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Österreichs Einzelhandel nach Juli-Einbruch wieder erholt

03.10.2012 | 11:03 |   (DiePresse.com)

Mit einem Zuwachs von 1,3 Prozent liegt Österreich im August an fünfter Stelle in der EU-27. Im Durchschnitt der EU-Staaten stagnierte der Handel.

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Österreichs Einzelhandel ist im August im Vergleich der 27 EU-Staaten mit 1,3 Prozent am fünftstärksten gewachsen. Im Juli hatte es noch ein Minus von 1,4 Prozent und damit den dritthöchsten Rückgang unter allen EU-Ländern gegeben. Insgesamt ging der Einzelhandel in der EU-27 im August nach am Mittwoch veröffentlichten Daten von Eurostat um 0,1 Prozent zurück, in der Eurozone stieg er um 0,1 Prozent.

Von den EU-Staaten, für die Daten vorliegen, stieg das gesamte Einzelhandelsvolumen in 12 Ländern, fiel in sieben und blieb in Belgien und Bulgarien stabil. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Luxemburg mit 2,9 Prozent und Portugal mit 2,8 Prozent. Die höchsten Rückgänge wiesen Polen mit 1,3 Prozent, Dänemark mit 1,1 sowie Frankreich und Litauen mit je 0,8 Prozent auf. Keine Daten lagen von Tschechien, Italien, Griechenland, Zypern, Ungarn und den Niederlanden vor.

Im Jahresabstand - August 2012 zu August 2011 - sank der Einzelhandelsindex im Euroraum um 1,7 Prozent und blieb in der EU-27 unverändert. Österreichs Plus betrug 0,4 Prozent. Den stärksten Rückgang im Jahresabstand verzeichnete Portugal mit 6,0 Prozent vor Malta mit 5,4, Dänemark mit 3,5 und Spanien mit 2,1 prozent. Den höchsten Zuwachs gab es in Lettland mit 10,0 Prozent vor Luxemburg mit 9,2 Prozent. Keine Zahlen lagen unter anderem für das schwer verschuldete Griechenland, für Zypern und für Italien vor.

(APA)

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1 Kommentare
Gast: NocheinParteiloser
03.10.2012 14:44
0 0

Super, es geht aufwärts!

Erst - 1,4%, dann +1,3% ist genau das Wachstum, welches die Gesellschaft braucht!

Die +0,4% auf Jahressicht sind auch irreführend, weil es ja ein Bevölkerungswachstum gibt und dazu noch die Unschärfen mit der Teuerungsrate gib (ca. 2%?). Die Wahrheit wird wohl eher ein Minus von 2% sein!

Solange nicht mehr geschaffen wird, solange wird sich weder Wirtschaft noch Staatsfinanzen erholen können. Riesige geschützte Bereiche, der Förder- und Frühruhegenusswahnsinn schaffen aber nichts mehr, die vernichten nur noch Geschaffenes.

Die Entscheidungsträger in Europa haben eigentlich schon versagt, können der Versagen aber immer noch nicht begreifen,

Hobbyökonom