Der Plan zur Fusion der Airbus-Mutter EADS mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems steht nach einem Medienbericht vor dem Aus. "Spiegel Online" berichtete am Freitag, die entscheidende Verhandlungsrunde zwischen den Regierungen von Deutschland, Frankreich und Großbritannien sei ohne Ergebnis zu Ende gegangen.
Die Regierungen hätten sich nicht darüber einigen können, welche Staatsanteile sie in einem künftigen Firmengebilde halten dürften. Der Onlinedienst berief sich auf Regierungskreise. Eine deutsche Regierungssprecherin sagte dazu: "Wir kommentieren das nicht". Die beiden betroffenen Unternehmen EADS und BAE Systems sind demnach aber über das Scheitern der Verhandlungen informiert worden.
EADS dementiert Bericht
EADS dementierte den Bericht umgehend. "Wir sind von den Regierungen über den Status der Gespräche informiert worden", sagte ein Sprecher des Konzerns am Freitag. "Aber uns ist zu keiner Zeit vermittelt worden, dass der Deal gescheitert sei." EADS arbeitet mit BAE weiter auf den Termin am 10. Oktober hin, bis zu dem nach britischen Recht ein Zwischenergebnis vorliegen muss.
(APA/Reuters)
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