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Arbeitslosigkeit: Die Jugend wirft das Handtuch

04.09.2012 | 18:43 |  Von Eva Steindorfer (Die Presse)

Bis zum Jahr 2017 soll die Jugendarbeitslosigkeit in Europa und in den USA deutlich sinken. Aber nicht, weil die Lage sich entspannt, sondern weil viele den Mut zur Jobsuche völlig verlieren.

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Wien. Immer mehr Jugendliche entziehen sich dem offiziellen Arbeitsmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der International Labour Organisation (ILO), die am Dienstag in Genf präsentiert wurde. Weltweit wird die Jugendarbeitslosigkeit weiter leicht zunehmen, von derzeit 12,7 Prozent auf 12,9 Prozent im Jahr 2017. In den Industriestaaten (USA und Europa) wird sie jedoch von derzeit 17,5 Prozent bis 2017 auf 15,6 Prozent sinken. Das ist immer noch eine erheblich höhere Quote als 2007. Bevor die Finanzkrise zuschlug, waren in den entwickelten Volkswirtschaften „nur“ 12,5 Prozent der Jungen zwischen 15 und 24 Jahren ohne Job.

Trotzdem nimmt sich diese Prognose für das krisengebeutelte Europa überraschend positiv aus. Doch der Schein trügt. Denn der erwartete Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit bedeutet nicht, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessern wird. Vielmehr sei er ein Resultat dessen, dass sich „immer mehr junge Menschen aus dem offiziellen Arbeitsmarkt zurückziehen, weil es schwieriger wird, einen Job zu finden“, sagt Ekkehard Ernst, der Chefautor der ILO-Studie.

Hoffnungslose Nesthocker

Immer mehr junge Leute geben die Arbeitssuche also schlicht auf und fallen deshalb aus dem Raster. Sie bleiben zu Hause bei den Eltern, lassen sich von diesen finanzieren und warten auf bessere Zeiten. Diese Tendenz zum Aufgeben wird bis 2017 auch in Europa stark zunehmen. Derzeit steht rund ein Viertel der jungen Europäer ohne Job da. In Spanien und Griechenland ist es sogar jeder Zweite. Als Grund für die Schwierigkeit der europäischen Jugendlichen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, nennt Studienautor Ernst das Missverhältnis zwischen Qualifizierung und Bedarf. Die jungen Leute hätten nicht die Ausbildung, die sie benötigen würden, um in den Branchen unterzukommen, in denen Personalbedarf herrsche.

Als Beispiel wird in der Studie etwa ein Bauarbeiter genannt, dessen Job der geplatzen Immobilienblase in Spanien zum Opfer gefallen ist. Er versucht weiterhin, in einer aussichtlosen Baubranche einen Job zu finden und resigniert bald. Um solche Personen in den Arbeitsmarkt zu bekommen, wären staatlich geförderte Trainingsprogramme mit Anstellungsgarantie hilfreich, sagt Ernst.

Ähnliche Programme für Jugendliche hätten sich in Österreich, Schweden und Finnland bereits als sehr effizient erwiesen. Die Kosten solcher Garantien würden sich auf etwa 0,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes belaufen. „In Zeiten der Sparpakete ist das eine weitere Belastung. Aber noch größer wird die Belastung, wenn junge Arbeitslose dauerhaft die Verbindung zum Arbeitsmarkt verlieren“, heißt es in einer Aussendung der ILO.

Im von der Studie genannten Beispielland Österreich gibt es für Jugendliche eine Ausbildungs-, aber keine Anstellungsgarantie. Jeder, der sich beim AMS meldet, hat ein Recht auf eine Ausbildung. „Bei Jugendlichen, die eine überbetriebliche Lehre machen, kommt es nicht selten vor, dass sie in einem der Betriebe übernommen werden. Garantie können wir dafür aber keine geben“, sagt Ernst Haider vom AMS.

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Asien leidet unter Eurokrise

Die höchsten Raten von arbeitslosen Jugendlichen haben mit über 25 Prozent Nordafrika und der Nahe Osten. Von der Eurokrise stark beeinträchtigt ist aber auch Südostasien, wo die Arbeitslosigkeit bis 2017 von rund 13 Prozent auf über 14 Prozent ansteigen wird. Hier empfiehlt die ILO keine individuellen Fördermaßnahmen, sondern Stimulanzpakete, die jene Leute auffangen, die aus den exportorientierten Sektoren in die Arbeitslosigkeit geschlittert sind.

Auf einen Blick
Perspektivenlose Jugend. Die International Labour Organisation (ILO) ist eine UN-Sonderorganisation mit Hauptsitz in Genf. Die 185 Mitgliedsstaaten sind durch Repräsentanten sowohl von Regierungen als auch von Arbeitnehmern und -gebern vertreten.
Eine neue ILO-Studie sagt den Industrieländern eine sinkende Jugendarbeitslosigkeit voraus. Der Grund: Viele Jugendliche geben die Jobsuche auf und werden statistisch nicht mehr erfasst.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.09.2012)

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77 Kommentare
 
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Gast: Be-obachter
08.09.2012 09:49
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Die Industrie

fordert die Zuwanderung von Arbeitskräften, deren Nachwuchs sie dann nicht einstellen will.

So beisst sich die Katz immer wieder in den Schwanz!

Ich denke, dass das noch dramatischer wird,

wenn man die "Alten" erst mit 70 in Pension schickt und arbeiten läßt, egal wie (schwer)krank auch immer sie sind.

Gast: Reflector
05.09.2012 16:41
4 0

Zu einseitige Betrachtung


Die 'Arbeitslosen' werden hier viel zu isoliert betrachtet.

Kein Wort des Niedergangs vieler KMUs durch Überbürokratisierung, Überbelastung, Überschutzung und Überbevormundung durch Abgaben und Gesetzgeber.

Kein Wort, dass es sich in den 'alten' EU Ländern meist gar nicht mehr rentiert Firmen zu gründen, nicht wegen des immer bestehenden wirtschaftlichen Risikos, sondern vielmehr deswegen, weil dann die Abzocker- und Schutztrupps der Staaten diese zarten Pflänzchen bis zum Tod aussaugen bzw. ein Gedeihen schon von vornherein mittels Schutzabschottung unmöglich machen.

Geschäftsübergaben werden ebenso oft durch diese Mentalität vermindert erfolgen, wer arbeitet schon gerne selbst und ständig für Andere?

Was dann übrigbleibt sind Öffentliche und Grosskonzerne.

Die Zunahme der Ausgaben in den Öffentlichen verstärken aber durch immer höhere Abgaben die Sterbequote und die Konzerne liefern auf Grund ihrer Sonderkonditionen nicht die nötigen Abgaben.

Dieses Unternehmer- und Gründerfeindliche Klima ist ein viel entscheidender Grund für die zunehmende Arbeitslosigkeit die sich nun bald nicht mehr durch Frühpensionen, Umschulungen und Aufblähung der Öffentlichen verschleiern lassen wird.

Arbeitslosigkeit ist nur ein Indikator der auf diese Entwicklung hinweist, aber auch Innovations- und Kulturverlust sind Folgeerscheinungen die unter dem Syndrom 'Abdriften in Entwicklungsland Status' subsummiert werden können und viel schlimmere Konsequenzen nach sich ziehen.

Re: Zu einseitige Betrachtung

Bin Ihrer Meinung, aber von der Länge Ihres Kommentars werden wenige bereit sein es zu lesen. Schade.

Antworten Gast: Halbwissen
05.09.2012 17:47
0 0

Re: Zu einseitige Betrachtung

Also ich habe schon viele Wörter über dieses Thema geschrieben !

Aber es muß leider vorher alles zusammenbrechen bevor sich da etwas ändert.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
05.09.2012 17:08
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Re: Zu einseitige Betrachtung



genau so ist es! Einer der den Durchblick hat.

Gast: Arbeitsmarktexperte
05.09.2012 16:30
0 0

Alarm: Die Jugend wirft das Handtuch!

Großes Problem! Da müssen rasch ein paar zusätzliche Wachstumsmilliarden für Bewerbungskurse & Pseudopraktika her! Die Jugend liegt uns ja sooo am Herzen! Im nächsten AK-Heft wird es der Tumpel wieder nachdrücklich fordern. Dortselbst werden (behelmte) Lehrlinge an Ausbildungsstätten der Werktätigen zu sehen sein und vom Ausbildungsscheck schwärmen oder noch mehr Chancen für die Jungen fordern. Hauptsache die Bonzenpensionen sind gesichert.

Antworten Gast: Freiberufler
05.09.2012 19:44
0 0

Re: Alarm: Die Jugend wirft das Handtuch!

Die Ausbildungsstätten der Werktätigen betreffend besitze ich persönlich keinen Erfahrungswert, aber das so viele Jugendlichen keine Lehrstelle bekommen, daran ist wahrscheinlich die Wirtschaft schuld.

Das kommt davon...

wenn eine Ökonomie über Jahre mit künstlich niedrigen Zinsen gedopt wird.

Für Unternehmen ist es auch

schwierig, Grundschulabgänger die einfache Rechenbeispiele nicht lösen können und sinnerfassendes Lesens nicht mächtig sind in ihren Betrieben auszubilden ! Sie auf die Berufschule oder zu WIFI Kursen zu schicken kostet auch Geld ! Wenn die Lehre abgebrochen wird leider vertanes Geld , das woanders vor allem in Kleinbetrieben fehlt ! Traurige Realität in Österreich !

Re: Für Unternehmen ist es auch

Grundschulabgänger, die einfache Rechenaufgaben nicht lösen können? Ich denke das gilt fast 1:1 für Maturanten und auch für sehr viele Akademiker. Beispiel gefällig? Was nützt Spanien nun seine 35%-tige Akademikerquote, wenn mehr als 50% der jungen Menschen arbeitslos sind? Kein Mensch kann mir erklären, dass 35% der Menschen in der Lage sein sollen, ein Studium an einer Uni zu absolvieren.

Re: Re: Für Unternehmen ist es auch

Wie recht sie nur haben ,das spiegelt voll und ganz die Realität im vereinten Europa wieder,danke für ihren Kommentar !!!!

AMS soll den eigentlichen Auftrag erfüllen

…aber solange das AMS dazu da ist, um Statistiken zu schönen und die Mittel dafür zu nutzen, um Arbeitslose in der Statistik zu verstecken anstatt ihnen eine zukunfsfähige Ausbildung zukommen zu lassen, kann das nichts werden.
Die Betreuer haben keine Ahnung von Jobprofilen, keine Ahnung vom Arbeitsmarkt. Sie schaffen es einfach nicht Jobs aufzutreiben, die passen, oder überhaupt zu erkennen, was der Arbeitslose kann und welche Jobs für ihn passen - auch langfristig. Und aus dieser Unfähigkeit drehen sie dem Arbeitslosen einen Strick und geben ihm die Schuld, wenn er nichts findet.

Das AMS muss aufhören sämtlichen Arbeitslosen die Schuld für den Arbeitsplatzmangel in die Schuhe zu schieben und das den Arbeitslosen als deren persönliches Scheitern zu vermitteln und auch mit dieser Argumentation Bezüge, auch Notstandshilfe, zu streichen auch wenn das ungesetzlich ist.

Das AMS ist jene Stelle, bei der sich Arbeitslose Hilfe erhoffen, doch stattdessen werden dort nur alle Finger in die offene Wunde, ins angeknackste Selbstvertrauen, gebohrt. Ich verstehe jeden, der nicht mehr zum AMS will - ich wills auch nicht. Lieber wenig verdienen, auch so wenig, dass man beim Verlust des Jobs aufgrund des Haushaltseinkommens eh keinen Cent vom AMS erhalten würde, als dass man sich den hirnlosen, mobbenden Betreuern stellt und Illusionen macht, dass sie einem helfen.

Re: AMS soll den eigentlichen Auftrag erfüllen

Das AMS tut nichts außer Arbeitslose zu verwalten und ihnen zu unterstellen, dass sie nur arbeitslos sind, weil sie nicht arbeiten wollen. Die Beamten dort sind einfach indiskutabel. Ich sah das bei meiner Tochter, die verzweifelt einen Arbeitsplatz gesucht hat und dort behandelt wurde, wie das letzte Stück Dreck; (sie ist eine verantwortungsbewusste alleinerziehende Mutter mit HAK-Abschluss)....

Re: Re: AMS soll den eigentlichen Auftrag erfüllen

leider sind alle unter generalverdacht das system ausnutzen zu wollen, obwohl es sich um eine bezahlte versicherungsleistung handelt.

ich wurde einmal aus einem (unnützen) bfi-kurs geworfen, weil ich unter einem bfi-fragebogen eine datenschutzklausel durchgestrichen hatte, mittels der ich das private unternehmen bfi dazu ermächtigt hätte meine daten (darunter auch persönliche daten) für das marketing etc. freizugeben. darauf wurde ich aus dem kurs geschmissen und das ams hat mir das als absichtliche vereitelung des kurserfolges ausgelegt und OHNE BESCHEID UND SOMIT OHNE RECHTSMITTEL die notstandshilfe gestrichen - somit war ich auch nicht krankenversichert. niemand wollte mir helfen, ein bescheid gegen den ich berufen hätte können, wurde mir verweigert. ich war bei pontius und pilatus, beim ombudsmann des ams und beim volksanwalt. alle haben gleich argumentiert, alle auf einer linie.

letztlich hatte ich es geschafft irgendwie jemanden in der rechtsabteilung des ams zu erreichen. nach 5 minuten wurden die betreuer angewiesen mir nachträglich die bezüge zu bezahlen - denen war sehr klart, dass das schwere nötigung ist.

was dann folgte war klar: schikanen, mobbing etc. ich musste 5 mal in der woche um 8 hin, saß dann mehrere stunden, während einer nach dem anderen, die nach mir kamen, vorgezogen wurden. ich musste mich als wiener akademiker ohne auto für jobs in wr. neustadt als sekretär bewerben etc.

ich will mir das nie wieder antun! lieber kein geld, als zum ams!

wenn gut die hälfte nach der hauptschule nicht deutsch kann

weil wenn die lehrerin bei den eltern anruft sie hören muss ' du frau ich nix mit dir reden' dann haben eben diese jugendlichen keinen lehrabschluss, weil nicht vermittelbar.
daher die hohe jugendarbeitlosigkeit bei gleichzeitigem facharbeitermangel. so einfach ist das - nur die politik weiss das nicht, sonst jeder - oder ?


Re: wenn gut die hälfte nach der hauptschule nicht deutsch kann

Naja, aber in Wien haben mehr als 50% der SchülerInnen eine "nichtdeutsche" Muttersprache....

Gast: Korruptologe
05.09.2012 12:29
7 0

Vorsicht!

Obiger Text ist eine Schleichwerbung für AMS-"Berufsorientierungen". Die kosten jetzt schon ca. eine Milliarde pro Jahr und sind der reinste Humbug. Sehr typisch ist die (verlogene) Aussage "Ähnliche Programme für Jugendliche hätten sich in Österreich, Schweden und Finnland bereits als sehr effizient erwiesen." Was, Frau Steindorfer, bekommen Sie für so etwas? Sie haben nur Studien zitiert?

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Die jungen Leute hätten nicht die Ausbildung, die sie benötigen würden, um in den Branchen unterzukommen, in denen Personalbedarf herrsche.

Sie schreiben die traurige Wahrheit.

Außerdem wäre es gar nicht möglich, alle Jugendlichen zu beschäftigen, auch wenn sie eine industriefreundliche Ausbildung hätten, denn das wären Millionen, die da von heute auf morgen in Arbeit gestellt werden müßten!

Das ist Selbstbeweihräucherung ohne realen Hintergrund!

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Kein Wunder, wenn die Jugend resigniert bei solchen Meldungen


Die grüne Gemeinderätin Sigrid Pilz wird Behindertenanwältin in Wien
Ihr Monatsgehalt beträgt Euro 12.750,- und wurde gegenüber ihrem Vorgänger um 1.400,- angehoben.
Von dieser Differenz würden viele Familien gerne leben.
Frau Pilz durfte auch ihre Schreibhilfe aus dem grünen Sekretariat mitnehmen, welche mit monatlich 4.500 ausgestattet wird

Antworten Gast: Halbwissen
05.09.2012 11:11
8 0

Re: Kein Wunder, wenn die Jugend resigniert bei solchen Meldungen

Ja, das Geld kann nicht doppelt verteilt werden !

Wenn ein Unternehmer die Pilz und Konsorten zahlt, dann hat er halt kein Geld für Investitionen.

Gast: Bri L-R
05.09.2012 10:32
1 1

wenn es in Europa EINE -übergeordnete- gemeinsame Sprache gäbe,

gäbe es kein `Bauarbeiter-Problem`, z. B. in Spanien... denn dann könnten dieselben Bauarbeiter woanders hin, auf Saisonarbeit.

Und das Sprachproblem in der EU strukturell zu lösen, ist; Sache der (hier eher unfähigen) Politik(er).

Zuerst mal über die nötige Grundausbildung in den Schulen.

Warum gings in den USA ( Englisch), oder im 20. JH in Indonesien (Bahasa Indonesia), und hier in der EU seit 20 Jahren immer noch nicht ?

Ansonsten; nur die nächsten `staatlichen Trainings-Programme mit Ausbildungsgarantie`zu fordern, ist Schwachsinn. Mündet in sinnlosen & ausbeuterischen Ein-Euro-Jobs. Und jeder Menge Bürokratenmist & DEREN Jobs...

Gefördert gehört, wenn, die Eigeninitiative. Auch z. B. dann, wenn diese sich ZUERST in Hausbesetzungen und Kulturinitiativen zeigt. Anstatt solche zu zerstören... weil das Areal für die nächsten Bauspekulanten interessant wird... es reichte, wenn sich hier `der Staat` wenigstens nicht negativ einmischen würde...

Re: wenn es in Europa EINE -übergeordnete- gemeinsame Sprache gäbe,

Theoretisch kann das schon helfen, allerdings nur wenn sich das Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage in den diversen EU-Mitgliedern ausgleicht.
Wenn alle oder die meisten Staaten Massen an unbeschäftigten Bauarbeitern haben - weil halt die Immobilienkrise nicht nur Spanien getroffen hat - dann nivelliert ein europaweiter Arbeitsmarkt die Spitzen, löst das Problem aber nicht.

Gesetzesbruch (Hausbesetzung) zu fördern, weil das "Initiative" zeigt, ist aber eine grandiose Idee. Das ist ausbaufähig. Am besten Polizeiautos Bankräubern als Fluchtfahrzeuge beistellen, Trickbetrüger die auffliegen, eine Gewerbeberechtigung als Steuerberater geben usw. Dann geht was weiter.

Gast: Penner
05.09.2012 09:37
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Ein besonders große Gruppe,

die durch den Raster fällt, sind jene jungen Frauen unserer heiß geliebten Zuwanderer, die nach der Schule im Nichts verschwinden, weil der Pascha zu Hause es verbietet, arbeiten zu gehen. In Wien schätze ich mal 300.000...

Wozu auch: Ein Versicherter pro 10 köpfiger Familie reicht, und alle naschen mit: Sozialhilfe, Mindestsicherung, E-Card- perfekt.

Re: Ein besonders große Gruppe,

Wenn der Mann verdient, erhält sie eh keine Arbeitslosengeld, schon gar nicht, wenn sie "nach der Schule im Nichts verschwindet". Dann hat sie nämlich keinen Anspruch auf Geld vom AMS. Bezogen auf den Artikel ist ihr Post also am Thema vorbei.

Auch dass sie Sozialhilfe und Mindestsicherung in einem Satz als Geldquellen aufzählen, zeugt davon, dass Ihr Posting aus reiner Theorie entstanden ist.

Was braucht die Jugend Ausbildung?

Faymann machts vor: Nix gelernt, nix studiert, ausbildungslos------> KANZLER!

geht doch auch ohne...

 
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Hobbyökonom