Die öffentlichen Schulden in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2012 einen neuen Rekordstand erreicht. Bund, Länder, Gemeinden sowie ihre Extrahaushalte (ausgelagerte Fonds, Einrichtungen und Unternehmen) standen Ende Juni mit rund 2,082 Billionen Euro in der Kreide - das waren drei Prozent oder 61,3 Milliarden Euro mehr als am Ende des zweiten Halbjahres 2011.
Sowohl der Bund als auch die Länder und die Gemeinden häuften mehr Schulden an, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum ersten Quartal 2012 erhöhte sich der Schuldenstand des öffentlichen Gesamthaushaltes um zwei Prozent (oder 40,4 Milliarden Euro).
(APA/dpa)
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