte sich zunächst zurückhaltend zu dem Vorhaben. "Uns liegt bis jetzt noch kein Schreiben oder ein Antrag von Ikea vor. Sollte es eingehen, wird es selbstverständlich geprüft", sagte der Sprecher der Stadtentwicklungsbehörde, Frank Krippner. Auch die Finanzbehörde, die für den Verkauf von Grundstücken zuständig ist, wusste nur aus der Zeitung von dem Projekt. Zur Frage, ob Hamburg über geeignete Flächen verfügt, sagte Behördensprecher Daniel Stricker: "Es käme darauf an, was Ikea überhaupt will." Es gebe Gewerbeflächen in der Hansestadt, doch müssten diese erst von den Bezirken für eine Wohnungsbebauung umgewidmet werden.

Hamburg ist eine wachsende Stadt. Seit Februar leben erstmals sei über 40 Jahren mehr als 1,8 Millionen Menschen in der Hansestadt. Häuser und Wohnungen sind stark gefragt, die Immobilienpreise steigen. Der SPD-Senat will jährlich 6000 Wohnungen bauen, davon ein Drittel Sozialwohnungen.

(APA/AFP/dpa)

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6 Kommentare
Gast: hmmm
22.08.2012 15:04
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Hamburg: "Und liegt noch kein Schreiben vor"

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Wenn IKEA baut....

Wer IKEA kennt, weiss das diese Stadtviertel im Do it yourself Verfahren gebaut werden..das sind TAUSENDE JOBS. Natürlich profitiert IKEA wieso auch nicht...IKEA hat gerade viele Milliarden Locker..und Geld ist für IKEA so billig wie noch nie...also suchen sie neue Geschäftsfelder... Städte passen doch gut..noch besser wäre es wenn die CSR von IKEA weiter ausgebaut würde.... INDIA und Griechenland statt Deutschland und England aber wer weiss...
IKEA wird auch weiterhin ARBEIT für KUNDEN schaffen....Vielleicht gibt es in Griechenland nicht genug Kaufkraft für OUT OF THE BOX Stadtteile....

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london? hamburg?

eine logische folge wäre dann wohl wien. sicher. da freuen sich dann viele schon darauf.

Warum nicht in Griechenland?

Hamburg ist eine tolle Stadt...
London ebenso...
Aber Griechenland würde die IKEA Jobs viel dringender brauchen....

Re: Warum nicht in Griechenland?

Das Projekt nennt sich nicht "IKEA Jobs", sondern "Ikea Landprop".

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"Wir möchten einen neuen Stadtteil bauen, von dem Hamburg profitiert"

PR-Kacke. Korrekt lautet der Text: "Wir möchten einen neuen Stadtteil bauen, von dem IKEA profitiert"

Hobbyökonom