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Strominsel Österreich: Konsumenten zahlen Höchstpreise

11.10.2012 | 18:22 |  MATTHIAS AUER (Die Presse)

Nur in drei EU-Ländern stiegen die reinen Strompreise seit 2006 schneller als hierzulande. Die heimische Stromwirtschaft gibt sich in einer ersten Reaktion verwundert.

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Wien. Stromkunden in Malta haben es schwer. Die Insel hat kaum eigene Energiequellen. Elektrizität gibt es nur dann, wenn große Tanker Erdöl und Erdgas anliefern. Das schlägt sich auf den Preis nieder: Zwischen den Jahren 2006 und 2011 stiegen die Strompreise für Private auf der Insel laut Eurostat um 78Prozent. Wie gut, dass Österreich, gut vernetzt, mitten in Europa liegt und über ausreichend günstige Wasserkraftwerke verfügt, könnte man meinen. Doch weit gefehlt.

Die Zahlen der Brüsseler Statistikbehörde zeigen: Die reinen Strompreise steigen hierzulande fast genauso rasant wie auf dem abgelegenen Eiland im Mittelmeer. Der Energieanteil an der Stromrechnung eines österreichischen Durchschnittshaushalts kletterte demnach zwischen 2006 und 2011 um 61Prozent nach oben. In der EU erhöhten nur Malta, Litauen und Spanien die Energiepreise noch schneller.

 

Steuern seit 1996 verdoppelt

Nun machen die Energiekosten in Österreich freilich nur einen Teil des Betrags aus, den die Stromversorger ihren Kunden monatlich abbuchen. Fast zwei Drittel des Gesamtpreises entfallen auf Steuern und Netzgebühren. Die Abgaben an den Staat wiederum haben sich seit 1996 mehr als verdoppelt. Dennoch stellt sich die Frage, warum Strom, der an derselben Strombörse gekauft wird, deutlich günstiger zu deutschen Steckdosen geliefert wird als zu österreichischen.

Die heimische Stromwirtschaft gibt sich in einer ersten Reaktion verwundert. Ein Sprecher des Lobbyverbands Oesterreichs Energie zweifelt an den Zahlen der europäischen Statistikbehörde. Der niedrige Wert für 2006 sei für ihn nicht nachvollziehbar. Aber auch wenn man als Basis die – unbestrittenen – Zahlen aus dem Jahr 2007 heranzieht, zeigt sich deutlich: Die Preise in Österreich stiegen deutlich schneller als im Rest Europas. Während das Land vor fünf Jahren noch im Mittelfeld der 27 EU-Staaten lag, verlangten 2011 nur noch fünf EU-Länder höhere Strompreise von den Verbrauchern als Österreich.

 

Niedrigere Preise für Industrie

Der Grund für diese Entwicklung ist in Österreichs Historie zu suchen, sagt E-Control-Ko-Chef Martin Graf zur „Presse“. Bis zur Liberalisierung zählte die staatlich verwaltete Strombranche hierzulande zu den teuersten am Kontinent. Entsprechend groß war der Druck, als die Bastionen der Landesversorger im Jahr 2001 erstmals aufgebrochen wurden. Die Preise fielen anfangs stark. Nach ein paar Jahren war damit aber Schluss und die – immer noch stark mit dem Staat verbundenen – Energieunternehmen machten sich daran, ihre Liberalisierungsverluste wieder auszugleichen.

Mittlerweile sei es höchste Zeit, die Preise wieder nach unten anzupassen, fordert Graf. Seit gut zwei Jahren sind die Großhandelspreise an den internationalen Strombörsen im Keller. Der staatlich teuer forcierte massive Ausbau der Wind- und Solarenergie in Deutschland flutet Europa mit Billigststrom (siehe unten), sodass sich der Bau konventioneller Kraftwerke nicht mehr lohnt. Diese Strompreissenkungen wurden in Österreich aber nur teilweise weitergegeben, kritisiert die E-Control. „Die Industrie hat die niedrigeren Strompreise bekommen. Die Haushaltskunden und Kleinbetriebe allerdings nicht“, sagt Graf.

Zu einzelnen Preissenkungen der Mitglieder will der Branchenverband nichts sagen. Nur so viel: An Haushaltskunden würden Senkungen, aber auch Erhöhungen an den Börsen nur in abgeschwächter Form weitergegeben. Solange das so bleibt, wird Österreich wohl eine Strominsel bleiben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2012)

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133 Kommentare
 
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Gast: Atomstrom
14.10.2012 19:22
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Politische Parität

schlägt auch in der Stromversorgung durch; nachdem jedes Bundesland sich auch mindestens 2 Stromversorger leistet, müssen das die Abnehmer blechen

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Der Kommentar ist so gut und 1:1 auf Österreich umlegbar.

Er stammt von Daniel J Hahn vom - 11.10.2012 12:54 Uhr u. wurde in der FAZ veröffentlicht.

Der Dilletantismus der Grünen Einheitspartei Deutschlands.

Die Energiewende muß angesichts der explodierenden Kosten, des fehlenden Konzeptes und der zuerwartenden Fehlversorgung des Industrielandes Deutschlands als gescheitert angesehen werden.

Das EEG (Ökostromgesetz) ist, ich schreibe das seit Einführung dieses Gesetzes, asozial, weil es eindeutig Vermögen von unten nach oben verteilt. Zudem ist die Solarlastigkeit der Förderung absurd und nur dem grünen Technikdilletantismus geschuldet. Solarpanels helfen Deutschland (Österreich) nicht und das Geld ist längst in China - ein Desaster!

Was soll aber Stromsparen helfen, wenn es einen Einspeisezwang gepaart mit Garantiepreisen für den 'Ökostrom' gibt? Die geringen Strompreise an der Börse durch den Zufallsstrom helfen nicht, da feste Preise garantiert werden und der Verbraucher zwangsweise zahlt.

Selbst wenn es in Deutschland keinen Stromverbrauch mehr gäbe, hätten die Wind- und Solarkraftwerkbetreiber einen Rechtsanspruch auf Einspeisung und Vergütung. Hier offenbart sich die Ideotie der grünen Energiepolitik!

Antworten Gast: PVProfi2
13.10.2012 00:34
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Re: Der Kommentar ist so gut und 1:1 auf Österreich umlegbar.

Typisches Laienwissen, bzw. Halbwissen. Warum muss man sich zu einem Thema äußern, das man gar nicht versteht?

Das EEG ist nicht perfekt, aber asozial? Naja. Die fossile Energiewirtschaft ist also sozial? Wo wohnen Sie lieber: Neben einem Kohlekraftwerk oder einer Solaranlage? Gehen Sie spazieren und machen sich Gedanken über die Qualität Ihrer Umwelt? Wie viel Wert hat saubere Luft? Wie soll ein konventionelles Kraftwerk sinnvoller sein, wenn die Hälfte der verbrauchten Energiemenge ins Kühlwasser abgegeben wird? Noch dazu in Süßwasser? Weil vielleicht nicht alle Kosten enthalten sind, die entstehen? Oder weil die Förderung des fossilen Energiesystems im Jahr 400 Mrd. Dollar verschlingt? (IEO World Energy Outlook)

Sie sprechen die Solarlastigkeit des EEG an. Ist es wirklich als gescheitert zu sehen, wenn die Kosten der Technologie in 5 Jahren um 70% reduziert wurden?

Die Solarmodule werden meistens von Maschinen gefertigt, die wiederum aus Europa stammen, die wiederum österr. Zulieferer haben. Ein Großteil der Backsheet Folien der weiltweit produzierten Modulmenge kommt z.B. aus Österreich.

Strom wird mit oder ohne Ökostrom teurer, aber er wird nicht als Folge von Ökostrom teurer.

Und was Sie mit Ihrer Verachtung für Ökostrom schuldig bleiben: Was ist die Alternative?

Re: Re: Der Kommentar ist so gut und 1:1 auf Österreich umlegbar.

Das meiste, was hier steht, ist nur grünes Gefühl, anderes, wie z. B. dass "die Hälfte der verbrauchten Energiemenge ins Kühlwasser abgegeben wird", ist nicht einmal "Typisches Laienwissen, bzw. Halbwissen", sondern Unwissen!

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Re: Re: Re: Der Kommentar ist so gut und 1:1 auf Österreich umlegbar.

Unwissen ???

Da sie ja so gerne Wikipedia zitieren, darf ich ihnen diesen Artikel empfehlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmekraftwerk
Insbesondere die Unterkapitel: "Wirkungsgrad" und "Kühlung"

abgeschottete maerkte, staatlich subventionierte versager (oeko-energie) = hoechstpreise fuer die konsumenten

war abzusehen.


Staatlich verordneter Ökoterrorismus!

Unter der Ökoflagge lassen sich derzeit alle Erhöhungen, um irgendwelche politisch motivierten, wirtschaftlich unsinningen Projekte finanzieren zu können legitimieren.

Wenn Grün im Bund Realität wird können wir froh sein, wenn der Zuschlag sich "nur" verdoppelt.

P.S. Die wirtschaftlichen Desaster von Verbund und der Wien Energie müssen ja auch noch irgendwie "gegenfinanziert" werde.

Gast: dsfsda
12.10.2012 17:50
2 0

@Stromkunden in Malta haben es schwer

Solar ? Schon erfunden !

Bei uns hat ja auch die Politik die Hand bei den Versorgern drin!


Gast: LENR-ECAT
12.10.2012 15:23
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Ist Andrea Rossis Ecat die Energiezukunft?

Leonardo Corp. Releases New Hot Cat Report

http://www.e-catworld.com/2012/10/leonardo-corp-releases-new-hot-cat-report/

Re: Ist Andrea Rossis Ecat die Energiezukunft?

Leider wird dort nicht verraten, wie das Wunderding funktioniert und wo die Energie eigentlich herkommt.
Ohne solche nachprüfbaren Angaben ist das alles nichts anderes als purer Unsinn!

Strominsel Österreich: Konsumenten zahlen Höchstpreise

Kein Wunder, wenn die Elektroversorgungsunternehmen so hohe Endlagerungsgebühren für den Abfall aus den Wasserkraftwerken begleichen müssen. Diese Kosten werden auf den Endkunden umgewälzt.

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Versorgen vom Ausland???

Ich dachte wir sind in der EU mit freiem Warenverkehr und freiem Wettbewerb??

Warum kann ich mir eigentlich dann nicht einen günstigeren Versorger aus der EU suchen und dort mein Strom/Gas beziehen??

Wieso geht das nicht????

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einen günstigeren Versorger aus der EU suchen und dort mein Strom

Sie können ja suchen - sie werden aber keinen Anbieter finden (bei Strom).
Gas wird in Österreich auch für Haushalte von der deutschen firma Goldgas angeboten (auch Sponsor der österreichischen Handballnationalmannschaft).

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Re: Versorgen vom Ausland???

Das geht deshalb nicht, weil dann ca. 600 Mio Euro p.a., die für diesen Ökostromschwindel über die Stromrechnung von unten nach oben umverteilt werden, plötzlich wegfallen würden.
Und schauen sie sich die Profiteure dieses Schwindels an (Raiffeisen, BEWAG, Bauernbund, EVN etc.) die wissen das schon zu verhindern.

Antworten Antworten Gast: Safir
12.10.2012 14:25
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Re: Re: Versorgen vom Ausland???

600 Mio. EUR p.a. ??? Unsinn. Wie kommt man auf solche Zahlen ???

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Re: Re: Re: Versorgen vom Ausland???

Zitat aus dem Ökostrombericht 2011 der E-Control:

"Das Vergütungsvolumen (= Ökostrommengen x Einspeisetarif) liegt im Jahr 2010 bei 588 Mio. Euro"

Und das für einen Zufallsstrom der genau "NICHTS" wert ist. Ein ordentlicher Kaufmann würde keinen Cent für eine Leistung ausgeben die:
- irgendwann
- meist zur falschen Zeit und
- irgendwo
geliefert wird und sich nicht speichern läßt. Dabei noch das Netz stört, erhebliche Kosten für die Verteilung anfallen, die Landschaft mit Windrädern verwüstet u. die Anrainer mit Lärm u. Wertminderung ihrer Grundstücke belastet.
Nur unsere korrupten Politiker lassen uns dafür bis zum 10-fachen einer ordentlichen Leistung bezahlen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: PVProvi
13.10.2012 00:11
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Re: Re: Re: Re: Versorgen vom Ausland???

Schade, wenn man den 200 Seiten starken Ökostrombericht nur bis zur Seite 2 liest und dann die Information auch noch falsch interpretiert.

Wie Biomasse mit lagerfähigen Brennstoffen eine Zufallsenergie sein soll, leuchtet mir nicht ein. Und die Biomasse hat einen überwiegenden Anteil am Ökostromvolumen (Siehe den von Ihnen zitierten Bericht). Dass die Sonneneinstrahlung unvorhersehbar sein soll, müssen Sie ebenfalls erklären. Das wäre ja schlimm, wenn ich nicht weiß, wann es hell und dunkel ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Safir
12.10.2012 21:59
5 2

Re: Re: Re: Re: Versorgen vom Ausland???

Die 600 Mio., die sie meinen, ist die Vergütung für eingespeisten Ökostrom, die von der ÖMAG an die Ökostromanbieter bezahlt wird. Die ÖMAG verkauft den Strom aber an die Energieversorger weiter und bekommt dafür natürlich auch wieder eine Vergütung. Die Differenz davon (das sind ca. 60 Mio. EUR) ist dann die Ökostromförderung, aber das hat mit den 600 Mio. EUR gar nichts zu tun.

Das Strom aus Wind oder Photovoltaik keinen Wert hat, ist doch völliger Unsinn. Der Strom aus Photovoltaik passt sich z.B. wesentlich besser an den Verbrauchsverlauf an, als der Strom aus Laufkraftwerken. Und ich hätte noch nie gehört, dass der Strom aus Laufkraftwerte wertlos wäre.

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Re: Re: Versorgen vom Ausland???

In der "IG windkraft" sind die Profiteure des Schwindels zusammengefasst

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Wieso das? Unser toller Wirtschaftsminister hat ja gerade die Förderungen

für den idiotischen Zufallsstrom um 0,5% gesenkt. Zynismus Ende.
Nur hat er voriges Jahr die geradezu kriminell hohen Förderungen noch einmal um über 24% erhöht, von 7,65 Cent je kWh auf satte 9,5 Cent.
Profiteur des ganzen Schwindels sind ein paar windige Firmen u. die Großgrundbesitzer in NÖ u. Bgld (Kirchen, Landadel, Großbauern).
Eine perfekte Umverteilung von unten nach oben mit tatkräftiger Unterstützung unserer korrupten Parteien einschließlich der Grünen.

Re: Wieso das? Unser toller Wirtschaftsminister hat ja gerade die Förderungen


Die einzige Lösung für die Zukunft ist die Kernfusion!

Für die nötige Forschung wird bei uns aber kaum Geld ausgegeben, das schieben wir lieber z.B. den Beamtenpensionisten rein!

Wenn die Fusion einmal läuft, werden wir die "Zufallsstrom"-Masten wieder umschneiden können!

Hoffentlich bald!


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Wenn man Dinge, die überhaupt nicht zusammenpassen, in einen Topf wirft, bekommt man ein total verzerrtes Bild!

“Die heimische Stromwirtschaft” erzeugt den meisten Strom selbst, und ein Teil wird aufgrund langfristiger Verträge mit fixen Preisen eingekauft. An den Strombörsen kauft man nur einen kleinen Bruchteil, das kann also niemals als Maß für den Preis von “Strom, der zu den Steckdosen geliefert wird” dienen! Erdöl und Erdgas wird aber immer teurer, weshalb auch die Kosten der Stromerzeuger steigen müssen!

Auch ist ein durchschnittlicher "Großhandelspreis an den internationalen Strombörsen" nicht sinnvoll. Die Strompreise schwanken dort gewaltig! Es ist auch Unsinn, Strom aus Wasserkraft und Strom aus Wind und Sonne als “erneuerbar” in einen Topf zu werfen. Strom aus Wasserkraft wird genau dann erzeugt, wenn er gebraucht wird und eignet sich bestens als teurer Spitzenstrom. Strom aus Sonne und Wind kommt stoßweise und niemand kann sagen, wann wie viel kommen wird. Deshalb ist er für den Netzbetrieb wertlos und wird an den Strombörsen nicht nur verschenkt, sondern oft muss dazugezahlt werden, um ihn überhaupt anzubringen. Bezahlen müssen die EVUs dafür aber den üppigen Einspeistarif, daher ist das kein “Billigststrom”, sondern der allerteuerste!

Weil dieser Strom nur unverlässlich kommt, müssen die Wärmekraftwerke ständig laufen, um plötzlich auftretende Versorgungslücken schließen zu können. Bezahlt bekommen sie aber nur den tatsächlich abgenommenen Strom. Das ist der wahre Grund, weshalb sich der Betrieb nicht mehr lohnt und nicht weil "Deutschland mit Billigststrom flutet"!

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Re: Wenn man Dinge, die überhaupt nicht zusammenpassen, in einen Topf wirft, bekommt man ein total verzerrtes Bild!

Manches stimmt in ihrem Posting, aber dass Strom aus Wasserkraft genau dann erzeugt wird, wenn er gebraucht wird, stimmt nur für den relativ kleinen Anteil an Strom aus Pumpspeicherkraftwerken. Die Stromerzeugung aus Laufkraftwerken ist so gut wie nicht regelbar.

Re: Re: Wenn man Dinge, die überhaupt nicht zusammenpassen, in einen Topf wirft, bekommt man ein total verzerrtes Bild!

Wozu hätte man denn bei Wasserkraftwerken einen Stauraum, wenn nicht dazu, die Turbunen dann laufen lassen zu können, wenn der Strom gerade gebraucht wird?

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Re: Re: Re: Wenn man Dinge, die überhaupt nicht zusammenpassen, in einen Topf wirft, bekommt man ein total verzerrtes Bild!

Ein typisches Laufkraftwerk (z.B. Donaukraftwerk), wird nicht für Speicherzwecke verwendet. Und das aus 2 Gründen:
1) Ist die Fallhöhe bei Laufkraftwerken viel zu gering, dass damit eine nennenswerte Speicherwirkung erzielt werden kann und
2) mit fallendem Wasserspiegel im Staubereich fällt auch die Fallhöhe des Wassers --> geringerer Wirkleistung. Deshalb versucht man das Stauziel die ganze Zeit über möglichst hoch zu halten.

 
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Hobbyökonom