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US-Notenbank kauft noch mehr Anleihen

13.09.2012 | 19:17 |   (Die Presse)

Fed-Chef Ben Bernanke will den Leitzins bis zum Jahr 2015 nicht erhöhen und kauft Immobilienpapiere um 40 Milliarden Dollar pro Monat. Bringen wird das wenig: Die Notenbank hat ihr Pulver längst verschossen.

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New York/Wien/ag./red. Die US-Notenbank Fed setzt im Kampf um mehr Arbeitsplätze und ein Ende der Wirtschaftskrise auf weitere milliardenschwere Anleihekäufe. Das teilte die Federal Reserve am Donnerstag nach einer mit Spannung erwarteten Sitzung des Offenmarktausschusses mit. Sie will weiterhin pro Monat für 40 Mrd. Dollar Immobilienpapiere kaufen, um den schwächelnden Häusermarkt zu stärken. Außerdem wollen die Notenbanker ihren faktisch bei null Prozent liegenden Leitzins bis zum Jahre 2015 nicht erhöhen.
Fest steht, dass das nicht viel helfen wird: Die amerikanische Notenbank hat ihr Pulver längst verschossen, schon die vorhergegangenen Geldinjektionen und Zinssenkungen haben ihren Zweck, die Wirtschaft dauerhaft anzukurbeln und die für amerikanische Verhältnisse mit 8,1 Prozent extrem hohe Arbeitslosenrate zu senken, nicht erfüllt.

Fed-Chef Ben Bernanke hatte bereits vor ein paar Wochen beim Notenbankertreffen in Jackson Hole angedeutet, dass die Fed ein drittes Anleihenkaufprogramm (QE3) starten wolle. Seit 2008 hat die Fed auf diese Weise in zwei Wellen (QE1 und QE2) schon 2300 Mrd. Dollar in den Markt gepumpt, ohne damit die Konjunktur auf die Beine zu bringen. Genutzt hat es lediglich den Finanzmärkten: Die Börsenkurse liegen derzeit vergleichsweise hoch, im Vorfeld der anstehenden Ankaufsentscheidung legten die Finanzmärkte noch einmal deutlich zu. Ein Zeichen dafür, dass die durch Anleihenkäufe der Zentralbank in den Markt geflossenen Billionen ihren Weg nur teilweise in die Realwirtschaft gefunden haben, überwiegend aber in den Finanzmärkten geblieben sind.

Handlungsbedarf wegen US-Wahl

Doch die Fed hat Handlungsbedarf – unter anderem, weil die US-Präsidentenwahlen vor der Tür stehen und Konjunkturdaten in den USA meist einen entscheidenden Einfluss auf die Wiederwahl des amtierenden Präsidenten (der auch den Fed-Chef ernennt) haben.

Experten bezweifeln allerdings, ob dies diesmal gelingen kann: Sogar ein Anleihen-Ankaufsvolumen von 600 Mrd. Dollar (das entspräche dem Umfang von QE2) würde das Wirtschaftswachstum nach Berechnungen von Goldman Sachs um gerade einmal 0,25 Prozentpunkte ankurbeln und die Arbeitslosenrate um 0,12 Prozent senken. Das ist zu wenig, um den Wahlkampf zu beeinflussen oder überhaupt nennenswert bemerkt zu werden.

Experten meinen angesichts solcher Prognosen, die Risken eines weiteren Ankaufsprogramms stünden in keiner vernünftigen Relation zu den erwarteten Vorteilen. Denn massives „Gelddrucken“ berge die Gefahr hoher Inflation in sich. Nicht gleich, denn bei der derzeit schwachen Konjunktur kann eine richtige Lohn-Preis-Spirale nicht in Gang kommen. Aber mittelfristig.

Dazu kommt, dass alle möglichen Maßnahmen – Kauf von Staatsanleihen, Kauf von hypothekenbesicherten Anleihen oder weiteres Drehen an der ohnehin schon fast bei Null stehenden Zinsschraube – keinen wirklichen Sinn mehr ergäben.

Experten sehen hohe Risiken

Der Kauf von Staatsanleihen durch die Fed – also die am stärksten inflationsfördernde direkte Staatsfinanzierung aus der Notenpresse – würde zwar die Zinsen für die Staatsschuld weiter drücken. Aber die Verzinsung amerikanischer Staatsanleihen liegt mit etwas mehr als einem Prozent ohnehin schon auf einem historischen Tief.
Der Ankauf von hypothekenbesicherten Anleihen würde Geld in den Immobiliensektor pumpen. Aber der hat sich ohnehin prächtig erholt und brummt zur Zeit recht kräftig. Und an der Zinsschraube lässt sich auch nicht mehr viel drehen: Die Leitzinsen der Notenbank stehen praktisch bei Null.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14. September 2012)

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73 Kommentare
 
1 2

Re: Re: Re: Re: Ein Vorgeschmack

Für Arbeit bekommt man aber kaum Kredit, man bekommt ihn viel leichter für Vermögen, also Geld.

Die Erfahrung, dass die Banken "das Risiko an Idioten weiterreichen", habe ich vor Jahren auch gemacht, seither meide ich Beratungen wie der Teufel das Weihwasser!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
14.09.2012 13:54
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Ein Vorgeschmack

Dann haben in den USA und Spanien die Immobilienkäufer ihr Vermögen verpfändet ?

Naturlich bekommt man eine Million leichter wenn zwei Millionen als Pfand hinterlegt werden !

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
14.09.2012 12:20
0 0

Re: Re: Re: Re: Ein Vorgeschmack

braucht es Geld

Gast: smilefile
14.09.2012 10:05
1 0

QE3

Tja,..

...was da wohl kommt ist wertloses Papier, dass gegen reale Werte eingetauscht werden will. Und davon hat Europa eine Menge zu bieten,...

Die FED,- hat zur Stützung des Dollars 16.000.000.000.000.- ohne Kenntnis des Senats in Grossbanken und US Firmen gepumpt. Zinsenfrei natürlich,....


Gast: Bänkster
14.09.2012 09:45
2 1

Gold

die Inflation des Goldes beträgt nur rund 1,5 % an neuem Gold, welches jährlich aus den Minen kommt.

Die Geldmenge wächst hingegen seit vielen Jahren XX % stellig.

In einem Umfeld, wo das neues Geld kaum gewinnbringend angelegt werden kann (wenig Wachstum), "muss" Gold daher gegenüber Papiergeld fast zwangsläufig teurer werden. Denn das Verhältnis zwischen Geld versus Gold steigt immer stärker an.

> Gold wird daher in €, USD, GBP oder Yen gemessen weiter teurer werden.

Und darüberhinaus trägt Gold auch kein Ausfallsrisiko (wie Staaten, Banken, Unternehmen, Zertifikate etc).

Ich spare daher in Gold - und überlasse es der Masse diesem System und den Zockerbanken (allesamt!) ihr hart erarbeitetes und erspartes Geld für 1-2 % Zinsen zu borgen !

Antworten Gast: Halbwissen
14.09.2012 11:32
0 1

Re: Gold

Gold schlägt Geld, dies mag richtig sein auch wenn es nicht immer so sein muß !

Aber wer sagt das mit anderen Anlageformen nichts zu verdienen ist ?
Alles was gewollt oder gebraucht wird steigt wenn die Käufer Geld haben.
Sehen Sie sich mal die Beamtenaktien apple oder VW an !

Da studieren

diese Typen jahrelang, bekommen hochdotierte Posten und alles was ihnen einfällt ist Papier zu drucken.

Ein Hoch auf die Bildung.

0 0

Re: Da studieren

Sie haben den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf getroffen.
Heute früh in den Börsennachrichten auf Radio Stephansdom sagte doch ein "Experte" sinngemäß: "das macht ja alles nichts, denn eine Notenbank kann ja nicht ruiniert werden, weil die kann ja jederzeit Geld drucken." Zuerst meinte ich ich habe mich verhört, aber leider gibt es in der Geldbranche wirklich Leute, die so etwas glauben.

Re: Re: Da studieren

Eine Notenbank kann wirklich nicht pleite gehen, weil sie beliebig viel Geld drucken kann, mit dem sie ihre Schulden bezahlt. Ein Laib Brot kostet dann zwar vielleicht 1000-mal so viel wie früher, aber die Notenbank braucht deshalb nicht zuzusperren!

P.S.: In der EU kann das allerdings nur die EZB, andere nationale Notenbanken sind eigentlich längst pleite.

0 2

Welch Vorbild ;-)))))

...hoffentlich lernen all jene selbst nicht denkenden nachahmer in europa, dass eine derartige wirtschafts/geld-politik in die sackgasse führt.
die usa weiss das selbst, sofern ihr nicht alle in diese sackgasse folgen, in der sie dann wieder als erste umdrehen will ;-)))

wir stehen jetzt auch kurz vor dieser fehlentwicklung - merkl bleib standhaft!!!!

...und dann werden wir besser da stehen als alle anderen.

2 1

Die schönste Lösung wäre es wenn

gewissen Personen wie Helicopter-Ben, Draghi etc. ganz einfach von niemandem mehr etwas verkauft würde. Kein Essen, kein Benzin, kein Klopapier - einfach gar nichts. Von niemandem. Dann können sie ihre Papierfetzen, genannt Geld, auffressen und zur Körperreinigung benutzen. So lange bis sie ihre Gier und Machtgeilheit verloren haben.

Antworten Gast: EFF EFF
14.09.2012 11:48
0 0

Re: Die schönste Lösung wäre es wenn

Wenn Sie schon auf Sitting Bull anspielen, sollten Sie nicht vergessen, dass dieser arme Indianerhäuptling in Konfrontation mit der europäisch-asiatischen Finanzkultur möglicherweise persönliche Probleme mit seinem Namen hatte. Im Übrigen konnte er neben Geld unter anderem auch seinen Kopfschmuck nicht essen.

Wie würde Olli Kahn sagen?

Weiter, immer weiter!!!
Jetzt haben die USA schon einen riesigen Schuldenberg und schmeissen nun monatlich weitere 40 Milliarden zum Fenster raus.
Dieser Weg kann einfach nicht richtig sein.

1 0

Re: Wie würde Olli Kahn sagen?

Die FED ist nicht der Staat USA. Das ist eine Privatbank. Die kommen so recht billig in den Großteil des Immobilienbesitzes der USA. Das ist keine gute Tat.

Re: Wie würde Olli Kahn sagen?

Ich bevorzuge seinen Spruch:"Eier, wir brauchen Eier."

Und deshalb halte ich es auch wie er und münze die lustigen bunten Papierfetzen um.

0 0

Ach was wie Loriot zu sagen pflegte...

ob das wohl was mit den Wahlen zu tun hat?

4 2

Wirtschaft in einem Labyrinth

Die Wirtschaft wird nicht anspringen, weil:
- die Arbeitslosigkeit strukturell ist
- die Massenproduktion nach Asien verlagert ist
- die Löhne und Gehälter sinken
- die Lebensmittel und Energie teurer werden
- die Staatsbudgetdefizite außer Kontrolle sind
- die Beamtenschaft immer teurer bezahlt ist
- die Banken mit Sparzinsen und Krediten geizen.
Es ist ein Labyrinth ohne sichtbaren Ausgang. Die Staaten wollen ihre Schulden weginflationieren, es gibt aber keine klassischen Voraussetzungen für Inflation. Egal was Fed und EZB tun, solange die Produktion nicht zurück nach USA und Europa kommt, die Gehälter im öffentlichen Dienst nicht angepasst werden und die Kreditvergabe nicht lockerer wird, gibt es keine Besserung.

Antworten Gast: Halbwissen
14.09.2012 10:54
0 0

Re: Wirtschaft in einem Labyrinth

Durch teure Energie wird die Produktion zurückgeholt !

Dann steigen auch die Löhne und die Banken vergeben auch wieder Kredite.

Re: Wirtschaft in einem Labyrinth

richtig, zur ergänzen wäre meiner Ansicht nach
- zu hohe Steuerausgaben für Alte zu Lasten von Jungen (Umlageverfahren für Pensionen war einmal)
- daher: zu wenig Kinder
- daher: zu wenig lokale Massennachfrage nach normalen, nicht steuerfinanzierten (wie Gesundheitsdienstleistungen) Gütern

2 1

Re: Re: Wirtschaft in einem Labyrinth

Danke für die Ergänzungen. Man kann natürlich noch mehr hinzufügen, aber das sind Folgen von einer verfehlten und jahrzehntelang betriebenen Wirtschaftspolitik. Und Steuererhöhungen verbieten sich nahezu von selbst, angesichts der ungeheuerlichen und leistungsfeindlichen Besteuerung besonders in Europa, aber auch nicht mehr so harmlos in den USA, dem vermeintlich steuergünstigen Land.

2 0

...

Zitat: Ein Zeichen dafür, dass die durch Anleihenkäufe der Zentralbank in den Markt geflossenen Billionen ihren Weg nur teilweise in die Realwirtschaft gefunden haben, überwiegend aber in den Finanzmärkten geblieben sind."

Das ist der Wahnsinn... Zentralbanken finanzieren inmer!! Zinsen, nie Staaten... das ist das Wesen des Zinsgeldes... Anstatt dass FED Geld verdient (mit Zinsen), schenkt sie diesen Banken... ab nun monatlich...

0 0

Re: ...


Für die gekauften Anleihen kassiert die FED natürlich die Zinsen.

Diese werden fast zur Gänze wieder an das US-Finanzministerium ausgeschüttet.

Gewinn FED 2011: 77,4 Mrd Dollar

Gewinnausschüttung an das US-FM: 75,4 Mrd Dollar (= 97,4%).

http://www.hebelprodukte.de/bnews_2786245.html

Kotz

@Halbwissen
warum wartet FED mit seiner Entscheidung?
Weil ein Goldman&sachs Angestellter in der EU die ganze Sache ausgehebelt hat.

Dann steht die USA ja wieder besser da als die "Nicht Vereinigte EU"

das sind Punkte die eben entscheiden, wir glauben, Draghi, Monti etc sind für eine gute EU Politik. Doch letztendlich entscheiden die ganzen alten Herren, gegen uns um ihren Kindern so wie es Rothschild etc gemacht haben, eine Zukunft abzusichern, die sich über Generationen ersstreckt

Antworten Gast: Halbwissen
14.09.2012 11:13
0 1

Re: Kotz

Die Fed und Goldman sind für die USA zuständig und nicht für Europa !
Und wer ganz oben ist wird dies auch verteidigen !

Die Welt ist doch kein Kindergeburtstag. Auch wenn dies die Mehrheit der Europäer glaubt.
Ausserdem haben die nach New York vertriebenen noch eine Rechnung mit Europa offen.


4 0

Ihr lieben EU-Bonzen,

schaut euch das genau an, das ist es, was Ihr an uns verbrochen habt!
In genau das selbe Fahrwasser geraten wir, ohne dass wir es wollten.
Ein dreifach Hoch an alle Bilderberger.

5 0

Und die Rothschilds...

dieser Welt reiben sich schon wieder die Finger.

Vornehm geht die Welt zugrunde...

Gast: Halbwissen
13.09.2012 21:21
1 8

Wie kommt der Autor auf den Gedanken das die bisherigen Anleihekäufe nichts gebracht haben ?

Dann müsste er ja wissen wo die USA stehen würde wenn es keine gegeben hätte.
Dies ist unmöglich !
Die USA wären ohne der Eurokrise möglicherweise schon ein Stück weiter. Oder auch nicht.

0 1

Re: Wie kommt der Autor auf den Gedanken das die bisherigen Anleihekäufe nichts gebracht haben ?

Ohne die USA und deren Immobilien-Crash in 2008 gäbe es wohl keine Euro-Krise. Es ist also umgekehrt.

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
14.09.2012 09:37
0 0

Re: Re: Wie kommt der Autor auf den Gedanken das die bisherigen Anleihekäufe nichts gebracht haben ?

Das glauben Sie doch nicht wirklich, oder ?

Dann könnte man es weiterspinnen und sagen ohne die blöden Europäer hätte es keinen US-Immobiliencrash gegeben. Wieso ? Da die Kredite nur vergeben wurde weil sie an die dummen europäischen Banken weiterverkauft werden konnten. Sell it to the german landesbank.

Es werden immer Fehlentwicklungen auftreten. Aber die USA handeln wärend die Europäer unfähig sind Entscheidungen zu treffen.

Re: Wie kommt der Autor auf den Gedanken das die bisherigen Anleihekäufe nichts gebracht haben ?

Wer immer Amok läuft?

Die Amis haben uns (verblödeten JaSagern) einen Trojaner mit der ESM gestzt, da kann die Merkel lachen, wir nicht.
das wird ganz bitter die Amis haben den Vogel da ganz bewusst plaziert...

Achso Vogel is FALSCH - draghi

Gast: ASVG-Sklave
13.09.2012 20:26
11 1

Das gesamte Konzept ist absurd


Bernanke beteuert, dass er solange Anleihen aufkaufen wolle, bis sich die Situation am Arbeitsmarkt verbessern würde.

Nicht, dass ihn die soziale Situation der Betroffenen störe, sondern weil es keinen Aufschwung ohne Konsum der Massen geben kann.

Warum aber der indirekte Weg von Anleihenkäufen - anstatt die direkte Stützung des Arbeitsmarktes mittels Steuerbefreiung der Arbeit - eingeschlagen wird, um dadurch den Konsum anzukurbeln, das dürfte er selbst nicht verstehen.

Diese Welt wird von Idioten regiert.

Antworten Gast: ZARA
13.09.2012 23:44
2 1

Re: Das gesamte Konzept ist absurd

Nein, Idioten sind das nicht. Das sind ausgebuffte Verbrecher. Ich denke, dass die genau wissen was sie tun.

Antworten Gast: Halbwissen
13.09.2012 21:15
1 0

Re: Das gesamte Konzept ist absurd

Für die Steuern ist aber schon die Regierung zuständig !

Ausserdem sind sie soviel ich weiß in den USA um einiges niedriger als in Europa.

Aber natürlich haben Sie recht !
Zinsen UND Steuern gehören auf Null. Die Versklavung muß zumindest für einen Zeitraum ausgesetzt werden, damit sich die Sklaven erholen und vermehren können.

3 0

Kriege kosten

Wie viele Kriege sollten die US bezahlen? (Die sie versuchen, uns zahlen zu lassen.) Irak, Afghanistan, Iran, Somalia, Yemen, Syrien, und das sind nur diejenigen, die sie zugeben. Kriege haben schon manch einen Staatsbankrott zur Folge gehabt.

Antworten Gast: Hans im Glück
13.09.2012 20:33
3 0

Re: Kriege kosten

Mit Papiergeld das man aus dem Nichts in beliebiger Menge herstellen kann geht kein Staat pleite.

Nur die Bürger und die Umwelt sind die Leidtragenden.

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
13.09.2012 21:42
0 2

Re: Re: Kriege kosten

Nur Bürger die sich nicht um ihr Auskommen selber kümmern !

Geld ( gilt auch für Gold ) als Wertspeicher wäre doch zu schön um wahr zu sein, oder.
Und wer produktiver Arbeit nachgeht wird ebenfalls wenig Probleme haben.

Aber jeder der auf Kosten anderer Leben will, oder sich nicht um seine Ernte kümmert, wird gerechter weise ein Problem bekommen.

Nur Dummköpfe glauben das Geld einfach so ohne eigenes zutun auf Dauer vermehrt.

Geld mit Geld verdienen ist harte Arbeit !


Was heißt hier "Bringen wird das wenig"?

Es bringt genau das, was es bringen soll. Zur Erinnerung hier nochmals die Highlights der letzten Tage:

1) EZB kündig Anleihenkauf in unbegrenzter Höhe an
2) Deutsches BVG nickt ESM ab.
3) FED kündigt QE3 an.

Das Ergebnis: DAX steig innerhalb einer Woche von 6900 auf 7400, Dow von 13000 auf 13500, der Euro von 1.25 auf 1.30 USD (während mehrere Eurostaaten de facto bankrott sind und sich in ganz Europa die Rezession ausbreitet?!?). Gleichzeitig schießen die Rohstoffpreise nach oben - zB Kupfer von 330 auf 370 USD, Rohöl (Brent) auch bald wieder bei 120 USD... Und schon haben die Bankster flux wieder ein paar Milliarden abgesahnt - während wir an der Tanke und im Supermarkt angesichts der Preise aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen...

QE soll Arbeitsplätze bringen? Lachhaft. Das ist doch nur ein Vorwand um in nie dagewesenem Maße die Taschen der mächtigen füllen zu können - auf Kosten der Allgemeinheit, versteht sich. Diese Verbrecher haben nun endgültig jegliche Hemmungen abgelegt.

Antworten Gast: Halbwissen
13.09.2012 22:27
1 1

Re: Was heißt hier "Bringen wird das wenig"?

Sie sollen auch nicht staunen sondern ihren A... bewegen !

Investieren Sie doch in ein Spritsparauto. Oder investieren Sie in die Rohstofförderung. Werden Sie Bauer.
Werden Sie Unternehmer.


Antworten Antworten Gast: b754
13.09.2012 23:52
2 1

Re: Re: Was heißt hier "Bringen wird das wenig"?

Dass ich nicht eher daran gedacht habe. Aber gleich morgen kauf ich mir ein Ölfeld, eine Mine und ein Feld. Gar kein Problem!

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
14.09.2012 10:04
1 0

Re: Re: Re: Was heißt hier "Bringen wird das wenig"?

Es ist auch wirklich kein Problem !

Auto verkaufen und Minenaktien kaufen.

Wer gar nichts hat wird LKW Fahrer in einer Australischen Mine. Jahresgehalt 150.000 Euro.

Wer nichts macht wird untergehen !

0 1

Re: Re: Re: Was heißt hier "Bringen wird das wenig"?

...ich fang mal mit einem oregano-pflänzchen vom billa an.

Antworten Gast: Hamsterradler
13.09.2012 21:40
1 0

Re: Was heißt hier "Bringen wird das wenig"?


What goes up, must come down..

http://www.bloomberg.com/quote/BDIY:IND/chart

genau der gleiche fehler wie in japan

0 zins

4 1

Re: genau der gleiche fehler wie in japan

falsch. das ganze uebel was wir zur zeit haben mit banken krise euro krise also alles was mit geld zu tun hat,daran ist das zinssystem schuld! gaebe es das das nicht gaebe es auch keine krisen

Gast: africano
13.09.2012 19:00
2 1

Die armen AMIS werden kräftig hinter das Licht geführt

IN God we trust ?? aber in den Dollar (FED)haben sie schon lange ihr Vertrauen verloren.

4 1

Re: Die armen AMIS werden kräftig hinter das Licht geführt

richtig! das amerikanische volk sollte dringend aufgeklaert werden ueber ihren dollar. naja es ist ja nicht ihrer sie muessen ihn nur benutzen

Antworten Gast: Der Mann von der Straße
13.09.2012 19:16
7 1

Re: Die armen AMIS werden kräftig hinter das Licht geführt


Die "armen Amis" werden genauso verschaukelt wir, nur daß
es dort nicht die Sozis sind .

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
13.09.2012 20:35
4 2

Re: Re: Die armen AMIS werden kräftig hinter das Licht geführt

Keine Sozis?

Was sind die Demokraten?

 
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Hobbyökonom