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Gastarbeiter: Sie bleiben, wo die Olive wächst

08.09.2012 | 18:05 |  von Karl Gaulhofer (Die Presse)

Der Süden hat die Krise, der Norden die Arbeit, wir alle sind Europa: Nach den Regeln der Ökonomen müssten nun Heerscharen junger Südeuropäer nach Deutschland auswandern, wo man sie sehnsüchtig erwartet.

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Pablo hat es geschafft: Er atmet Berliner Luft, erst den zweiten Tag, und arbeitet schon. „Jeden Abend haben meine Freunde und ich vom Auswandern geredet, das ist bei uns das große Thema“, erzählt der junge Spanier mit dem Publizistikdiplom. In Gedanken weilen sie alle schon in Frankreich, Großbritannien, vor allem aber im wirtschaftswundersamen Deutschland. Sie gehen ins Kino, wo nostalgische Filme den hoffnungsvollen Geist der Gastarbeiterzeit beschwören. Nicht wenige machen Deutschkurse, die Goethe-Institute in Madrid und Barcelona können sich des Ansturms kaum erwehren. Aber wirklich das Land verlassen?

Irgendwann, nach dem sechsten fruchtlosen Kurzpraktikum bei moribunden Medien, hat es dem 26-jährigen Madrilenen gereicht. Er wollte nicht mehr Träumen nachhängen, er wollte nur noch weg. Seine Freunde in Madrid klopften ihm auf die Schulter: Was für eine gute Idee! Nur mitkommen wollte dann doch keiner. „Sie haben Angst vor der Fremde, vor verschlossenen, kühlen Menschen. Für uns Spanier sind Familie und Freundeskreis einfach sehr wichtig.“

Ein Boom nur in Prozenten. So wie Pablos Freunden geht es Millionen jungen Südländern in der Krise. Auf Fachschulen oder der Uni bestens ausgebildet, sitzen sie nun im Elternhaus fest, in Sevilla und Neapel, Athen und Lissabon. Sie jobben für Hungerlöhne, ein Monat im Callcenter, ein Monat hinter einer Theke. Dabei wissen sie: Dort oben, im Norden Europas, da werden Ingenieure, Programmierer, Fachkräfte aller Art gesucht. In manchen Regionen Deutschlands rollt man ihnen gar den roten Teppich aus. Da ist der Koffer doch schon gepackt, oder?

Er ist es nicht. Trotz manch hübscher Geschichten von mutigen Pionieren aus dem Süden zeigt die nüchterne Statistik: Die durchaus erhoffte Völkerwanderung bleibt aus. Deutsche Vermittlungsstellen rekrutieren massiv, aber mit bescheidenem Erfolg.

Die prozentuellen Steigerungen sind zwar beeindruckend, aber das ist nicht schwer, wenn die Basis sehr niedrig liegt: In den trügerischen Erfolgsjahren vor der Krise kamen die wenigsten Spanier oder Griechen auf die Idee, ihrer scheinbar so florierenden Heimat den Rücken zu kehren. Und auch wenn sich seit vergangenem Herbst deutlich mehr tut: Im Vergleich zu den vielen Polen, Rumänen und Bulgaren, die in Deutschland ihr Glück versuchen, bleibt die Schar aus den Olivenländern ziemlich überschaubar (siehe Grafik).

Party statt Provinz.
Wo aber landen jene, die den Sprung wagen? Im Westen fasst Fuß, wer bereits ein gutes Jobangebot in der Tasche hat. In München oder Hamburg wären sonst schon die Mieten nicht bezahlbar. In den biederen Kleinstädten in Baden-Württemberg, dem Rheinland oder Niedersachsen, wo die Nachfrage am größten ist, wird um acht Uhr abends der Gehsteig hochgeklappt – für einen lebensfrohen Spanier, für den um diese Zeit erst das wahre Leben beginnt, keine verlockende Perspektive. „Die Provinz? Das kommt für mich nicht infrage. Ich brauche Leben, die große Stadt“, legt sich Pablo fest.

So heißt das Ziel von vielen: Berlin. Hier lebt man billiger als zu Hause, braucht keine Kontakte, findet schnell Anschluss, kann jede Nacht Party machen. „Nach Berlin kommen die, die keinen Plan haben, die nicht wissen, was sie eigentlich wollen“, ist die Erfahrung von Sofia aus Italien. Dass die Kapitale des reichen Deutschlands zwar sexy, aber verhältnismäßig arm ist, hat ihnen niemand gesagt. Die Arbeitslosigkeit liegt weit höher als im Rest des Landes. Hier hat keiner auf die Neuankömmlinge gewartet.

Wer wirklich gut ist wie Luca aus Mailand, der schafft es auch in Berlin sehr schnell. Der junge Informatiker schickte fünf Bewerbungen aus, führte zwei Vorstellungsgespräche und wurde vom Stand weg engagiert. Doch viele Akademiker aus dem Süden, die hier gestrandet sind, machen das Gleiche wie zu Hause: Sie jobben prekär. Und melden den Zurückgebliebenen: Bleibt, wo ihr seid, hier ist es auch nicht besser.

Der ausbleibende Ansturm der jungen Elite kommt selbst für Experten überraschend. Nach den Regeln der Ökonomie müsste es ganz einfach laufen: Es gibt da einen Binnenmarkt, auf dem sich Arbeitskräfte überall ansiedeln können, und es gibt sogar eine gemeinsame Währung – beste Voraussetzungen für junge, gut gebildete Europäer, um ihr Berufsglück dort zu suchen, wo es am leichtesten zu finden ist.

Sicher, Europa ist nicht Amerika. Die US-Volkswirtschaft zeigt sich auf lange Sicht auch deshalb so robust, weil die Bürger mobil sind: Sie ziehen dorthin, wo es Arbeit gibt, und mildern so regionale Krisen. In der EU aber erheben sich an den Grenzen von früher noch immer unsichtbare Mauern: die Sprachbarrieren. Dass es also ganz so wie in Amerika nicht laufen würde, damit mussten die Architekten von Binnenmarkt und Eurozone rechnen.

Zu kleines Gefälle. Dennoch: Die Polen emigrieren eifrig, obwohl sie Deutsch oder Englisch auch nicht mit der Muttermilch aufgesogen haben. Im Zuge der Gastarbeiterwellen der Nachkriegszeit sagten auch hunderttausende Südeuropäer ihrer Heimat Adiós und Ciao. Warum also nicht heute, zumal es ja vor allem um Höherqualifizierte geht, die als mobiler gelten? „Wo bleiben sie denn?“, titelte im August die „Frankfurter Allgemeine“ ratlos.

Auf den zweiten Blick finden sich freilich gute Erklärungen für die Immobilität der Südländer. Die Wissenschaft weiß, dass vor allem ein hohes Wohlstandsgefälle, nicht aber Arbeitslosigkeit die treibende Kraft hinter Wanderungsbewegungen ist. Das Einkommensniveau liegt in Südeuropa im Schnitt bei 65 bis 70 Prozent des deutschen: zu wenig, um die Wanderlust zu entfachen. In Polen sind es (nominal) 35 bis 40 Prozent. „Das ergibt einen ganz anderen Anreiz“, erklärt Ökonom Herbert Brücker. Zweitrangig bleibt, dass fast die Hälfte der jungen Spanier zurzeit ohne Arbeit sind. Dass sie ihre missliche Lage nicht ins Ausland treibt, hat nichts mit Siesta-Trägheit zu tun. Zum einen ist es nur menschlich: „Die Menschen sind lokal viel verwurzelter, als das in der ökonomischen Theorie unterstellt wird“, sagt Soziologe Ludger Pries vom Sachverständigenrat für Integration und Migration.

Zum anderen ist das spanische Kalkül durchaus rational: Es gibt ein staatliches Sozialsystem, ergänzt um traditionell starke Familienbande, die das Netz dichter knüpfen. Zumindest ein Familienmitglied steht in Lohn und Brot, sein Job ist aufgrund der Starrheit südlicher Arbeitsmärkte auch selten gefährdet. Das wirkt wie eine Versicherungspolizze für die erwachsenen Kinder. „Sie warten ab, bleiben zu Hause, studieren noch ein bisschen und arbeiten nebenher um ein paar 100 Euro“, erklärt OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig. So hoffen sie, die Rezession durchtauchen zu können. Freilich: „Wenn die Krise noch lange anhält, wird sich das Kalkül ändern. Abends ausgehen, aber kein Geld für ein Bier haben – das ist auch nicht schön.“

Das Netzwerk fehlt. Noch etwas unterscheidet Ost von Süd: Weil schon seit vielen Jahren Osteuropäer nach Deutschland kommen, haben sich hier Netzwerke gebildet. Das erleichtert individuelle Migration: Wer auswandert, kann auf Hilfe von Verwandten und Bekannten zählen, die schon länger hier sind. Weil die Süd-Nord-Migration ein so junges Phänomen ist, muss sich die Diaspora-Gemeinde erst bilden (außer bei den Griechen). Darauf nicht angewiesen waren die Gastarbeiter in den 1950er- und 1960er-Jahren, die sich gemeinsam und in großer Zahl einer staatlich organisierten Bewegung anschlossen: all-inclusive ins Arbeitsexil.

Für diese meist niedrig qualifizierten Arbeitskräfte war auch Sprachkompetenz noch kein Thema. Wer am Bau schuftet, braucht nicht viele Worte im fremden Idiom. Ein Pizzabäcker wirkt sogar besonders authentisch, wenn er seine Gäste mit einem italienischen Wortschwall begrüßt und auf Deutsch nur radebrecht. Bei gut bezahlten Fachkräften aber werden sehr gute Deutschkenntnisse meist vorausgesetzt. Eine Ausnahme sind sicher international agierende Konzerne, in denen man meist Englisch parliert. Die Nachfrage aber kommt vor allem aus der mittelständischen Industrie. Und dort geht, auch bei einfacher Bürotätigkeit, ohne Deutsch gar nichts.

Die Flucht als Fluch. Das aber kann die junge Elite Südeuropas nicht bieten. „Die Italiener mögen die deutsche Sprache einfach nicht“, seufzt Sofia. Wer kommt, ohne sie sprechen zu können, „will eine Türe aufschließen, ohne den Schlüssel zu haben“. Soziologe Pries sieht aber auch die Arbeitgeber in der Pflicht: „Wir müssen uns eingestehen, dass unsere Sprache schwierig ist. Bis die Menschen sie gut können, müssen wir geduldig sein und Unterstützung anbieten. Meine Erfahrung ist, dass in vielen Unternehmen die Erwartungen und Hürden zu hoch sind.“

Vielleicht ist das ja aber auch gar nicht so schlecht. Die Regierungen in Madrid und Rom mögen zufrieden sein, wenn die erdrückend hohe Zahl an arbeitslosen Jugendlichen einfach durch deren Abwanderung sinkt. Auf Dauer aber würde eine massenhafte Flucht zum Fluch. Es wäre deshalb „egoistisch, einen Brain-Drain zu verursachen“, gibt Pries zu bedenken. „Im Fall der ärmsten afrikanischen Länder arbeiten bis zu 90 Prozent aller dort ausgebildeten Akademiker nicht im eigenen Land – was für ein Aderlass! Das ist die Kehrseite, wir müssen die Diskussion daher behutsam führen.“

Wenn man aber schon aktiv anwirbt, müsse man einiges anders machen. Die fehlende Willkommenskultur schrecke ab: „Wir geben das Gefühl: Du bist als Arbeitskraft hier. Aber dafür, dass sich die Menschen hier wohlfühlen, sich orientieren und teilhaben, tun wir oft zu wenig. Deutschsprachige Länder haben da im Vergleich mit den USA extrem viel nachzuholen.“

Gelobtes Germanien. Dabei finden die meisten Neuankömmlinge: Deutschland ist besser als sein Ruf. „Die Italiener halten es für ein schweres Opfer, in dieses Land zu ziehen“, erzählt Sofia. „Es sei eine harte, kalte Gesellschaft, so lautet das Vorurteil.“ Sie selbst erlebt es anders. Die 31-jährige Slawistin und Germanistin kam zwar auf gut Glück, schlug sich aber eifrig durch: Erst hütete sie Kinder, nun gibt sie schon Italienischstunden, ihr Ziel ist eine Sprachschule. Die Piemontesin schwärmt von der „menschlichen, schlanken Bürokratie“, von den Öffis, „bei denen es kein Lotteriespiel ist, ob man rechtzeitig ans Ziel kommt“, von den Radwegen, vom vielen Grün.

Hier sieht sie eine Zukunft, vielleicht auch als Mutter: „Wenn man in Italien schwanger wird, ist das eine Tragödie. Hier ist es eine ganz normale Sache. Die Politik hilft, es gibt genug Krippenplätze.“ So weit denkt Pablo noch nicht. Er wohnt jetzt einmal bei seiner Ex-Freundin, die schon vor einem Jahr ausgewandert ist und nach einigen 100-Euro-Praktika jetzt einen tollen Job bei einem Internet-Start-up gefunden hat. Vielleicht gelingt ihm das ja auch. An ein Zurück denkt er jedenfalls nicht. Spanien ist nun fern, die Zukunft heißt Berlin.

(c) Die Presse / HR

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.09.2012)

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33 Kommentare
 
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Gast: Durchtauchen und Rioja trinken
10.09.2012 15:55
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Auslandszeiten werden in der EU noch immer meist nicht für die Pension angerechnet und sind insgesamt wegen der hohen Kosten und der krisenbedingt prekären Ungewißheit finanziell meist verlorene Jahre!

Daraus erkennt man einmal mehr, daß die vielgepriesene "Freiheit" des in Wahrheit undemokratischen EU-Zwangsregimes nur eine PR-Illusion ist, an die außer realitätsentfremdete, abgehobene oder von der EU- bzw. Industrie drittmittelfinanzierte Ökonomietheoretiker und die fleißig die "Freiheit" nützende transnational agierende Organisierte Kriminalität, der trotz Wirtschaftsstagnation einzigen hervorragenden Wachstumsbranche, niemand mehr glaubt.

Die zwar ambitionierte und exzellent (aus)gebildete, jedoch verarmende Mittelschicht kann sich insbesondere in Krisenzeiten teure Übersiedlungen ins Ausland - noch dazu meist in ein ungewisses Prekariat - nicht mehr leisten und muß daher zwangsweise zu Hause bleiben müssend sich dort irgendwie durchwurschteln.

Jede Übersiedlung ins Ausland ist immens teuer und wegen der sich auftürmenden Schwierigkeiten enorm energieraubend. Der Rebbach müßte verlockend hoch sein, um sich das anzutun.

Wer noch irgendwie Geld zusammenkratzen kann wäre außerdem schlecht beraten, in sich verdüsternden Krisenzeiten just in die deutschsprachigen Hochsteuerländer mit hohem Arbeitsdruck und daher unerfreulicher, lebensfreudeloser Perspektive zu übersiedeln. Weit lukrativer sind da die angloamerikanischen Niedrigsteuerländer, das boomende Lateinamerika oder Fernost.

Vom BusinessCycle her betrachtet, übersiedelt nur ein Narr am Beginn einer Stagnation/Rezession. Wer denkt, wartet zumindest den Konjunkturaufschwung ab.Jetzt kann das noch viele Jahre dauern.

Gast: Anonima Helvetica
10.09.2012 15:38
0 0

Wieso?

Wenn Deutschland so viele qualifizierte Arbeitskräfte benötigt, frage ich mich wieso sie uns alle in die Schweiz schicken... Sachen gibts...

0 0

1980 in Mailand auf der Messe

Wurde zum Abschluß von einer großen Italienischen Firma zum Abschlußessen geladen.
Darunter waren außer den Nord und Mittel Italienern auch welche aus dem Süden bis Sizilien.
Auf meine Frage wie es Ihnen in Mailand gefällt ,lautete die Antwort hier möchten und könnten sie nicht leben,zuviel Hektik Streß Italien ist erst Italien von Rom südwärst und ab dort erst lebenswert.

Gast: Südländische Lebenskunst
09.09.2012 22:18
1 0

Fehlkalkulation der Krisengewinnler

Warum sollen die geschäftstüchtigen Südländer Geld, das sie als leichtlebige Konsumenten mit Luxusallüren und versierte Bon-vivants auf ihren geplünderten, weit überzogenen Konten längst nicht mehr haben, durch das Liquidieren allerletzter Familienclanreserven für kostspielige Abenteuerreisen (Reisekosten, Wohnungsmiete + Kaution, Wohnungsinventar, Business-Kleidung, Sprachkurse u.v.a.m.) in den ausbeuterischen Norden mit extrem hohen Abgaben, Parteibuchwirtschaft, keiner Pensionsanrechnung etc. für prekäre Dumpingpreisjobs verjuxen, nur damit die realitätsfremde Theorie der einfältigen Ökonomen verifiziert und die Taschen der ausbeuterischen Krisenjongleure/Industriellen gefüllt werden, obwohl sie als geübte (Über-)Lebenskünstler in ihren Oliven-Ländern nur gemütlich auf den Geldregen der ESM-Milliarden warten müssen, denn verhungern wird man sie schon nicht lassen??? Und im Extremfall kann man ja kostenlos am Strand gesammelte Muscheln vertilgen, Fische fangen, Obst anbauen, Touristen abzocken, "schwarz" arbeiten, schmuggeln u.v.a.m.?

Um ins Ausland übersiedeln zu können, braucht man neben Glück hübsch viel erspartes Risikokapital, das die durch neoliberale Budgetpolitik geplünderte Mittelschicht Europas nach Jahren des Kaufkraftschwunds längst nicht mehr hat.

Außerdem wird die Auslandszeit meist nicht für die Pension angerechnet, was gerne verschwiegen wird.

Da in Krisenzeiten am Jobmarkt nicht viel zu holen ist, ist es klüger, sich die Krise durchtauchend auszurasten!

Gast: sonntagsnie
09.09.2012 19:06
2 0

unglaublich -

verlogener gehts nicht mehr.

Gast: b745
09.09.2012 17:27
0 2

das darf so nicht weitergehen gegen wen soll strache dann hetzen


der Afrikaner sagt dazu

"Ihr habt die Uhr ,wir haben die Zeit"

es lebe der Müßiggang,rackert mal schön

Pablo geht mit Sicherheit zurück!

Wenn Pablo Publizistik studiert hat, muss er mit der Sprache arbeiten, wenn er seinen Beruf ausüben möchte. Pablo wird niemals für die deutsche Medien geeignet sein. Er wird die Sprache nie wie ein Mutterspracherler können zum anderen wollen die Komsuımenten der Medien keine Fremde mit einem Akzent sehen.
Pablo könnte aber kellnern oder Taxi fahren, wenn es ihn glücklich macht!

Gast: Das muß ihnen der Neid lassen
09.09.2012 09:53
2 2

Sie bleiben, wo die Olive wächst

Thats what they do best!

Gast: Egal
09.09.2012 09:43
1 2

"Der Süden hat die Krise, der Norden die Arbeit, ..."

Schade, dass wir in Österreich offensichtlich zum Süden gehören.

6 0

Auf in den Norden?

Wer will schon vom schönen Süden in den Norden zuwandern! Im Süden lebt es sich erheblich günstiger. Warum überhaupt in ein europäisches Land gehen mit seinen überbordenden Sozialstrukturen? Kanada, USA und Australien bleiben für die Leute die etwas Leisten wollen am attraktivsten.
Österreich mit seinem Politsystem kriegt doch nur die Zuwanderer die es verdient!

Gast: Grieg G
09.09.2012 08:56
14 1

Österreich und vor allem der Häupl in Wien geht einen anderen Weg

Anstatt gut ausgebildete junge Leute aus den "Olivenländern" aufzunehmen, holt er bildungsferne Großväter, Uronkels, Tanten und pflegebedürftige Großnichten, die allesamt Familienmitglieder von Neo Österreichern sind, die er zuvor aus "Dattel" und "Walnuss" Ländern als Stimmvieh für die Roten und Grünen hereingeholt hat.

6 12

ergo

austria ist
ausländerfeindlich
phantasielos
ewig gestern
hochsteuerland
demnach kein land der zukunft

keinem würde ich nur ansatzweise raten hier her zu kommen.

dir rechnung in dem land KANN sich nicht ausgehen.

Antworten Gast: Auslandsoesterreicher
09.09.2012 10:05
4 0

Re: ergo

in vielen punkten gebe ich ihnen recht:

oesistan ist:
phantasielos,
ewig gestrig,
hochsteuerland,
kein land der zukunft.

ferner noch:
intelligenz- und bildungsarm,
pensionisten- und parteidiktatur, scheindemokratisch

aber ausleinderfeindlich...nein! man grantelt zwar aber rassistische ubergriffe oder dgl. konnte ich nicht bemerken (selbst als "auslaender" aus dem norden mit osterreichischer staatsbuergerschaft durch meine ausgewanderten oesterreichischen eltern).

aber die negativa uberwiegen, daher bin ich (mit 2 akademischen abschluessen und 3 fremdsprachen) nach asien ausgewandert...und bereue es nicht! und kann es jedem raten auch so zu tun!

...ein Auslandsoesterreicher

Gast: Ablehner
09.09.2012 00:47
18 3

Die SüdEUropäer haben das Arbeiten nicht erfunden

warum sollen sie dann gerade dorthin gehen wo es eine entwickelte Arbeitskultur gibt?

Als Kulturbringer, als ENtwicklungshelfer?

Komische Anwandlungen...

Gast: spüle
08.09.2012 22:35
8 0

wcc

Vor allem 1000€ Job kriegst du in auch in pl oder CZ

Gast: bequem
08.09.2012 22:33
2 1

hugoo

wie viele polen leben in D? bzw gastarbeiter.
wie steht das in vrheltnis zur gesamtzahlt
ausländer in D?.
das ist interesant.

Gast: b745
08.09.2012 22:07
7 2

unter den wissenschaften sind die ökonomen die größten nieten


Gast: Abgelehnt
08.09.2012 20:46
17 1

Der Norden

hat nicht die Arbeit, sondern die Arbeitslosigkeit und die ist noch geschönt und verharmlost dass es niedriger gar nicht mehr geht. Wir brauchen garantiert keine weiteren Sozialsystem Aushöhler.

Gast: zuzügler
08.09.2012 20:45
4 2

Kinder statt Inder

Das ist schon einmal schiefgelaufen.

Weder die Kinder, noch die Inder kamen.
Die Kinder scheiterten an deutschen Frauen und der Anti Baby Pille.

Und die Inder gingen lieber nach Amerika oder Großbritannien. Was sollten sie als IT Spezialisten auch in Deutschland tun. Dafür kamen andere Einwanderer.

Die Leute bleiben also in ihrer Heimat....

...und wo genau liegt da das Problem?

Weil zu wenig kommen, um das von den Arbeitgeberverbänden gewünschten Lohndumping zu forcieren?


3 3

Und weil die einen Party und Freunde wollen,

und die anderen arbeiten, geht es denen einen, wie es ihnen geht, und die anderen müssen dafür zahlen.

Aber irgendwas mit Medien oder irgendwas mit Menschen wird sich für Pablo schon finden. Weil das ist hip und ultrakuhl.

Gast: Jaklin G
08.09.2012 19:57
22 1

Mir sind alle willkommen

Die gebildet sind, unsere Werte respektieren, arbeiten, Steuern zahlen, deutsch lernen und integrationsbereit sind.

Alle anderen sollen bleiben wo sie sind!

Antworten Gast: Klaus
09.09.2012 08:30
1 0

Re: Mir sind alle willkommen

bah, Integrationsbereitschaft hat man ja nicht mal zwischen Wien und Innsbruck.

Gast: Pensador
08.09.2012 19:30
17 2

"Frei Arbeitskräftemobilität"

Sie sollen ruhig dort bleiben, wo die Olive wächst oder dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst.
Das Dogma von der "freien Mobilität der Arbeitskräfte" bringt nichts ausser sozialen und ethnischen Konflikten. Ausserdem ist es längst überholt. Qualifizierte verdienen auch im eigenen Land gut und bleiben dort. Und Unqualifizierte werden über kurz oder lang im Aufnahmeland zu einer sozialen Unterschicht und zu Sozialhilfeempfängern. Und das samt dem ebenso unqualifizierten Familiennachzug.
Ausserdem geht der Bedarf an ungelernten Hilfskräften durch technische Innovation und Arbeitskräftereduktion ständig zurück. Linke wollen mit diesem neuen Proletariat ihr Stimmenpotential vergrössern und unflexible und innovationsfeindliche Unternehmer sehen Möglichkeiten für Lohndumping.

Antworten Gast: qualifizierter
09.09.2012 16:11
1 0

Re: "Frei Arbeitskräftemobilität"

Ich stimme ichich222 zu,
Ich bin qualifiziert, allerdings habe ich diese bereits in England gemacht, da heimische Universitäten was Anrechnung von HTL betrifft lächerlich ist.
Zusätzlich kommt dann noch dazu dass man in Österreich mit einem Bachelor Studium schief angeschaut wird, während das in UK&USA für die Firmen ist was sie brauchen und wollen, dort bekommt man keine extra Entlohnung weil man noch 5 Jahre länger studiert (das wird dann eher als - man will in Research gehen angesehen).
Kurzum, wenn man qualifiziert ist und mobil ist wo die Arbeit ist, dann überlegt man sich zweimal ob man 60% an Steuern zahlen will und mit einem starren Arbeitsmodell (per-Sie) Level will.

 
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Hobbyökonom