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ILO: 30 Mio. mehr Arbeitslose als vor Finanzkrise

12.10.2012 | 10:29 |   (DiePresse.com)

Ein Drittel der insgesamt mehr als 200 Mio. Arbeitslosen weltweit sind laut dem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation unter 25 Jahre alt.

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Rund um den Globus sind nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) derzeit gut 30 Millionen Menschen mehr arbeitslos als vor der weltweiten Finanzkrise. Ein Drittel der insgesamt mehr als 200 Millionen Arbeitslosen weltweit sei unter 25 Jahre alt, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Rede des ILO-Chefs Guy Ryder, die dieser am Samstag vor dem Internationalen Währungsfonds (IWF) in Tokio halten will. 40 Millionen Frauen und Männer ohne Job haben demnach aufgehört, nach einer Arbeit zu suchen.

Ryder warnte vor einer Verschärfung der weltweiten Arbeitslosigkeit. Jedes Jahr strömten rund 40 Millionen Menschen neu auf den Arbeitsmarkt. Die Welt stehe deshalb auf Jahre hinaus vor "großen und wachsenden Defiziten" bei der Schaffung von Arbeitsplätzen.

Auch wer eine Arbeit habe, verdiene oft nicht genug, um seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten, kritisierte der ILO-Chef. 900 Millionen Beschäftigte verdienten weniger als nötig wäre, um sich und ihren Familien ein Leben oberhalb der Armutsgrenze zu ermöglichen. Der Schaden durch weltweite Sparmaßnahmen infolge der Finanzkrise sei tiefgreifender als angenommen.

(APA/AFP)

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2 Kommentare
Gast: porto5
12.10.2012 13:21
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Erfolgsmeldung

Wenn man bedenkt, dass Dank der ungezügelten Bevölkerungsexplosion jedes Jahr 40 Mio. neu auf den Arbeitsmarkt strömen, ist das doch eine Erfolgsmeldung. Denn das waren dann insgesamt etwa 200 Mio., von denen offensichtlich 170 Mio. untergekommen sind, so dass "nur" 30 Mio. mehr als vor der Krise arbeitslos sind. Dennoch sind das natürlich immer noch 30 Mio. zuviele. Da das Bevölkerungswachstum aber weitergeht, werden es in Zukunft immer mehr sein.

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und

wozu das führt,hat man leider schon erlebt.

Hobbyökonom