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Frankreich will umstrittene Reichensteuer entschärfen

07.09.2012 | 16:11 |   (DiePresse.com)

Reiche Franzosen sollen unter Hollande eine Steuer von 75 Prozent zahlen. Nun sollen jedoch Einkünfte aus Kapitalerträgen ausgenommen werden.

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Eine geplante neue Steuer für reiche Franzosen wird einer Zeitung zufolge nicht so belastend ausfallen wie erwartet. Präsident Francois Hollande hatte im Wahlkampf versprochen, auf Jahreseinkünfte über eine Million Euro eine Steuer von 75 Prozent zu erheben. Wie "Le Figaro" nun am Donnerstag ohne Angaben von Quellen berichtete, soll für die neue Abgabe nur das Einkommen, nicht jedoch Einkünfte aus Kapitalerträgen berücksichtigt werden. Auch sollten bestehende Abgaben verrechnet und nicht zusätzlich erhoben werden.

Aus französischen Regierungskreisen verlautete, es sei noch keine Entscheidungen über die Ausgestaltung der Steuer getroffen worden. Gegenwärtig würden noch mehrere Szenarien diskutiert, sagte ein Insider.

Kritiker haben die Steuer als rein symbolisch bezeichnet, da sie nur 3000 Bürger treffen und keinen nennenswerten Beitrag zur Bewältigung des Staatsdefizits leisten würde.

(APA)

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2 Kommentare

endlich hirn eingeschalten

die glorreiche idee hatte ja der hc auch schon als dringlichen antrag eingebracht. und wollte gleichzeitig normalverdiener steuerlich entlasten. hätte gebracht: 800 millionen. hätte gekostet: 12 milliarden.

solche leute sind wirklich gefährlich, weil der durchschnittsbürger auf das thema emotional aufspringt, nicht umfassend informiert wird und sich selber nicht genug darum kümmert, zur vollen tragweite einer solchen entscheidung stehen zu können. populismus blüht und die politik hats eigentlich recht leicht, weil die masse von selber verblödet, man braucht sie gar nicht mehr so gezielt anzuulügen wie früher, es genügt, das wesentliche einfach nicht zu erwähnen.

Aktien?

Spekulationen?

Hobbyökonom