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Lufthansa-Streik: Chaos am Frankfurter Flughafen

31.08.2012 | 17:19 |   (DiePresse.com)

Das Lufthansa-Bodenpersonal streikte. 26.000 Passagiere mussten am Boden bleiben, 190 Flüge fielen aus. Die Gewerkschaft ist zufrieden.

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Zehntausende gestrandete Passagiere, endlose Schlangen vor den Check-in-Schaltern, ein vollgeparktes Rollfeld - die Flugbegleiter haben bereits am ersten Streiktag die Lufthansa und den Frankfurter Flughafen ins Chaos gestürzt. 26.000 Passagiere mussten am Boden bleiben, 190 Flüge fielen ab 5 Uhr morgens aus, wie ein Lufthansa-Sprecher am Freitag sagte. Vor allem Verbindungen innerhalb Deutschlands und Europas seien betroffen gewesen. Die Lufthansa war offensichtlich von der Wucht des achtstündigen Streiks überrascht - zunächst hatte die Airline lediglich 64 Flugausfälle einkalkuliert.

Hart getroffen hat die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo mit dem Ausstand auch den Flugverkehr insgesamt. Der größte Flughafen Deutschlands musste teilweise schließen - wegen des Streiks. Die Parkpositionen für Jets seien knapp geworden - vorübergehend durfte in ganz Europa kein Flugzeug mehr Richtung Frankfurt starten, bestätigte ein Flughafen-Sprecher.

Am Wochenende drohen weitere Streiks

Weitere Streiks drohen schon am Wochenende. Denn die seit gut einem Jahr währenden und überaus zähen Tarifgespräche sind festgefahren - neue Verhandlungen sind nicht in Sicht. Nicht einmal über die Zahl der Flugbegleiter bei der Lufthansa sind sich die Streithähne einig: Die Lufthansa spricht von 18.000 - Ufo von gut 19.000.

Ein Ende des Streiks ist nicht in Sicht. Beide Seiten sprechen derzeit nicht einmal miteinander. Ufo gibt sich nach dem unerwartet deutlichen Erfolg des ersten Tages kampfeslustig. "Wir sind auf einen sehr langen Arbeitskampf eingerichtet", sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies zu Reuters. Die Streiks sollten in den nächsten Wochen noch verschärft werden. Wenn die Lufthansa nicht einlenke, könne der Ausstand auch bis zum Herbst oder Winter dauern.

"Das war ein Riesenerfolg"

Am Freitag stoppte der Flughafenbetreiber Fraport vorübergehend den Start aller Maschinen aus Europa mit Ziel Frankfurt. Damit wirkte sich der Arbeitskampf des Bordpersonals kurz vor dem Wochenende auf Flughäfen auf dem ganzen Kontinent und auch auf andere Airlines aus - und er stürzte Deutschlands größten Flughafen ins Chaos.

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Ein Ufo-Sprecher sagte: "Das war ein Riesenerfolg, auch wenn es uns für die Passagiere und die Kollegen am Boden leidtut. Aber das muss jetzt sein." Die Lage an den deutschen Flughäfen dürfte sich nur vorübergehend entspannen. "Es werden sehr bald weitere Streikmaßnahmen stattfinden. Und zwar so lange, bis die Lufthansa sich eines Besseren besinnt", sagte der UFO-Sprecher.

Zehntausende in Frankfurt gestrandet

Während die Auswirkungen am Freitag in München, Düsseldorf und Berlin-Tegel weitgehend überschaubar blieben, strandeten Zehntausende am größten deutsche Airport. Die Lufthansa meldete rund 190 Stornierungen - das ist mehr als jeder zweite der 360 Lufthansa-Flüge, die im Streikzeitraum von 05.00 bis 13.00 Uhr auf dem Flugplan in Frankfurt standen. Auf diese Maschinen von und nach Frankfurt waren 26 000 Passagiere gebucht. "Wir hoffen, dass es am Wochenende ruhig bleibt, aber wir haben noch keine Signale von der Ufo bekommen", sagte ein Lufthansa-Sprecher.

Die Gewerkschaft hatte angekündigt, zunächst nur an einzelnen Standorten in Deutschland zu streiken, die wegen der Vernetzung des Flugverkehrs schnell andernorts Auswirkungen haben könnten. Die Hoffnung: Lufthansa soll ein verbessertes Angebot vorlegen. Anderenfalls will Gewerkschaftschef Nicoley Baublies eine härtere Gangart einlegen: "Sollte das nicht passieren, haben wir auch flächendeckende und dauerhafte Streiks in der Schublade."

"Hier am Flughafen herrscht Chaos"

Die Lufthansa räumte am Freitag ein: "Ein Großteil der Kurz- und Mittelstreckenflüge fielen aus, vereinzelt auch Langstreckenflüge." Bei den Interkontinentalflügen habe man vor allem Strecken in die USA storniert, weil die Lufthansa dort täglich eine ganze Reihe an Verbindungen habe und die Kunden deshalb leichter umbuchen können.
Schon am Vormittag hatte ein Ufo-Sprecher gejubelt: "Hier am Flughafen herrscht Chaos. Sie wissen nicht mehr, wohin mit den Fliegern. Im Moment fallen alle Flüge aus."

Die Lufthansa forderte die Gewerkschaft angesichts des Streiks auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Das von der Airline vorgelegte Angebot sei dafür eine ausreichende Grundlage, sagte Lufthansa-Sprecher Klaus Walther am Frankfurter Flughafen. Im Sender n-tv sagte Walther: "Wir haben Top-Flugbegleiter, die sind besser als die Flugbegleiter anderer Airlines, deshalb verdienen sie auch mehr." Die Lufthansa AG habe 3,5 Prozent mehr Gehalt und den Verzicht auf Leiharbeit und betriebsbedingte Kündigungen angeboten: "Wir denken, das ist eine gute Basis, zu verhandeln."

"Wir lieben diesen Job"

Ohnehin hat das Unternehmen für die Forderungen der Gewerkschaft wenig Verständnis: "Die Lufthansa ist kein Unternehmen, das so bombig dasteht", erklärte ein Sprecher. Passage-Vorstand Peter Gerber betonte am Freitag in der Mitarbeiterzeitschrift "Lufthanseat": "Angesichts der schwierigen Wettbewerbslage brauchen wir einen Beitrag von allen Beschäftigen."

Die Sparpläne der Konzernspitze bringen die Stewardessen und Stewards auf die Palme. Etwa 300 von ihnen versammelten sich vor einem Tor des weitläufigen Flughafengeländes, beinahe alle in gelbe Streik-Leibchen gewandt. "Wir haben einen unheimlichen Zusammenhalt, wir lieben diesen Job", sagte eine Flugbegleiterin, die ihren Namen nicht nennen wollte. Das derzeitige Management der Kranich-Airline zerstöre aber mit seinem Spardiktat die gewachsene Kultur. Der Job sei mit einem Einstiegsgehalt von etwa 22.000 Euro im Jahr alles andere als gut bezahlt - erst nach vielen Dienstjahren erreiche der Lohn ein vernünftiges Niveau. Gerade diese Steigerungsmöglichkeiten wolle die Lufthansa nun kippen, sagte sie.

 

(APA/dpa)

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32 Kommentare
 
12
Gast: Urlauber
31.08.2012 17:50
3 0

Sorry, was soll jetzt daran gut sein?

Sorry, aber mir nimmt das ganz einfach die Lust mit der Lufthansa zu fliegen. Wenn ich mir meine wenige Urlaubszeit mit irgendwelchen Streiks (egal von welcher Seite) vergälen muss, dann gehe ich dem Risiko zum Vorneherein aus dem Weg.
Auch schon mal daran gedacht, wer eigentlich die Löhne bezahlt? Es sind letzten Endes die Passagiere. Sorry, aber mich dürft Ihr inskünftig nicht mehr dazu zählen, gibt zum Glück noch andere Airlines. Bin wahrscheinlich nicht der einzige und nun Rechnung der Streikenden aufgegangen? Kurzfristig vielleicht, aber langfristig?

Ich kann auch nicht alles was ich will einfach durchdrucken und habe auch so manches zu schlucken, was mir nicht passt und die Zeit, liebe Leute, die ist einfach eine andere geworden. Vielleicht haben wir ja auch alle dazu beigetragen, Geiz ist geil, oder? Es ist alles ungerecht, ausser es trifft uns selber, oder wie?

Wenn nicht, dann einen Vorschlag: Alle Streikbeführworter und Gewerkschafter bezahlen 10% mehr für Ihr nächstes Ticket. Aha, Ihr fliegt gar nicht Lufthansa, hm..

Auch schon mal daran gedacht, wer eigentlich die Löhne bezahlt?

Dummerweise über den Umweg des Management, das mit dem Geld viel macht, aber ganz gewiss nicht aufs Personal zu schauen, wir sind eher diejenigen bei denen gespart werden kann, um zusätzliche Prämien zu rechtfertigen.

An den Argumenten vorbei

zumindest teilweise.
Natürlich haben Sie teilweise recht, dass der Shareholder-Value ein wesentliches Entscheidungskriterium ist.
Aber wir alle können die Zeit nicht aufhalten und wenn es nach den Gewerkschaftern ginge, säßen wahrscheinlich Heizer in den Flugzeugen (wie früher in den Lokomotiven).
Den Vorschlag, des 10%-Aufschlages finde ich gut!
In einem anderen Forum lief auch einmal so eine Diskussion über die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, aber mein Hinweis, dass alle, die sich "beschwert" haben, trotzdem zu Hofer einkaufen gehen oder zu Mediamarkt (geiz ist geil), blieb unwidersprochen.
Also einerseits verwendet jeder Suchmaschinen, um den besten Preis zu finden, wenn das Management dann versucht dieser Sparsamkeit der Konsumenten zu entsprechen und die Kosten zu senken (und das geht primär nur über die Arbeitsbedingungen der AN, die Boni mögen noch so hoch und ungerechtfertig erscheinen, aber im Vergleich zu den Einnahmen aus Einsprungen beim AN sind sie dennoch nichts!), ist der Aufschrei groß.
Auch wenn ich wieder den Vorwurf bekomme, alte Geschichten aufzuwärmen (derzeit gibt es keine größeren, gewerkschaftlich geführten Unternehmen- Gott sei Dank), von der Gewerkschaft geführte Untenehmen wie BAWAG und Konsum sind schon längst verschwunden (und die Konsum-Angestellten waren nicht einmal am besten bezahlt).

2 0

wenn sie zu wenig verdienen,...

...sollen sie sich halt einen anderen Job suchen!

Re: wenn sie zu wenig verdienen,...

Oder nach drei Jahren null-Zuwachs für etwas Steigerung einstehen!

1 0

Wenn die Verdienststeigerung nicht zu erwirtschaften ist,...

...kann es eben keine Verdienststeigerung geben.
Und wenn jemand der Meinung ist, gemessen an seiner Arbeitsleistung zu wenig zu verdienen, steht es ihm jederzeit frei, sich einen anderen Job zu suchen!

Der Großteil der europäischen Airlines schreibt rote zahlen.

Jo, und die Leute haben nichts besseres zu tun als zu streiken. Raunzen aber dann wieder herum wenn sie durch Leute ersetzt werden die eben billiger und wirtschaftlicher sind respektive arbeiten als sie selbst.
Wenn ich eine Firma habe und da kommt nur einer auf die Idee zu streiken hat derjenige keine schöne Zeit mehr.

Re: Der Großteil der europäischen Airlines schreibt rote zahlen.

Hoffe ihr Arbeitsplatz wird bald durch konkurenzfähiger Inder ersetzt.
Dis kosten nur 50€ pro Monat.

Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
31.08.2012 17:47
0 0

Re: Re: Der Großteil der europäischen Airlines schreibt rote zahlen.

nein der ist beamter der hat keine ahnung von freier marktwirtschaft.

es wiederholt sich immer wieder...

100% konform Hr.Haller! Als Airliner habe ich diesen Schwachsinn bei der AUA erlebt, Gottseidank haben hier die Gewerkschaften auf allen Linien massiv Schiffbruch erlitten. Aber hier wie dort werden Arbeitsplätze als Faustpfand für selbstherrliche Gewerkschafter eingesetzt. Und wenn ich jetzt schon wieder diese Kleinkinderpropaganda lese, dass die Manager ja so viel verdienen und wie unfair das alles ist, wird mir leicht übel. Manager verdienen das, was ihre Expertise wert ist. Wer glaubt, ein Unternehmen wie die LH zu führen, ist ein 5000 Euro Job, der irrt gewaltig.

Re: es wiederholt sich immer wieder...

Sie haben Recht.
So wie sich das LH-Management gebahrt ist deren Arbeitsleistung unter 5000.-€ zu bemessen.

3 0

Re: es wiederholt sich immer wieder...

und wer glaubt ein verkehrsflugzeug zu führen ist ei 3000 euro job, oder eine kanine zu managen für 1300 euro, der irrt ebenfalls! jedem das entsprechende gehalt für seine leistung!

0 0

Auch die Höhe von Gehältern funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage!

Wenn keiner mehr um das (zu) niedrige Gehalt arbeiten will, wird die Firma mehr zahlen müssen - oder diese Leistung nicht mehr anbieten können.

Kabine managen

ist ungefähr gleich schwierig, wie in einem Gasthaus zu kellnern - ungeduldige Gäste, Stress, körperliche Belastung (in der Luftfahrt trockene Luft, Klima- und Zeitwechsel; in der Gastronomie Hitze, körperl. Schwerarbeit) sind ziemlich gleich. Und Notfallsituationen kommen dann doch nicht alltäglich vor.

Re: Kabine managen

Kellner bekommen aber Trinkkeld (das noch dazu geringer besteuert ist)......Ich habe noch nie jemanden gesehen der einer Flugbegleiterin Trinkgeld gibt!

Und es brennt auch nicht jeden Tag in jedem Dorf in Österreich, trotzdem haben wir dort Feuerwehren! Zu sagen: Notfälle kommen nicht jeden Tag vor ist ein dummes Argument! Weil WENN er vorkommt will ich eine Flugbegleiterin haben die weiß was sie tut! Und dass das entsprechend bezahlt werden muss ist auch klar.
PS: Einstiegsgehalt einer Flugbegleiterin bei der Lufthansa (laut einer Doku auf Pro7 vor ein paar Wochen): 1300,-- Brutto

Bruttogehalt

+ 16% Schichtzulage (ebenso auf der HP).
Und die Feuerwehren sind sicher besser augebildet als die Flugbegleiter nach 6 Wochen Kurs, in denen die Notfälle nicht alleine Thema sind:

Und die Feuerwehren sind sicher besser augebildet als die Flugbegleiter nach 6 Wochen Kurs

Vergleiche Vergleichbares!

Feuerwehren

bezog sich auf sie Argumentation von Mike...

Antworten Antworten Antworten Gast: Blackbull
31.08.2012 16:24
1 1

Re: Kabine managen

Uii, ganz falsches Argument.
Natürlich kommt es nur ganz selten zu einem Unglück, Gott-sei-Dank!
Nur-die Flugbegleiter werden nicht für das Servieren bezahlt, sondern um im Falle des Falles Leben zu retten - vielleicht einmal Ihres!
Sehen Sie das wie bei einem Anwalt oder Chirurgen (oder meinetwegen einem Manager): Sie bezahlen nicht nur die paar tatsächlichen Stunden Arbeit, sondern die vielen tausenden Stunden Erfahrung, die dahinter stehen.

Als Airliner habe ich diesen Schwachsinn bei der AUA erlebt

Sie und Airliner? Ausbeutermethoden unterstützen oder mangels "Expertise" erst gar nicht verstehen machen niemanden zum "Airliner"!
Es geht auch nicht um die Managergehälter sondern die Arbeits- und Gehaltsbedingungen der LH Flugbegleiter.
Was bei der AUA ablief ist noch lange nicht erledigt, ganz im Gegenteil, die Gerichtsverfahren laufen erst an und dann wird es nicht mehr so lustig für den Managementapparat!
Selbstherrlichkeit finden sie bei uns nur im Management, dem unfähigen Haufen unter einem als Vorstand völlig unqualifizierten Verwaltungstypen. Oder würden sie die Arbeit des Management die letzten beiden Jahrzehnte betreffend als Erfolg werten???

Re: Als Airliner habe ich diesen Schwachsinn bei der AUA erlebt

Airliner kann auch heissen, im Management einer Fluggesellschaft zu sitzen........dann würden seine Ansichten Sinn machen, sonst nicht

Re: Als Airliner habe ich diesen Schwachsinn bei der AUA erlebt

25 Jahre in diesem Geschäft machen mich möglicherweise in Ihrer Denke nicht zum Airliner, geschätzter Wanderer. Ihre klassenkämpferisch sich gebetsmühlenartig wiederholenden Postings zum Thema AUA haben mich immer wieder erheitert. Es würde mich ja wirklich brennend interessieren, welche gehirnwäscherischen Methoden die Gewerkschaft in ihren Schulungen anwendet, um diesen Unsinn zur Doktrin zu erheben?

25 Jahre in diesem Geschäft machen mich möglicherweise in Ihrer Denke nicht zum Airliner,

Richtig, denn Zeit ist kein Qualifikationskriterium!
Ich brauche keine Gehirnwäsche, bei der "Qualität" der AUA Manager muß man nur Angestellter sein.

Gast: JOSEF HALLER
31.08.2012 12:48
7 6

Die Zivilgesellschaft erpressen

Immer sind es die Gewerkschafter, die die für die Gesellschaft kritischen Branchen (Infrastruktur) ausnützen, um für eine kleine Gruppe Vorteile zu erzielen zum Schaden aller anderen Menschen und auch der Volkswirtschaft. Das ist Egoismus pur!

Re: Die Zivilgesellschaft erpressen

Die Arbeitgeber sind die, die die Zivilgesellschaft erpressen!

"Entweder ihr arbeitets länger und für weniger Geld, oder wir verlagern den Standort und ihr seids eure Jobs los."

DAS ist die wahre Erpressung, nicht dass sich die Gewerkschaften dagegen wehren!

1 2

Das ist nicht Erpressung sondern das gute Recht der Eigentümer.

Wenn an einem Standort nicht mehr kostendeckend produziert werden kann (wobei die Schuld dafür wahrsch. in der Politik zu suchen ist) müssen entweder die Kosten in Relation zu den Einnahmen reduziert werden, die oder an einen Standort gewechselt werden der konstendeckendes produzieren ermöglicht.

 
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Hobbyökonom