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Lufthansa: Millionenschaden nach Flugbegleiter-Streik

01.09.2012 | 10:19 |   (DiePresse.com)

Genaue Zahlen seien zwar nicht bekannt, der Streik habe aber in jedem Fall einen Dominoeffekt ausgelöst. Auch am Samstag musste die Lufthansa 18 Flüge streichen.

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Der Flugbegleiter-Streik kommt der Lufthansa teuer zu stehen. Die Gesellschaft geht von einem Millionenschaden aus. Unternehmenssprecher Michael Lamberty sagte der Nachrichtenagentur dpa am Samstag, genaue Zahlen seien noch nicht bekannt. Die Kosten liefen an verschiedenen Orten auf. Aber durch den Dominoeffekt, den der Streik ausgelöst habe, sei das "eine Größenordnung, die man ansetzen muss".

Der nächste Streik könnte bald folgen. Wann und wo es weitergeht, ließ die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo noch offen. Auch am Samstag musste die Lufthansa noch 18 Flüge streichen, obwohl die Stewards und Stewardessen ihren Ausstand am Rhein-Main-Flughafen am Freitag um 13.00 Uhr MESZ beendet hatten. Laut Lufthansa-Homepage war auch wieder ein Flug von Österreich betroffen - jener von Wien nach Frankfurt um 06.20 Uhr wurde demnach annulliert.

350 Passagiere saßen fest

Die Zahl der Gäste, die die Nacht im Flughafen auf Feldbetten verbringen mussten, korrigierte die Lufthansa nach unten. Es habe sich um rund 350 Passagiere gehandelt. Ursprünglich war von 1000 die Rede. Diese Fluggäste hatten keine Visa für Deutschland und saßen im Transitbereich des Flughafens fest. "Wir haben sie mit Getränken und Essen versorgt", sagte Lamberty. Andere Passagiere seien in Hotels untergebracht worden.

Wegen des Tarifstreits waren in Deutschland und Europa Hunderte Flüge ausgefallen, Tausende Passagiere saßen fest. Der Arbeitskampf des Bordpersonals wirkte sich auch auf Flughäfen in Europa aus. Die Lufthansa meldete rund 190 Ausfälle.

 

(APA/dpa)

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15 Kommentare

Und die Passagiere bleiben über...

wie in der Flugbranche mittlerweile üblich interessieren sich weder Mitarbeiter noch das Management für die Kunden. Die sollen kräftig zahlen, sich mies behandeln lassen, und Ruhe geben.

Gast: Vogel Strauss
02.09.2012 08:40
2 3

Und mal wieder ...

... ist eine Gewerkschaft dabei, ein Unternehmen zu ruinieren! Auf welchem Stern leben diese Herrschaften eigentlich? Ich wünsche den Verantwortlichen die Courage wie bei der Swiss Air - Konkurs und Neustart!

Ich wünsche den Verantwortlichen die Courage wie bei der Swiss Air - Konkurs und Neustart!

In dem Fall wünsche ich den Verantwortlichen aus Aufsichtsrat, Vorstand und Management einen langen Aufenthalt in einer Haftanstalt!
Courage wäre es wenn jemand aus der betroffenen Riege vernünftige Verhandlungen durchführen würde!

Weiter streiken

Ich hoffe, dass der Streik andauert, denn es kann nicht sein, dass Vorstände Millionen abcashen und die "Kleinen" immer bluten müssen.
Liebe Flugbegleiter, macht weiter und lasst euch das nicht länger gefallen.Ihr habt meine Unterstützung.

Lufthansa: Millionenschaden nach Flugbegleiter-Streik?

Warum recherchiert die Journaille nicht, welchen Schaden die Beschäftigten über die Kürzungen der sozialen- und finanziellen Werte erleiden we(ü)rden?
.

simple Lösung:

Lufthansa an China-Airlaines verkaufen.

simple Lösung:


Gast: zzzuuu
01.09.2012 12:35
4 5

Personal

einsparen um die Streikkosten welche dem Unternehmen entstanden sind wieder auszugleichen.

Re: Personal

Und der Vorstand versorgt dann auch die Passagiere an Bord.Hahaha!!!

Re: Personal

Ja klar.Und die Flugzeuge fliegt dann der Vorstand.

zurück zum Verhandlungstisch

bitte...

Re: zurück zum Verhandlungstisch

Zum Verhandlungstisch kann mann dann zurück, wenn die Abzocker im Vorstand bereit sind, gerechte Gehälter zu zahlen.

Antworten Antworten Gast: vielflieger 5454
01.09.2012 20:04
6 1

Re: Re: zurück zum Verhandlungstisch

Gehälter von 2200,-- EUR/Monat f. einen einfachen Flugbegleiter bis 7000/Monat für einen Chef de Cabin (Purser) bei Lufthansa sind m.E. nach völlig ausreichend

Re: Re: Re: zurück zum Verhandlungstisch

1) 2200 Brutto sind ca. 1500 Netto........für einen Job mit Wechseldiensten, hoher Verantwortung für die Passagiere (entgegen der allgemeinen Meinung ist das Bedienen der Passagiere NICHT die eigentliche Tätigkeit), ungesunder Arbeitsbedingung, .... --> ausreichend vielleicht, aber es soll ja was weggenommen werden und DAS ist dann sicher nicht mehr ausreichend

2) bis eine Flugbegleiterin als Purser auf die 7000 Netto kommt hat sie schon zig Dienstjahre am Buckel

Und zu sparen, nur damit sich die Vorstände weiterhin 2,2 Mio im Jahr gönnen können.....da bin ich auch der Meinung: verhandelt wird dann, wenn der Vorstand auch Verhandlugsbereitschaft erkennen lässt, nicht vorher

2) bis eine Flugbegleiterin als Purser auf die 7000 Netto kommt hat sie schon zig Dienstjahre am Buckel

Das glaube ich nicht, viel eher wird ein Flugbegleiter das NIE erreichen! Sogar das brutto in der Höhe ist eine Ausnahmeerscheinung und dürfte eher die Führungsebene betreffen als die normale P 2.
Pressesprecher großer Konzerne können Eines ganz besonders gut, Lügen! Journalisten wiederum können auch Eines sehr gut, die Lügen abdrucken, ohne nachdenken, bevor sie sich mit den Großkonzernen anlegen, v. A. wenn Letztere auch noch Großkunden sind im Werbe- und Auflagenbusiness.

Hobbyökonom