Der deutsche Konsumgüterriese Henkel plant Sonderzahlungen an seine weltweit rund 47.000 Mitarbeiter, wenn der Konzern 2012 das Ziel einer bereinigten Umsatzrendite von 14 Prozent wie geplant erreicht. In Deutschland solle jeder der rund 8000 Beschäftigten mindestens 1000 Euro Sonderprämie erhalten, sagte ein Henkel-Sprecher am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der "Rheinischen Post".
Auf die rund 5500 Tarifbeschäftigten entfielen Prämien in einer Höhe von 1000 Euro, bei den übrigen Mitarbeitern seien es mindestens 1500 Euro, fügte er hinzu. Die Höhe der Prämien für die Beschäftigten außerhalb Deutschlands orientiere sich an den lokalen Gehaltsstrukturen, hieß es weiter.
Henkel hatte von April bis Juni ein Rekordquartal verzeichnet und sieht sich auf Kurs zum Erreichen der Jahresziele. Die bereinigte Umsatzrendite (Ebit-Marge) lag im Halbjahr bereits bei 14,1 Prozent - nach 12,7 Prozent vor Jahresfrist. Henkel hatte sich das Renditeziel vor Jahren gesteckt, um zu profitableren Wettbewerbern aufzuschließen. Im Herbst will Henkel-Chef Kasper Rorsted dann neue Ziele für die Zukunft des durch Marken wie Persil oder Pritt bekannten Konzerns verkünden.
(APA/Reuters)
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