23.05.2013 03:10 Merkliste 0
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150 Jahre Opel: (K)ein Grund zu feiern


Kai Pfaffenbach
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2012 begeht Opel sein 150-Jahr-Jubiläum, zum Feiern dürfte aber kaum jemandem zumute sein: Ausgerechnet am Geburtstag des Firmengründers Adam Opel schickt der angeschlagene Konzern 9000 Mitarbeiter des Stammwerkes in Rüsselsheim in Kurzarbeit.

Im Anbetracht der Krise erinnert man sich gerne an bessere Zeiten zurück.

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10 Kommentare
Gast: SN§§
16.09.2012 11:12
0 1

Habe während der KFZ-Krise

ein neues Auto gekauft und da ich seit 30 Jahren Opel fahre, aus alter Verbundenheit wieder einen Opel. So ein mieses Auto hatte ich aber noch nie. Jeden 2. Monat muss ich in die Werkstatt, und die Mängel sind teils lebensgefährlich. Opel hat sich wohl bei den letzten treuen Kunden mit frecher Schleissigkeit bedankt. Und zuletzt - auch noch die Ersatzteilpreise massiv hinaufgesetzt. Opel, nein danke, nie wieder.

Re: Habe während der KFZ-Krise

das ist ein schmäh was du von dir gibts. habe seit 8 jahren einen opel astra , die einzige reparatur bis jetzt war ein radlager zu ersetzen ilnks vorne. das auto ist tadellos in ordnung u. es ist kein rostfleckchen zu sehen.

Gast: MH
16.09.2012 09:10
0 0

Der Mühlstein von Opel

Die Probleme von Opel sind in keinster Weise deutsche, sondern rein u. typische
amerikanische bzw. von GM; - siehe Bericht im Handelsblatt: *Wie beim Traditionskonzern
Opel versagte“ - hierin sind die sieben Kardinalfehler der Unfähigkeit u. des Totalversagen des Mutterkonzerns aufgelistet.

Wäre Opel frei von der US-Bevormundung u. damals bei der Krise wieder in die Hände der
Europäer z.B. von MAGNA u. Deutschland gekommen, gäbe es die latenten Probleme längst nicht mehr.
Offensichtlich ist den Amerikanern Opel als Mittel des Machterhalts, der Abzocke europäischer Arbeitnehmern, Staaten u. Steuerzahler wichtiger als eine weitere erfolgreiche europäische Automarke. Mit einer typisch amerikanischen, radikalen Politik der Eigeninteressen schwächen sie ohne Rücksicht auf Verluste eine Konkurrenz im eigenen Land u. damit im Währungskrieg gezielt den Euro.

Ich bin überzeugt, Opel würde heute genauso gut dastehen wie die übrigen Deutschen Marken.
Die Erfolgsgeschichte von Opel ist mit deutschem u. europäischem Herzblut geschrieben u. niemals mit amerikanischem. Wenn es den Europäern nicht bald gelingt das Schicksal von Opel selbstbestimmend
in die eigenen Hände zu nehmen, wird der Untergang dieser Marke besiegelt sein.

Antworten Gast: UM44
16.09.2012 11:14
0 0

Für den letzten Träumer:

OPEL ist kein deutsches Unternehmen, sie haben seit 50 Jahren das Know-How, die Planung, die Fertigungsmaschinen und alles andere aus den USA. Das ist ein US-Auto, das in Deutschland nur zusammengesetzt wird. Wäre Opel vor 4 Jahren verkauft worden, wäre nur der Name und ein paar Hallen übertragen worden. Und eventuell nicht mal der Name, da GM ihn den Banken verpfänden musste ...

Gast: Johan C.
15.09.2012 23:39
0 0

Ich fahre seit Ewigkeiten Opel...

Es liegt einfach nur an der Werbung, nicht am Design. Design war für mich immer OK, und ich fahre auch mit Skoda und VW, deren Design ich ebenfalls gut finde, und gleichwertig zu Opel. Beide Firmen bieten IMHO hochwertige Produkte.

VW ist eine starke Marke - VW könnte die vollkommenen Mistwagen bauen, die Kunden würden es lange verzeihen.

Klar, Opel hätte sich auch so eine Marke aufbauen können, keine Frage. Es ist alles einfach nur ungeschicktes Marketing bei Opel.

Gast: Andreas W.
15.09.2012 11:23
0 0

Das erste Problem war...

...daß Opel kein deutsches Auto mehr war, sondern ein türkisches. Deutsche Handarbeitskunst wurde durch billigere Kräfte ersetzt. Dann ging die Qualität flöten, weil ein Herr Lopez (der dann auch VW die gleichen Probleme bescherte) die Lieferanten so weit drückte, bis die Komponenten eben noch gerade kaum den Anforderungen genügten.
Letztlich dann das jämmerlische Design und der Absturz, der sich verselbständigt. Wer kauft schjon ein Auto, wenn er nicht sicher sein kann, daß es die Firma im nächsten Jahr noch gibt.
Generell ist es kein Schaden, wenn es keine Opel mehr gibt. Niemand hat die Firma in den letzten Jahren und Jahrzehnten daran gehindert, sich ein Image aufzubauen, wie es Audi oder auch Skoda gemacht haben.
Freie Wirtschaft beinhaltet eben auch die Chance des Scheiterns. Aber die deutsche Politik wird sicher auf Zuruf der Sozialisten auch diesen Leichnam mit Geld stopfen, damit er noch einige Zeit lang steht.
Klappt ja bei den diversen Banken auch, oder?

Antworten Gast: Haro von Wenen
16.09.2012 11:10
0 1

VW, Audi, Mercedes produzieren genauso

haben aber keine derartigen Qualitätsprobleme wie Opel....

Gast: jhgsdfoiuu
14.09.2012 23:58
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Opel mangelt es an Qualität und Design

Opel hat zwei große Probleme: die Qualität und das (nicht existente) "Design".

Außerdem verfügt Opel über kein Positivimage im Sinne eines Statussymbols, weder in Europa noch in Asien (wie zB VW in China für die breite Mittelschicht bis zum Alter von etwa 35 Jahren, Mercedes und Audi ab etwa 35 Jahren, BMW ab etwa 40 Jahren sowie die großen Audis für die Kader (politisch und akademisch mit teils groß angelegten Sponsorings)).

Warum kauft die (fast) niemand mehr?

Einmal zum Nachdenken: Warum schreibt VW fette Gewinne und zahlt Sonderprämien, selbst Ford Köln ist nie in den Schlagzeilen - nur immer wieder Opel?

Ach ja, ist einmal das Vertrauen der potenziellen Autokäufer ruiniert, zuvor durch schleissig zusammen geleimte Karren, später durch Gerüchte ob der Laden überhaupt absehbar weiter produzieren wird - ist man eben auf der Verlierterstrecke.

Dass ein sehr selbstbewusster Betriebsrat sich auch seit Jahr' und Tag in der Öffentlichkeit produziert ist halt auch keine Vertrauensschöpfung in das Wichtigste: Das Produkt Opel Pkw!

Gast: Bayer
13.09.2012 17:47
0 0

Opel, Opel Karajan, a jeder wüll an Opel ham, fährt man dann in den Graben.....

...will ihn keiner haben!
http://www.youtube.com/watch?v=JGKFOAeqxK8