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Junge Internetfirmen müssen auswandern

04.10.2012 | 18:36 |  CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

Unternehmensgründer, die für die Verwirklichung einer innovativen Idee Geld brauchen, haben in Österreich wenig Chancen. Denn die Banken ziehen sich aus solchen Finanzierungen zunehmend zurück.

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Wien. Die in Wien gegründete Internetfirma Archify ist im Sommer nach Berlin übersiedelt. „Es war uns von Anfang klar, dass wir von Wien weg müssen“, sagt Ko-Gründer Max Kossatz zur „Presse“. Denn in Berlin gebe es eine interessantere Szene für Start-ups. Außerdem sei es in Österreich schwierig, Geld aufzutreiben. Daher sahen sich Kossatz und seine Kollegen im Ausland um. Im Frühjahr stieg die in London ansässige Beteiligungsgesellschaft Balderton Capital bei Archify ein. „Balderton glaubt an unsere Idee“, so Kossatz.

 

Alarmierende Studienergebnisse

Archify bietet ein Zusatzprogramm für den Internet-Browser an, mit dem automatisch alle Webseiten, die man besucht, für einen späteren Zeitpunkt gespeichert werden. Archify ist kein Einzelfall. Die in Österreich gegründeten Internetfirmen Qriously und Garmz (heute Lookk) sind nach London übersiedelt, an Qriously beteiligte sich der Risikokapitalgeber Accel Partners. Dass sich junge und innovative Unternehmen aus Österreich verabschieden, wird unter anderem mit dem mangelnden Risikokapital begründet. Dazu liegt jetzt auch die Studie „Risikokapital in Österreich“ vor, die vom Wirtschaftsministerium und von der Austria Wirtschaftsservice (AWS) in Auftrag gegeben wurden. Die Ergebnisse sind alarmierend.

Denn anders als in Europa hat sich in Österreich der Risikokapitalmarkt seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht mehr erholt. 2007 standen in ganz Europa den Unternehmen 82,9 Mrd. Euro an frischem Risikokapital zur Verfügung. Im Zuge der Finanzkrise sank das Volumen 2009 auf 17,7 Mrd. Euro. Damit war die Talsohle erreicht, und es ging wieder aufwärts. Bis Ende 2011 kletterte der Risikokapitalmarkt europaweit auf 39,7 Mrd. Euro.

 

Im Erfolgsfall winken hohe Renditen

In Österreich verlief die Entwicklung anders: Hierzulande gab es im Vorjahr 109 Mio. Euro für innovative Unternehmen. Das war nicht nur weniger als 2007, sondern auch als 2009 (siehe Grafik). Risikokapital spielt vor allem bei jungen, innovativen und technologieorientierten Firmen (Start-ups) eine Rolle. Da diese für einen Bankkredit nicht die erforderlichen Sicherheiten aufbringen können, steigt meist ein Investmentfonds ein und stellt das notwendige Geld zur Verfügung. Eine solche Beteiligung ist mit einem hohen Risiko verbunden. Scheitert das Geschäftsmodell des Start-ups, ist ein Totalausfall des eingesetzten Kapitals möglich. Im Erfolgsfall winken allerdings hohe Renditen.

Warum gibt es in Österreich so wenig Risikokapital? In der Studie wird dies unter anderem mit dem Rückzug der Banken aus diesem Bereich begründet. In den Jahren vor der Krise waren die Banken die dominanten Investoren in österreichischen Risikokapitalfonds mit einem Anteil am jährlich frisch aufgebrachten Kapital von bis zu 80 Prozent. Ab dem Jahr 2009 hat die öffentliche Hand diese Rolle übernommen. Sie trägt seither von 40 bis 75 Prozent zum jährlichen Aufkommen von Risikokapital bei.

Unter die „öffentliche Hand“ fallen laut der Studie verschiedene öffentliche Einrichtungen – wie etwa die Austria Wirtschaftsservice (AWS), aber auch der Europäische Investitionsfonds und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

Grundsätzlich muss man zwei Fondsmodelle unterscheiden: „Venture Capital“-Fonds spezialisieren sich vor allem auf die frühen Wachstumsphasen von innovativen Kleinbetrieben und zählen damit zu den Frühphaseninvestoren. Anbieter von „Private Equity“-Fonds fokussieren dagegen auf reifere und entwicklungsstarke Wachstumsbetriebe, die beispielsweise vor einer Unternehmensnachfolge stehen oder aus anderen Gründen veräußert werden. Sie gehören zu den Spätphaseninvestoren.

 

Die österreichischen Fonds sind zu klein

Laut der Studie geht in Österreich vor allem den „Venture Capital“-Fonds das Geld aus. Die wenigen österreichischen Risikokapitalfonds seien zu klein, um junge Unternehmen in ihrer frühen Entwicklungsphase zu unterstützen. „Um die hohen Risken von Frühphaseninvestments besser managen zu können, müssen große Portfolios von Beteiligungsunternehmen aufgebaut werden“, schreiben die Studienautoren. Nur so lasse sich eine ausreichende Risikodiversifizierung gewährleisten.

Ausländische Fonds, die über genügend Kapital verfügen, interessieren sich laut der Studie kaum für den österreichischen Risikokapitalmarkt, weil ihnen die in Österreich geltenden Strukturen und Funktionsmechanismen unbekannt seien.

Um den Markt zu beleben, will Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ab dem nächsten Jahr im Rahmen einer Jungunternehmeroffensive über zwei neue Fonds zusätzlich 110 Mio. Euro zur Verfügung stellen.

Auf einen Blick

Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern hat sich der Risikokapitalmarkt in Österreich seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht erholt. Im Vorjahr standen in Österreich nur 109 Millionen Euro für junge und innovative Firmen zur Verfügung. Dies hängt mit dem Rückzug der Banken aus diesem Bereich zusammen. Nun sollen öffentliche Einrichtungen einspringen. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner will für zwei neue Fonds zusätzlich 110 Mio. Euro bereitstellen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.10.2012)

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75 Kommentare
 
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Gast: hirnlos
07.10.2012 05:53
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Denn die Banken ziehen sich aus solchen Finanzierungen zunehmend zurück.

wir sind die besten jammerer und neiden allen den erfolg. selber aber sind wir zu dumm, endlich einen erfolgweisenden weg zu gehen. ich gebe da nicht nur den banken die schuld. es iat das system der zwangsmitgliedschaften, welches helle geister abschreckt. die junge wirtschaft, die einmal hoffnungsträger für einen aufbruch war, ist zu einem ausflugskonsortium für ihre spärlichen mitglieder geworden. die banken sind in den letzten jahrzehnten sowieso von der eigenen unternehmeridee total abgewichen und man kann sie nicht einmal mehr als dienstleistungsbetrieb bezeichnen, wozu sie ursprünglich ja einmal gegründet wurden. und die politiker: es gilt wie immer die unschuldsvermutung oder dummheit siegt.

Österreich ist ein Jungunternehmer-Killer

Schwammige Vergabepraktiken, Freunderlwirtschaft und Korruption in den Ämtern, Mörderischer, undurchschaubarer Steuersystem und ausbeuterische Sozialversicherung (SVA). Da ist die Flucht für junge Unternehmen oft lebensrettend.

Gast: AT ade!
05.10.2012 15:21
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Innovative Unternehmer- tendiert echt einfach weg aus Österreich

Nichts wie raus aus diesem Land. Innovative Unternehmer- tendiert in Wachstumsregionen wie China, Brasilien, Indien, Russland - dort tendiert global das Geld der Privatinvestoren, auch so mancher öffentlicher Staatsfonds direkt oder indirekt hin.

Oder geht in traditionell starke Venture Capital Gegenden wie Teile der USA- wie Silicon Valley; stark im kommen: New York, Boston.
In Europa nach Deutschland (stark erwähntes Berlin, Hamburg, etwas München), England (London)- lasst diese vorhandenen Politiker, die ohnehin nichts mit Unternehmen am Hut haben, selbst noch nie etwas gegründet, gar aufgebaut haben, nur Management in vorhandenen Strukturen, die andere einmal aufgebaut haben, kennen,
die Euch und auch allen anderen nur die Zukunft stehlen, zurück.

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Re: Innovative Unternehmer- tendiert echt einfach weg aus Österreich

Richtig, DIESE Politiker sind die Verwalter einer Region, die im Abstieg ist.

Die sind so damit überfordert, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen und so den Abstieg noch beschleunigen werden.


Gast: Ein Kommentar
05.10.2012 14:32
2 0

109 Mio. Euro für innovative Unternehmen 2011, die schnell viele Jobs schaffen können

- vor allem in Zeiten steigender Jugendarbeitslosigkeit in der EU (Teile der EU mit 50% Jugendarbeitslosigkeit),
aber viele Milliarden vom Staat für eine unzeitgemässe, uninnovative Bankweseninterpretation vorhandener Banken über Bankenrettungen mittels massiver monetärer Staatshilfen.

Irgendwie ist das Zukunftsdenken vorhandener Politik mehrfach zu hinterfragen.

2 0

Ich verstehe jeden, der abwandert.

Die einzig geförderte Karriere in Österreich ist jene der AMS-Schulungen, die die Leute zu "Staatsversorgten" und Sozialhilfeempfängern ausbilden.
Ansonsten sind "starke Gewerkschaften" und sonstige Pfründe-Ochsen wichtiger als innovatives Unternehmertum.

Gast: BDF
05.10.2012 11:18
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nicht nur INTERNET

und warum das völlig Idente auch für die Jungunternehmen der ERNEUBAREN ENERGIE gilt...............
Bei jeder VERANSTALTUNG der ERNEUERBAREN in D, in der CH, in UK, oder in ITA, in CEE überall trifftt man jede MENGE Österreicher - vertrieben von Finanzierungsverhinderern + der Strommafia aus POLITIKERN in Verbund + den Landesenergieversorgern !.

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Re: nicht nur INTERNET

Die Erneuerbaren sind eher nur die innovativsten Abschöpfer der statlichen Förderungen. Da gibt es eben in DE anscheinend noch merh zu holen, als in AT.

Da geht es ganz sicher nicht darum, die effizienteste Art der Energiebereitstellung für das Volk voranzutreiben, sondern um die Bereicherung einer kleinen Gruppe mit Staatsgeldern und auf Kosten des Volkes, das bezahlen muss.


Antworten Antworten Gast: unmut
07.10.2012 05:54
0 0

Re: Re: nicht nur INTERNET

absoluter blödsinn

Gast: BDF
05.10.2012 11:14
0 0

nicht nur INTERNET

und warum das völlig Idente auch für die Jungunternehmen der ERNEUBAREN ENERGIE gilt...............
Bei jeder VERANSTALTUNG der ERNEUERBAREN in D, in der CH, in UK, oder in ITA, in CEE überall trifftt man jede MENGE Österreicher - vertrieben von Finanzierungsverhinderern + der Strommafia aus POLITIKERN in Verbund + den Landesenergieversorgern !.

Gast: Gerald Bäck / archify
05.10.2012 10:45
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Warum wir nach Berlin gegangen sind?

Im Artikel geht schön hervor, dass für uns vor die besseren Kapitalisierungsmöglichkeiten ausschlaggebend waren, weil es schlicht und ergreifend in Österreich zu wenige Investoren gibt.

Ich bezweifle allerdings, dass Förderungen da auch nur irgendwie Abhilfe schaffen können. In Regelfall profitieren von Förderungen vor allem Förderberater. Meist werden dadurch die Startups in eine Richtung gedrängt, die sie eigentlich gar nicht einschlagen wollten, nur um eben eine Förderung zu erhalten.

Meiner Meinung nach der größte Investitionshemmer ist die komplizierte Rechtslage bei der Unternehmensgründung. Um Investment zu bekommen muss man eine Kapitalgesellschaft sprich GmbH gründen. Und jede Änderung der Gesellschafter, Geschäftsführer kostet mehrere tausend Euro an den Notar. Nicht nur die Kosten aber vor allem die Kompliziertheit des Verfahrens schreckt viele Investoren ab. Zum Vergleich eine englische Limited ist in ein paar Stunden und mit ca. 300 Euro Kosten via Internet gegründet.

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Re: Warum wir nach Berlin gegangen sind?

Die Bilanzpflicht bei einer GmbH sollte eventell bis zu einem gewissen Mindestumsatz fallen, denn die verursacht auch "unnötige" Kosten.

Antworten Gast: ähämmm
05.10.2012 11:36
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Re: Warum wir nach Berlin gegangen sind?

Archify bietet ein Zusatzprogramm für den Internet-Browser an, mit dem automatisch alle Webseiten, die man besucht, für einen späteren Zeitpunkt gespeichert werden.

und?

was is daran neu? nennt man verlauf,im erweiterten gibts addons seit 15 jahren,die auch sämtliche verlinkungen der besuchten site speichern.nennt man dann privacy und gibts auch seit 15 jahrn.

kein wunder daß ihr für euren schmafu keine kohle bekommen habts.

Antworten Antworten Gast: TT1
06.10.2012 12:43
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Re: Re: Warum wir nach Berlin gegangen sind?

Na da haben wir aber ein Glück dass Sie uns die Welt erklären......
Im übrigen: hier geht es um die Bedingungen, die Österreich Startups bietet.

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Re: Re: Warum wir nach Berlin gegangen sind?

Die Seiten werden im Browser nur temporär gespeichert.

Ein link alleine sichert die Daten noch nicht, denn die links verändern sich über die Jahre, dann finden Sie die Dasten nicht mehr. Außerdem verändern sich auch die Seiten und damit die Daten.

Aber es bringt auch nichts ALLES zu speichern, denn dann hat man so viele unübersichtliche Daten, dass es auch wieder nichts bringt.

Ich speichere nur Dinge, wo ich denke, das könnte in ein paar Jahren noch für mich interessant sein und dann eventuell in dieser Form nicht mehr verfügbar sein.


Re: Warum wir nach Berlin gegangen sind?

ich bin ganz bei Ihnen,
Ö ist sehr rückständig bezüglich Investitionen in neue Bereiche.

Warum das so ist?
Ich denke einfach, die Entscheidungsträger in Ö sind, knochenalt, geprägt vom 'korrupten' System in Ö und zu sehr beschäftigt mit dem Verwalten anstatt in die Zukunft zu blicken ...

Ausserdem, es gibt keine Märkte in Ö, da sämtliche Marktanteile bereits aufgeteilt sind.

Eigentlich traurig, aber so ist es leider ...

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Re: Re: Warum wir nach Berlin gegangen sind?

Nein in AT ist es verpönt jemandem Risikokapital zur Verfügugn zu stellen.

In AT ist nur gut, wenn ein Politiker bestimmt, was gut, was innovativ, was zukunftsträchtig ist. DAS ist aber reinste Planwirtschaft.

Wirkliche Innobvationen kommen aber von Privaten, die unabhängig vom Parteienkram frei arbeiten können und die auch Leute finden, die Risiken tragen wollen (gegen späteren möglichen Profit!). Diese Kultur gibt es in AT nicht. Daher kann ich allen innovativen Leuten nur empfehlen aus AT wegzugehen!
Die Situation wird hier für junge Unternehmen leider immer schlechter.


Re: Re: Re: Warum wir nach Berlin gegangen sind?

genau meine Meinung, ausserdem gäbs da noch die Kleinigkeit von 50% Steuern/Abgaben ...

Zusammen genommen einfach ein Graus ...

Gast: StudierenAWS
05.10.2012 10:16
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AWS blockiert selber

AWS sollte seine eigene Vergabepraktiken in die Studie integrieren.
Bei unserem Unternehmen (Start-up) hat AWS eine Haftungsübernahme verweigert mit dem Hinweis "zu risikoreich", obwohl es den Banken nicht zu risikoreich war.

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Re: AWS blockiert selber

Wahrscheinlich habe sie vergessen reinschreiben, dass sie freie Kindergartenplätze mit anbieten oder etwas mit Pensionen.

Kommentare scheinen einen anderen Artikel zu betreffen

Artikel und Kommentare driften hier meilenweit auseinander.

Es geht in diesem Artikel weder um die hohe Besteuerung, noch um die hohen Sozialabgaben (streitet ich gar nicht ab). Es geht einzig darum, dass die Banken nicht in (risikobehaftete) Innovation investieren wollen.

Genau solche regionalen Firmen-Startups zu fördern, wäre die Aufgabe der Sparkassen. Schade, dass sie vergessen haben, wozu sie gegründet wurden.


Antworten Gast: Halbwissen
05.10.2012 10:47
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Re: Kommentare scheinen einen anderen Artikel zu betreffen

Und wieso wollen die Banken nicht investieren ?

Weil sich die Investitionen, aus welchen Gründen diskutieren wir ja gerade, nicht lohnen !

Aber die Frage ist wieso haben die Banken vor der Krise investiert ?
Nicht nur weil die Rendite egal war, sondern weil sie ungeniert und ohne Kontrolle ihren Freunden das Geld zugeschanzt haben. Jedes Politiker- und Bankdirektorenkind hat doch ein Startup gegründet so wie es vorher hip war das man ( Flöttl sen. ) seinem Buam ( Flöttl jun. ) die Milliarden zum verspekulieren gibt.

Antworten Gast: Geldgeber
05.10.2012 10:22
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Re: Kommentare scheinen einen anderen Artikel zu betreffen

Ganz ehrlich. In Krisenzeiten wie jetzt bin ich der Sparkasse als Kunde dankbar dass sie in keine Internetfirma einfach so Geld hinein schießen.

Diese Unternehmer tun mir zwar dabei etwas leid. Aber in der Vergangenheit gab es zuviele Internet-Firmen-"Blasen" die Investoren praktisch an den Rand ihrer Möglichkeiten gebracht haben.

In Zeiten wie diesen ist es klüger eher "traditionellen" Unternehmen Geld zu geben etwa jene die etwas Festes herstellen oder etwa verkaufen.

Antworten Antworten Gast: stimmig
07.10.2012 05:59
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Re: Re: Kommentare scheinen einen anderen Artikel zu betreffen

ich würd an ihrer stelle das ersparte unter dem kopfpolster verstecken. das würde zu ihrem typ voll stimmig sein...

Antworten Antworten Gast: TechGuy
05.10.2012 13:30
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Monetären Bubbles sind primär vom Finanzbereich ausgehend.

Internet-Firmen-"Blasen" wie alle monetären Bubbles sind primär vom Finanzbereich ausgehend.

Internetunternehmen, wie auch andere Nicht-Finanz-Unternehmen schaffen selbst keine Bubbles.

Internetunternehmen, wie alle IKT Unternehmen schaffen Technologien und Services.
Von wem Bubbles immer ausgehen, sollte mit etwas Mitdenken logisch sein. Auch für Sie als selbst bezeichneter "Geldgeber".

Antworten Antworten Gast: nuXXbe
05.10.2012 11:01
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Re: Re: Kommentare scheinen einen anderen Artikel zu betreffen

Typisch österreichische Einstellung!

In schlechten Zeite riskieren wir nix, weil zu gefährlich
Und in gutren Zeiten riskieren wir nix, weil es uns eh gut geht

SUPA!


 
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Hobbyökonom