Die EU-Kommission verlangt Fördermittel für die Landwirtschaft von 14 Mitgliedsstaaten zurück. Die Auszahlung habe nicht den Vergabestandards entsprochen, hieß es am Freitag in Brüssel. Insgesamt geht es um eine Summe von 215,6 Millionen Euro. Am stärksten ist Portugal mit 97,2 Millionen Euro betroffen, Österreich muss 1,4 Millionen Euro zurückzahlen.
Neben Portugal haben Großbritannien mit 40,2 Millionen Euro und Italien mit 30,9 Mio. Euro die höchsten Rückzahlungsforderungen aufgebrummt bekommen. Schlusslicht ist diesmal Griechenland mit nur 0,016 Millionen. Zu den Sündenböcken zählen auch noch Frankreich, Deutschland, Ungarn, Irland, Luxemburg, Lettland, Rumänien, Spanien und Schweden.
Die Gründe für die Rückforderung sind unter anderem Fehler bei den Flächenbeihilfen, Interventionslagerhaltung, nicht beihilfefähige Ausgaben für die Milcherzeugung über der Obergrenze oder fehlende betriebliche Aufzeichnungen.
(APA)
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