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Fusion: EADS bietet Jobgarantie für Rüstung bis 2014

18.09.2012 | 08:10 |   (DiePresse.com)

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS macht im Bemühen um eine Fusion mit dem britischen Mitbewerber BAE weitere Zugeständnisse.

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Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS ist einem Zeitungsbericht zufolge zu weiteren Zugeständnissen für die geplante Fusion mit der britischen BAE Systems bereit. So sollen die 20.000 deutschen Mitarbeiter der Rüstungssparten eine Jobgarantie bekommen, berichtete das "Handelsblatt". EADS-Chef Tom Enders wolle diese aber nur bis 2014 aussprechen. Die Mitarbeiter der Tochter Airbus seien hingegen bis 2020 vertraglich geschützt. Gleichzeitig berichtet das Blatt unter Verweis auf EADS-Kreise aber auch, dass weitergehende Zugeständnisse aufgrund der gekürzten Beschaffungsprogramme der Bundeswehr schwierig seien.

EADS und BAE hatten in der vergangenen Woche überraschend Fusionspläne bekanntgegeben. Kommt es zu dem Zusammenschluss, entsteht ein neuer weltweiter Branchenprimus mit einem Umsatz von 72 Millionen Euro und 220.000 Mitarbeitern. Allerdings gibt es in Deutschland wie auch in den anderen Partnerländern der Firmen Vorbehalte. Bei einer Fusion würden Fragen der Produktions- und Forschungsstandorte in den einzelnen Ländern ebenso berührt, wie hochsensible rüstungspolitische Fragen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ließ sich am Montag noch nicht in die Karten schauen, ob sie den Plänen für die Megafusion zustimmen würde.

(APA/Reuters)

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