Der Versandhändler Otto will mehrere hundert Stellen streichen. Der Konzern werde die drei Töchter Otto, Baur und Schwab zusammenlegen und bis zu 700 Jobs abbauen, sagte Konzernchef Hans-Otto Schrader der "Welt" vom Freitag. "Wenn wir die drei Marken in eine gute Zukunft führen wollen, müssen wir in guten Zeiten dafür sorgen, schneller und agiler zu werden." Deshalb werde es bei den drei Unternehmen Einschnitte geben. Betriebsbedingte Kündigungen wolle der Konzern aber nach Möglichkeit verhindern.
Schrader kündigte Preissenkungen bei Otto an: "Wir wollen bei Otto preisaktiver werden. Bei technischen Produkten haben wir damit bereits begonnen", sagte er der "Welt". Ziel sei, bei den Standardangeboten in der Bekleidung oder in der Technik unter die ersten drei preisgünstigen Markenanbieter zu kommen.
Quelle soll umgebaut werden
Das Versandhaus Quelle will Otto umbauen. "Die Idee, mit Quelle einen Marktplatz im Internet für fremde Händler aufzubauen und Services zu bieten, hat nicht funktioniert", sagte Schrader der Zeitung. Der Konzern wolle nun aus Quelle einen eigenen Onlinehändler mit eigenem Warenangebot machen. Auch Quelle soll demnach "mit einigen Preisangeboten auf den Wettbewerb reagieren". Marken wie Privileg sollten besser genutzt werden als bisher, sagte Schrader.
(APA/AFP)
Inflation, Hyperinflation oder Deflation?Mag. Zareh Mossessian, Trainer der Wiener Börse Akademie
Wenn Ökonomen irren ''Nach Öl bohren? Verrückt''
KreativDie Welt der Werbung
Cash-KaiserDiese Firmen horten am meisten Bargeld
''Plagiarius''Dreisteste Fälschungen ausgezeichnet
UrlaubÖsterreicher im EU-Ranking voran