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Facebook-Aktie bricht erneut ein

25.09.2012 | 06:45 |   (DiePresse.com)

Probleme mit der Vermarktung auf Smartphones schüren Zweifel an Facebooks wirtschaftlicher Zukunft. Nun ist die Aktie wieder um mehr als neun Prozent eingebrochen.

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Die Facebook-Aktie hat einen der schwärzesten Tage seit dem Börsengang im Mai hinter sich. Sie verlor am Montag bis zum Börsenschluss in New York mehr als neun Prozent an Wert auf 20,79 Dollar (16,10 Euro). Grund für den Einbruch waren erneut hochgekochte Zweifel daran, dass das Soziale Netzwerk seine überlebenswichtigen Werbeeinnahmen wie erhofft steigern kann. Zum Börsengang im Mai hatte das Papier mit 38 Dollar noch fast doppelt soviel gekostet.

Das einflussreiche US-Wirtschaftsmagazin "Barron's" hatte am Wochenende Facebooks wirtschaftliche Zukunft infrage gestellt. Denn immer mehr Nutzer greifen statt über ihren Computer über ihr Smartphone auf ihren Facebook-Freundeskreis zu. Auf den kleinen Bildschirmen lässt sich aber kaum Werbung unterbringen. "Was sind die Aktien wert?", fragte "Barron's" rhetorisch. "Vielleicht nur 15 Dollar."

Die Facebook-Alteigentümer inklusive Gründer Mark Zuckerberg hatten ihre Aktien vor vier Monaten noch zu 38 Dollar an die Börse gebracht. Dann fingen die Zweifel an. Zwischenzeitlich war das Papier auf bis zu 17,55 Dollar in den Keller geknallt. Zuckerberg hatte auf einer Konferenz jüngst allerdings betont, die Probleme im mobilen Bereich erkannt zu haben und nun anzugehen.

(APA)

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72 Kommentare
 
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Ich benütze seit ca. 15 Jahren das Internet,

aber Facebook habe ich noch niemals gebraucht.

Im Gegenteil! Ich versuche eher persönliche Dinge nicht im Internet breit zu treten. Man weiß ja nie, wer irgendwann einmal an die Informationen kommt.

Man weiß heute auch nicht, ob wir einmal in einem faschistischen Staat enden werden. Die Richtung geht in Europa jedenfalls dahin.

Gast: Flopbook
26.09.2012 19:01
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Am glücklichsten und unbeschwertesten lebt man ohne Facebook. Obendrein gewinnt man sehr viel mehr Freizeit für echte Freunde. Flip-flopper Zuckerberg enthüllt die perfide Fratze des Raubtier-Kapitalismus. Sträflich naiv, wer sich freiwillig in dessen Klauen begibt. Wie immer man es anstellt, als kleiner Fisch verliert man garantiert.

Wer auf FB setzt, hat schon verloren.
Zumindest freie Zeit.

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Re: Am glücklichsten und unbeschwertesten lebt man ohne Facebook. Obendrein gewinnt man sehr viel mehr Freizeit für echte Freunde. Flip-flopper Zuckerberg enthüllt die perfide Fratze des Raubtier-Kapitalismus. Sträflich naiv, wer sich freiwillig in dessen Klauen begibt. Wie immer man es anstellt, als kleiner Fisch verliert man garantiert.

Zuckerberg hat es clever gemacht. Er hat damit Milliarden einkassiert.

Bzgl all den Werbeblockern

Ich finde deren Verhalten verwerflich, erst Werbeplatzierung macht Dienste die auch die Blocker nutzen gratis und somit schafft Werbung die Freiheit dass viele Leute eine Vielzahl von Diensten nutzen können. Ohne Werbung wäre das Internet außer kommerzieller pro click bezahlbar. Alles hat einen Gegenwert und den hat man auch zu entrichten auf irgendeine Weise.

Re: Bzgl all den Werbeblockern

"werbung schafft freiheit"?

so einen blödsinn hab ich selten gelesen. die geschichte der werbung ist eine geschichte des betrugs und der manipulation. mit allen möglichen (auch psychologischen) tricks und dem ausnützen der ganzen palette menschnlicher schwächen werden (offensichtlich unmündige) konsumenten dazu gebracht dinge zu kaufen die sie nicht brauchen und, vor allem im lebensmittelbereich, die ihnen sogar noch schaden zufügen (zu süß, zu fett...) !!! denken sie einmal über diese fecette der werbung nach.

Re: Re: Bzgl all den Werbeblockern

Nutzen sie einen gratis emailanbieter? Sind sie zufrieden mit gratis Nachrichten und Onlinemagazine? Empfinden sie die ISP-Gebühr als angenehm? Haben sie einen privaten gratis Internetauftritt? All das finanziert sich über Werbung. Wet dent dies sei Altruismus ist schlichtweg dumm

Re: Re: Re: Bzgl all den Werbeblockern

Weiters, hätten sie ihrem Kind f 1-5€ im Monat Facebook bezahlt? Oder f 1-5€ jedem Familienmitglied eine Emailadresse? Die roten Striche zeugen bestenfalls von Mangel der Wertschätzung. Ich ignoriere die Werbung auch lass sie aber eingeblendet und einmal im Jahr ist mal auch eine dabei die mich tatsächlich interessiert hat. Dumm finde ich sogenannte smartads. Bspw sehe ich mir einen Artikel auf einer Website an und dann verfolgt genau dieser einen. Das ist Belästigung würde man mir Alternativen zeigen wäre ich dankbar

Re: Re: Re: Re: Bzgl all den Werbeblockern

aufgrund der werbung sind die produkte ja alle so teuer. hätten wir die werbung nicht wären die produkte wahrscheinlich (wie zb coca cola) um die hälfte billiger, wie man ja bei den diskontern sieht die produkte ohne werbung vertreiben.

von den ersparten (un)summen wäre ich gerne bereit für die von MIR ausgewählten dienstleistungen zu bezahlen - und werbefrei wären sie obendrein.

aber so eine "welt" würde lauter mündige selbst denkende menschen vorraussetzen - ist also völlig illusorisch :-)

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Re: Re: Re: Re: Re: Bzgl all den Werbeblockern

Das ist ja nicht wahr. Diskonter machen sogar ziemlich exzessiv Werbung. Ohne Werbung werden weniger Produkte verkauft. Für den Hersteller oder Händler ist es mit Werbung immer noch das bessere Geschäft.

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Jeder institutionelle Investor

der sich Facebook-Aktien gekauft hat, gehört eigentlich aus dem Job entfernt und besachwaltert. Denn der/diejenige ist anscheinend unfähig wirtschaftliche Fundamentaldaten zu lesen und damit ist es geradzu fahrlässig sojemanden Investitionen tätigen zu lassen.

Wenn sich ein privater Anleger durch den medialen Hype über die wirtschaftlichen Fundamentaldaten hinwegtäuschen lässt, so ist das sein Pech. Er hätte dann auch ins Casino gehen können. Aber wenn dies beruflich geschieht, so habe ich dafür absolut kein Verständnis.

... in keinster weise

der komparativ von kein:
kein - keiner - am keinstesten
oder
kein - keinster - am keinstesten

wer kann mir helfen, kenn mich nicht mehr aus ;-)

Gast: r5hws
26.09.2012 03:43
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Und bald schon wird die Erkenntnis durchsickern, dass

so gut wie kein Nutzer eines Webdienstes noch Werbung sieht. Weil sie gar nicht mehr angezeigt wird. Auch am PC.
Und dann wird es das Online-Angebot der Presse nur mehr gegen Entgelt geben.

Re: Und bald schon wird die Erkenntnis durchsickern, dass

Schon mal nachgedacht, ob nicht der Onlineinhalt die beste Werbung für die Printausgabe sein könnte?

Re: Und bald schon wird die Erkenntnis durchsickern, dass

ich bezahle lieber einen fairen dienst nach dem motto geld gegen ware, als im ganzen täglichen leben, egal wo, von dieser unerträglichen werbemachinerie, die großteils auch noch mit lügen und arglistiger täuschung arbeitet, penetriert zu werden.

für mich ist die werbung, neben der relilgion und dem zineses-zins-system eines der größten übel unserer gesellschaft!!

Gast: Honeysucker
26.09.2012 03:12
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Die Data-Mining-Bonanza FB hat im wesentlichen den Status der Marktsättigung erreicht, denn immer mehr Intelligenzbestien dämmert, auf welch perfides Überwachungsinstrument sie wegen ihrem ungezügelten Kommunikationstrieb hereingefallen sind


Gast: ups and downs
26.09.2012 02:18
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247.66 Millionen Dollar hat Zuckerberg heute wieder verloren.

247.66 Millionen Dollar hat Zuckerberg heute wieder verloren. Der (offiziell nach aussen) reichste Mann der Welt Carlos Slim Helu gar 446.36 Millionen Dollar.

Milliadäre in Echtzeit:
http://www.forbes.com/real-time-billionaires/

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Re: 247.66 Millionen Dollar hat Zuckerberg heute wieder verloren.

Zuckerberg hat lediglich weniger gewonnen. Verloren haben nur jene, die vorher Aktien gekauft hatten.

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Re: 247.66 Millionen Dollar hat Zuckerberg heute wieder verloren.

Ja, es ist in diesen Zeiten nicht mehr ganz so leicht reich zu bleiben.

Aber jedenfalls kann man bei einem Vermögen von mehreren Milliarden niemals arm werden.
Selbst wenn die 90% verlieren würden, wären sie noch immer superreich.

Gast: der Aufsichtsrat
26.09.2012 02:08
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Haben österreichische öffentliche Fonds wie Pensionskassen auch investiert?

Haben österreichische öffentliche Fonds wie Pensionskassen auch investiert?

- wenn ja, wie viel öffentliches Geld haben diese verloren?

ich versteh überhaupt nicht

wie facebook "leben" kann???

jeder vernünftige mündige bürger verwendet firefox mit adblock plus. ein paar filterregeln hinzugefügt und facebook ist werbefrei. punkt

Re: ich versteh überhaupt nicht

hier die filterregeln für adblock plus um facebook werbefrei zu halten:

http://paste2.org/p/2267422

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Re: Re: ich versteh überhaupt nicht

Ich verwende seit Jahren Kaspersky Internet Security. Das blockt fast jede Werbung!

Antworten Antworten Gast: TRollblume
26.09.2012 05:50
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Re: Re: ich versteh überhaupt nicht

Das verstehe ich auch nicht. Die Werbung im Internet nervt JEDEN - und dann noch der Datenklau - ja ich sage 'Klau', auch wenn es gesetzlich gedeckt ist, dass die Gewohnheiten analysiert werden. Das einzige, was ich eventuell akzeptieren könnte, wäre, wenn ich selbst aktiv Firmen aussuchen kann und denen 'gefällt mir' schicke + dann die Freunde von mir anschauen können (!), was ich geliked habe. Aber ich brauch auch kein "'xy' gefällt DM in der Timeline".
Ich weiß, die Plattform muss irgendwie finanziert werden, aber trotzdem geht es mir wie so vielen: ICH HASSE WERBUNG.

Re: ich versteh überhaupt nicht

hier die filterregeln für adblock plus:

facebook.com#*(social_ad)
~facebook.com###sidebar_ads
facebook.com#*(social_ad_advert)
facebook.com#*(sidebar_ads)
facebook.com#DIV(class=home_right_column)
facebook.com#*(sponsored_links)
facebook.com#DIV(class=adcolumn_header)
facebook.com#DIV(id=sidebar_ads)
facebook.com#DIV(class=profile_sidebar_ads)
facebook.com#DIV(class=UIStandardFrame_SidebarAds)
facebook.com#DIV(class=ego_column egoOrganicColumn)
facebook.com#DIV(id=rightCol)

bald...

ist Apple dran...

Re: bald...

glaub ich auch...

 
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