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Italien: Staatsbeamte legen Arbeit nieder

28.09.2012 | 09:24 |   (DiePresse.com)

Aus Protest gegen die Sparpläne des italienischen Premiers Mario Monti streiken Italiens Beamte und Ärzte.

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Die Regierung des italienischen Premiers Mario Monti bekommt harten Widerstand zu spüren. Die italienischen Staatsbeamten haben am Freitag die Arbeit niedergelegt, um gegen die starken Einschnitte in der öffentlichen Verwaltung zu protestieren. Auch die Ärzte schlossen sich dem Protest an. Voraussichtlich Hunderttausende Menschen werden in Rom an einer großen Protestkundgebung teilnehmen, zu der der größte Gewerkschaftsverband CGIL aufgerufen hat. Dem Protest wollen sich in Rom auch Universitätsstudenten anschließen, die gegen den "Numerus Clausus" in mehreren Fakultäten und höhere Universitätsgebühren protestieren.

Der Minister für öffentliche Verwaltung, Filippo Patroni Griffi, kritisierte den Streik. "Ziel der Regierung sind nicht Einsparungen, sondern eine effizientere Verteilung der öffentlichen Gelder", erklärte der Minister.

Der Streik richtet sich gegen die drastische Sparpolitik des seit November in Rom regierenden Expertenkabinetts. Bis 2014 will Monti rund 26 Milliarden Euro in der öffentlichen Verwaltung einsparen. Die Maßnahmen sollen für eine schlankere und effizientere öffentliche Verwaltung sorgen. Die Gewerkschaften kritisierten, dass die Sparmaßnahmen die Staatsbeamten zu stark belasten. Diese seien im Zuge der von der Regierung beschlossenen Sparmaßnahmen ohnehin bereits stark unter Druck gesetzt worden.

(APA)

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5 Kommentare
Gast: NocheinParteiloser
28.09.2012 15:05
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Die Beamten erpressen eigentlich deren Mitmenschen!

Die Beamten Italiens belasten die andere Bevölkerung doch schon lange mit den irren Kosten und den geringen Leistungen.

Die Staatsausgabenquote lag schon 2011 bei gewaltigen 50,5% und konnte auch durch hohe Zwangsabgaben der Mitmenschen nicht mehr erwirtschaftet werden. Die anderen Italiener haben immerhin für eine Staatseinnahmenquote von 46,6% gesorgt.

Dieses Nehmen der öff. Gelder, welche vor allem durch die öff. Bediensteten und Politiker gemacht wurde, diese Nehmen geht schon über viele Jahre. Es wurde ja immer mehr genommen als überhaupt vorhanden war. Das hat, weil über Dekaden gemacht, dann zu einer Staatsverschuldung von über 120% des BIP geführt.

Die Jammerei der Beamten, welche kaum mehr etwas zur Versorgung der Gesellschaft beitragen, ist eine nur noch grausige Jammerei. Die können ja gar nicht erkennen, dass schon Berlusconi mit dem "einnahmenseitigen Sparen" begonnen hatte, welches dann vom Monti noch weiter ausgebaut wurde. Dieses "einnahmenseitige Sparen" hatte ja den Sinn den geschützten Bereich weiter zu finanzieren und sein Versagen aufrecht zu erhalten.

Die Dankbarkeit der Beamten für die immer höheren Abgabenquoten sind nur Streiks um die Regierung dahin zu erpressen, dass die Regierung den anderen Italienern noch mehr abpresst.

Diese Welt ist vollkommen krank geworden, weil es nicht nur ein Italienisches Phänomen ist.

Gast: Nur mal so.
28.09.2012 14:04
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Bis 2014 will Monti rund 26 Milliarden Euro in der öffentlichen Verwaltung einsparen.


http://de.statista.com/statistik/daten/studie/167738/umfrage/staatsverschuldung-von-italien-in-relation-zum-bruttoinlandsprodukt-bip/

Gibt es zu diesen Zahlen vielleicht einmal einen kommentierenden Artikel. Diese Friß - Vogel - Agenturmeldungen sind ein wenig zu wenig.

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italien

bravo es gehoert viel mehr gestreikt und demonstriert gegen diesen raubzug dieser gewaltigen umverteilung von fleisig zu reich. Uns geht es noch zu gut NOCH

Demokratie?

Wenn ein Italiener (Monti) lebenslang als Senator, unabhängig eines Wahlergebnisses der Parteien, bestätigt werden kann, dann Frage ich mich welcher Art diese Demokratie ist.

Dieser Sachs-Berater braucht sich keinen demokratischen Auswahlverfahren zu unterwerfen.

Gast: smilefile
28.09.2012 11:09
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Blöd nur,....


...wenn's niemaden auffällt,..!

Hobbyökonom