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Deutsche Regierung will eine Million E-Autos bis 2020

01.10.2012 | 13:39 |   (DiePresse.com)

Bei einem Spitzentreffen von Wirtschaft und Wissenschaft hält die deutsche Kanzlerin an ihren Plänen für Elektroautos fest.

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Die deutsche Regierung hält trotz Schwierigkeiten an dem Ziel von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020 fest. Man werde dieses Ziel "nicht ganz einfach erreichen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Spitzentreffen zur Elektromobilität mit Wirtschaft und Wissenschaft am Montag in Berlin. Es wäre aber falsch, jetzt die Ziele aufzugeben, da noch acht Jahre Arbeit bevor stünden.

Verkehrsminister Peter Ramsauer und Wirtschaftsminister Philipp Rösler lehnten eine Kaufprämie erneut ab. Ob eventuell in der nächsten Wahlperiode mehr Anreize gebraucht würden, sei zu entscheiden, "wenn es so weit ist", sagte Merkel.

Daimler-Chef hat Zweifel

Am Vormittag hatte Daimler-Chef Dieter Zetsche gesagt, er halte das Ziel der deutschen Regierung, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen, unter den jetzigen Rahmenbedingungen für nicht erreichbar. In dem Zeitraum seien vielleicht 600.000 Elektrofahrzeuge realistisch, sagte Zetsche am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Wolle die deutsche Regierung das Ziel erreichen, dann seien "letztlich auch Kaufanreize ein Thema". Man muss etwas tun, um für die Kunden das Angebot noch attraktiver zu machen."

(dpa/AFP)

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15 Kommentare
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Was für die Sowjets....


...die Schwerindustrie war, ist für Merkel die Energieindustrie.

http://schreibfreiheit.eu/2012/10/01/deutschlands-weg-zuruck-in-die-planwirtschaft/

Gast: otto f.krammer
01.10.2012 20:57
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Paranoide Ängste erleiden die EV-Skeptiker!

Dabei wird Überschussstrom verschenkt und die neuen Lithiumbatterien, welche Magna mit dem Lithium von der BASF bauen wird, sind sicher besser und billiger als das was es bisher gab.
Die Kromnenzeitung druckte sogar einen Totalverriss für Elektroautos und die Forschung an den Benzinmotoren will diese Fossiltechnik noch weiter in die Zukunft verlängern.
http://www.krone.at/Auto-Motorrad/Experten_sehen_reinen_E-Antrieb_schon_im_Rueckzug-Ladehemmung-Story-335811
Dabei ist es bereits nimmer wegzuleugnen, dass es nur die Elektromobilität in dieZukunft schaffen wird, weil alle Biomassetreibstoffe, dazu zählt auch das Benzin, einfach zu unwirtschftlich sind.
Heute in den Oekonews:
Sonnestrahlung hat 115 Watt/m², Windenergie 3 Watt/M², Biomasse 0,2 Watt/m², Wasserkraft und Geothermie 0,1Watt/m²
das was ich schon immer gesagt habe, der Strom aus den PV-Zellen ist der beste Treibstoff.

der anreiz ist im moment ja wirklich seeehr attraktiv:

ewige ladezeiten, tankstellennetz, was ist das, wer braucht schon reichweite und dann kostet das alles auch noch satt extra. na die million geht sich leicht aus, alles nur eine frage, wie man die leute verarscht ("marketing").

Wahnsinn

Dann wünsche ich allen künftigen E-Autobesitzern, dass Sie ja nie einen Unfall haben. Wahrhaft "feurige" Zeiten kommen da auf uns zu.

Re: Wahnsinn

Einen wichtigen Punkt hätte ich fast vergessen. Dazu kommt noch, dass diese Batterien innerhalb weniger Jahre an Leistung und Kapazität verlieren.

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auto

ist schon interessant zu sehen wie sich die welt der technik die letzten 100 jahre weiter entwickelt hat, nur das auto funktioniert noch immer gleich seit seiner erfindung, ich behaupte das das aut schon laengst mit wasser oder sonstwas fahren koennte. die maechtigen oel konzerne
haetten sicher nichts dagegen,oder doch?

Re: auto

Der Elektromotor funktioniert im Prinzip auch noch genauso wie bei seiner Erfindung. Dass die vor 100 Jahren schon 100km mit wenigen Litern Treibstoff gefahren sind, war mir auch neu. Danke für den Hinweis. :-)
Ebenso neu war mir, dass sich Wasser in einem metastabilen Zustand befindet. Schade, dass Sie wahrscheinlich mit Wichtigerem beschäftigt sind, die Welt könnte soviel profitieren, würden Sie sich der Sache annehmen.

E-Autos werden mit Kohle betrieben!

Nachdem ja Deutschland aus der Atomenergie aussteigt werden mehr Kohlekraftwerke errichtet um AKWs zu ersetzen. Das ist es doch besser gleich mit Diesel und Bezin zu fahren das ist Umweltfreundlicher als Kohle.

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Planwirtschaft


Merkels sowjetisch anmutende Planwirtschaft ist ein Verbrechen.

Zuerst fördert man Solarpanel-Hersteller mit Steuergeldern, bis sie reihenweise in Konkurs gehen.

Dann fördert man reiche Vorstadtbewohner in Luxusvillen, welche sich ökologisch-political-correct Solarzellen auf ihr Dach montieren, bezahlt zum großen Teil aus den Stromzuschlägen der Plattenbaubewohner, welche sich niemals in ihrem Leben Raum und Geld leisten werden können, auch in diese Gesellschaft der Günstlinge aufzusteigen.

Ja, zur Steigerung des Ganzen dreht man funktionierende Kernkraftwerke in Bayern ab aufgrund drohender japanischer Tsunamis.

Anschließend baut man Windkrafträder, welche mangels Leitungen keinen Strom einspeisen.

Natürlich muss man dann den "Öko"-Aufschlag für Strom erhöhen ('Öko' steht hier für Ökonomischer Wahnsinn), pro Haushalt bereits 144,- Euro, um auch nichtgelieferten Strom bezahlen zu können.

Last, but not least, will man nun mit Verlusten arbeitenden Kohle- und Gaskraftwerksbetreibern per Gesetz die Schließung verbieten (!!!), weil die Gefahr besteht, dass es im Winter zu einer Versorgungsknappheit führt (die Betreiber dieser Kraftwerke müssen dafür bezahlen).

Daher kann man ein Regierungsziel für egal wie viele Stromautos nur ablehnen, das ist ein Debakel für die Bevölkerung und eine massive Ungerechtigkeit hinsichtlich der Verteilungswirkung: Arme werden der reichen Schicki-Micki-Gesellschaft die subventionierten E-Autos finanzieren.

Willkommen in der DDR, Frau Merkel.

Re: Planwirtschaft

Tja, wenigstens hat Sie ihre Wurzeln nicht vergessen.


Gast: Wasserlaeufer
01.10.2012 16:00
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Die Riesenschweren-Batterien sind sowieso der Holz-Weg

Besser waere es Konduktionskabel in alle
Strassen zu verlegen.

Das kommt auf die Dauer wesentlich billiger
als die suendteuren Batterien immer wieder
auszutauschen.

Der Wiederverkaufswert eines Wagens mit
alter Batterie sinkt dann sowieso auf Null
wenn man dazu eine neue Batterie braucht.

Bei Konduktion hat der Wagen ein geringes Gewicht da nur "Reserve" Batterien gebraucht werden; und zwar in Gassen wo sich die Verlegung von Konduktionskabeln wirklich nicht rentiert.

Wenn es nur ums Fahren ginge koennt man sich
ja noch eine mordstrum Batterie einreden lassen.
Wenn man aber dann die anderen Verbraucher
wie Licht, Heizung, Elektrische Aggregate usw. hinzuzaehlt bleiben nur mehr die Konduktionskabeln als Loesung um
realistische Reichweiten zu erziehlen.

Wenn, dann sollte man schon Naegel
mit (Konduktions) Koepfen machen.

http://www.youtube.com/watch?v=UsEYped_gZc&feature=relmfu

Antworten Gast: otto f.krammer
01.10.2012 21:05
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Re: Die Riesenschweren-Batterien sind sowieso der Holz-Weg

..Sie sind nicht informiert, lesen Sie über Lithiumbatterien:
http://www.enviasystems.com
Europa ist leider um 10 Jahre hinter den Chinesen!

OMG?

Schonmal über die kosten von so einem Vorhaben nachgedacht?? Es gibt alleine 2175 km Autobahn in Österreich und 200.000 km Landes und Bundesstrassen. Du würdest pro Spur ein Kabel brauchen das heisst zu kannst alles mal 4 rechnen. Dazu kommt noch der Strom. Denke an die Leitungsverluste!!! Da kannst du schonmal beginnen 10 AKWs zu bauen, Kohle und andere Fossilebrennstoffe scheiden aus wegen den hohne Kosten für Rohstoffe und der Umweltbelastung. Die realität ist keine Carrera Bahn!

Gast: KeinAutofahrer
01.10.2012 14:23
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Wenns Daimler nicht schafft

1 Million E-Autos konkurrenzfähig zu bauen, so werden es Korea und China und vielleicht auch Dacia schaffen. Aber auch da nur als Stadtauto, denn mit über 200 km Reichweite wird wohl keiner so schnell etwas hervorbringen

Antworten Gast: otto f.krammer
01.10.2012 21:17
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Re: Wenns Daimler nicht schafft

Bereits ein Elektrofahrrad mit einer 123-Lithiumbatterie mit 36Volt und 50Ah schafft diese 200 Kilometer. Eine solche Batterie wiegt etwa 15kg und muss derzeit leider aus China importiert werden, weil es unsere Politiker verabsäumt haben, solches in Europa zu produzieren. Die Ladezeit an einer solchen Batterie an einer normalen STeckdose beträgt etwa 1,5 Stunden und kann bei einer Pause im Gastgarten geschehen. Hat wer sonst noch Probleme?
Ja, die Kosten einer solchen Batterie in China, etwa 1000 Dollar und die Haltbarkeit an die 10 Jahre. Dann hat sie allerdings auch schongut 50.000km geleistet.

Hobbyökonom