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Eurozone: Industrieproduktion steigt um 0,6 Prozent

12.09.2012 | 11:13 |   (DiePresse.com)

Griechenland und Portugal gehören überraschend zu jenen Ländern, in denen die Industrieproduktion stieg.

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Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Juli um 0,6 Prozent gegenüber Juni des Jahres gestiegen. In der EU-27 wurde ein Anstieg von 1,1 Prozent verzeichnet.

Von den Staaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten 17 eine ansteigende und fünf eine rückläufige Industrieproduktion. Die höchsten Steigerungen gab es in Litauen (4,4 Prozent), Großbritannien (2,9 Prozent), Polen (2,4 Prozent) und Dänemark (2,3 Prozent).

Slowenien mit stärkstem Rückgang

Überraschend waren das Plus im nach wie vor von der Pleite bedrohten Griechenland mit 1,8 Prozent und für das unter einem Rettungsschirm stehende Portugal mit 1,5 Prozent. Beide Euro-Länder waren damit besser als Deutschland mit 1,3 Prozent. Auch Irland, das ebenfalls Finanzhilfe erhält, kam auf eine Steigerung von 1,0 Prozent. Die stärksten Rückgänge meldeten Slowenien (-2,3 Prozent), die Niederlande (-0,8 Prozent) und Malta (-0,5 Prozent). Spanien und Italien verzeichneten ein Minus von jeweils 0,2 Prozent. Aus Österreich lagen ebenso wie für das derzeitige EU-Präsidentschaftsland Zypern keine Zahlen für den Juli vor.

Im Jahresabstand - Juli 2012 zu Juli 2011 - gab es bei der Industrieproduktion allerdings ein sattes Minus von 2,3 Prozent in der Währungsunion und einen Rückgang von 1,5 Prozent in den EU-27. Hier verzeichneten zehn Länder eine rückläufige und zwölf eine ansteigende Industrieproduktion. Die höchsten Rückgänge gab es in Estland und Italien (je -7,3 Prozent), Spanien (-5,4 Prozent) und Griechenland (-5,3 Prozent). Die größten Steigerungen registrierte die Slowakei (18,4 Prozent), Lettland (5,3 Prozent) und Irland (5,1 Prozent). Auch hier gab es für Österreich keine Zahlen.

(APA)

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