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Wie viele Jobs die Krise wirklich vernichtete

12.10.2012 | 18:33 |  JEANNINE HIERLÄNDER (Die Presse)

Laut UNO gingen 30 Millionen Arbeitsplätze verloren. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit in Ländern wie Spanien sei alarmierend. Diese war jedoch bereits früher so hoch – vor dem Boom der Jahrtausendwende.

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Wien. Wenn Politiker und Experten dieser Tage über den Arbeitsmarkt sprechen, dann mit drastischen Worten. So auch Guy Ryder, Generaldirektor der UN-Arbeitsorganisation ILO. Durch die Schuldenkrise drohe Millionen von Menschen das Absinken in einen „sozialen Sumpf“, so Ryder auf der Jahrestagung des IWF.

Der IWF senkte Anfang der Vorwoche seinen Ausblick für die Weltwirtschaft im Jahr 2013 auf 3,6Prozent. Nun hat auch die ILO ihre Prognose angepasst. Schon bisher gingen die Experten davon aus, dass nächstes Jahr weltweit rund vier Millionen Arbeitsplätze verloren gehen werden. Nun rechnet sie auf Basis der aktuellen Prognose mit sieben Millionen Jobs weniger, wenn die Regierungen keine „entschlossenen Gegenmaßnahmen“ ergreifen. Und das zusätzlich zu jenen 30 Millionen Arbeitsplätzen, die seit Ausbruch der Finanzkrise vor vier Jahren vernichtet worden seien.

Laut ILO haben 200 Millionen Menschen weltweit keine Arbeit. Weitere 900 Millionen hätten zwar einen Job, verdienten aber so wenig, dass sie und ihre Familien trotzdem unter der Armutsgrenze lebten. Besonders alarmierend sei, dass etwa ein Drittel aller Arbeitslosen jünger als 25 Jahre sei. Und zwar nicht nur in vielen Ländern der Dritten Welt, sondern auch in Euroländern wie Spanien oder Griechenland. Die ILO warnte deshalb schon vor einer „verlorenen Generation“.

 

Alte Probleme nie gelöst

Es stimmt: In keinem OECD-Land ist die Quote der Erwerbslosen höher als in Griechenland und Spanien. Doch während in Griechenland die Krise wirklich einen Riss in der Arbeitsmarktstatistik hinterlassen hat, sind die jetzigen Werte in Spanien nicht wirklich neu. Denn die Iberer kämpften schon früher mit horrenden Arbeitslosenzahlen. Das zeigt ein Blick in die Statistik: Im Vorjahr betrug die Arbeitslosenquote in Spanien durchschnittlich 21,8 Prozent. Damit befinden sie sich etwa auf jenem Wert wie im Jahr 1986, als Spanien der EU beigetreten ist (siehe Grafik).

Dazwischen erlebte das Land zwar Phasen des Aufschwungs, in denen auch die Arbeitslosigkeit signifikant zurückging. Doch sobald die Wirtschaft auch nur leicht schwächelte – so wie in der kurzen Rezession 1992/93 – stieg die Arbeitslosigkeit wieder auf die hohen Werte um 20 Prozent an. Die strukturellen Probleme des spanischen Arbeitsmarktes wurden also nur durch den – nicht nachhaltigen – wirtschaftlichen Boom überdeckt.

Besonders stark war dieser Effekt in der Zeit zwischen den späten Neunzigerjahren und dem Ausbruch der Krise 2008. Die Wirtschaft brummte bereits ordentlich, als damals noch die Einführung des Euro hinzukam. Das BIP legte jedes Jahr kräftig zu – zur Jahrtausendwende um satte fünf Prozent –, die Arbeitslosigkeit sank von 18,8 Prozent im Jahr 1998 auf 10,4 Prozent im Jahr 2001.

 

Depression nach dem Bauboom

Im selben Zeitraum ging auch die Jugendarbeitslosigkeit von 35,4 Prozent auf knapp 21 Prozent zurück. Grund dafür war vor allem die Bauwirtschaft, in der auch schlecht qualifizierte Jugendliche gut bezahlte Jobs fanden. Ein vermeintlicher Segen, der sich bald als Fluch entpuppte. Denn das Platzen der Blase stürzte die spanische Wirtschaft in die Rezession – und tausende junge Menschen wieder in die Arbeitslosigkeit. Nach dem Absturz standen sie plötzlich als ungelernte Hilfsarbeiter da, die keiner mehr brauchte. „Spanien erlebt einen Rückfall in alte Probleme, die es schon immer gab, die aber nie gelöst wurden“, analysiert Holger Schäfer vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

Zu diesen ungelösten Problemen zählt etwa der rigide Kündigungsschutz, der zu den strengsten der Welt zählt. Er macht Arbeitnehmer mit einem festen Vertrag praktisch unkündbar. Das erklärt, warum Unternehmer beim Einstellen neuer Mitarbeiter zögerlich sind. Viele Junge müssen sich deshalb mit befristeten Verträgen durchschlagen. Sofern sie überhaupt Arbeit haben.

Das Beispiel Deutschland zeigt, was es bringen kann, wenn man den Arbeitsmarkt dereguliert: Bis zu den Hartz-Reformen in den Nullerjahren galt Deutschland als der „kranke Mann Europas“. Heute hat das Land eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten der EU. Ähnlich war die Entwicklung in Großbritannien und Dänemark. Schäfer warnt allerdings davor, solche Konzepte als Allheilmittel anzusehen. „Jedes Land muss seinen eigenen Weg finden.“

 Spaniens Arbeitsmarkt

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2012)

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21 Kommentare
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Wie viele Jobs die Krise wirklich vernichtete

in Wahrheit gar keine, denn Fachkräfte werden niemals durch Automatisation ersetzt werden können !!

Allerdings schaffte es die Politik selbst, dass heutige Schulabgänger nicht mehr schreiben und rechnen können, weswegen sie auch gern nach weiterer Zuwanderung rufen statt für gute Allgemeinbildung einzutreten.

Lehrkräfte sollten wie in der privaten Wirtschaft auch, nach Leistung bezahlt werden statt mit mehrfachen Urlauben im Jahr fürs nichtstun belohnt zu werden !

Gast: NocheinParteiloser
13.10.2012 12:31
0 1

Die Staatsschuldenkrise vernichtete 30.000.000 Jobs!

Die Staatsschuldenkrise vernichtet also auch 30.000.000 Existenzen + Familien, also noch viel mehr!

Die Staatsschulden kommen von den Staatsausgaben, also sind diese für die Millionen Arbeitslosen verantwortlich. In der Eurozone geht es um 5 Billionen an Staatsausgaben um die geschützten Bereiche der Planwirtschafter am Leben zu halten.

Zur Deckung der Staatsausgaben ja zu einem wesentlichen Teil Staatseinnahmen gegenüberstehen. Staatseinnahmen werden den Menschen der Realwirtschaft in Form von Zwangsabgaben abgenommen. So muss es einfach zu einem eingeschränkten Handlungsspielraum der Unternehmen kommen und zu einem Einkommensverlust der Arbeitnehmer.

Es ist also nur logisch, dass hohe Staatsausgaben = hohe Staatseinnahmen = hohe Zwangsabgaben zu einer Schrumpfung der realwirtschaftlichen Aktivitäten führen müssen, welches in weiterer Folge zu einem Verlust an Arbeitsplätzen führt.

Auch Europa wird am Gesetz "Planwirtschaft = Mangelwirtschaft" zu Grunde gehen, weil die planwirtschaftlichen Bereiche einfach viel zu teuer, auch nutzlos, geworden sind.

Interessant, dass in Europa das kaum mehr Einer verstehen kann, ist doch so einfach!

Gast: Rechenkünstler
13.10.2012 11:21
1 0

... in der auch schlecht qualifizierte Jugendliche gut bezahlte Jobs fanden ...

Auch die spanische Wirtschaft kann es nicht verkraften schlecht qualifizierten Jugendlichen gut bezahlte Jobs zu geben.
Wenn die schlecht qualifizierten Jugendlichen einen Job bekämen in dem sie zwar wenig verdienen, aber gut ausgebildet werden um dann später als gut qualifizierte Kräfte auch gut zu verdienen, wäre allen mehr geholfen.
Das ist aber eben eine Frage der Politik. Eine schlechte Politik kann die beste Wirtschaft kaputt machen.

Das Beispiel Deutschland hat mir nur gezeigt,

dass es nicht richtig sein kann, das einiger Arbeitnehmer am Ende des Monats noch aufstockendes Hartz-4 beantragen müssen, weil der Lohn einer Vollzeitanstellung nicht zum Leben reicht.
Das der Staat auf diesem Wege Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft subventioniert kann nicht erstrebenswert sein.
Zudem geben die offiziellen Arbeitslosenquoten der einzelnen Ländern nur ein verzerrtes Bild wieder, denn wir alle Wissen, das solche Zahlen geschönt werden.

Staatschulden erreichen bereits Höhen wie normalerweise zu Kriegszeiten

Aufgrund der steigenden bedrohlichen Staatsverschuldung in Europa aber auch den USA gibt es kaum mehr Spielraum für konjukturelle Maßnahmen ohne das Vertrauen des Marktes aufs Spiel zu setzen. Somit dürften teure Beschäftigungsprogramme eher Lippenbekenntnisse bleiben vor allem auch deshalb weil sich die Krise weiter verstärken wird.

Unabhängige Experten prognostizieren für Österreich schon lange für 2013 eine Stagnation, welche aufgrund notwendiger Sparpakete im Zusammenhang mit den übernommenen Haftungen für maroden Staaten und Banken in eine Rezession übergehen dürfte.

Aber auch Kennzahlen wie z. B. die Sparquote, wo immer behauptet wird, dass die Österreicher so und so viel auf Kante haben usw. sind meines Erachtens geschönt, weil Hunderte Milliarden Euro aus den maroden Staaten abgezogen und in die sicheren Nordstaaten gebracht wurden. Nach den mir vorliegenden Informationen verringert sich sogar das Geldvermögen der österr. Staatsbürger, womit wieder einmal die UBS-Studie, wonach die Österreicher seit der Euroeinführung verlieren, bestätigt wird.

Antworten Gast: Halbwissen
13.10.2012 10:37
0 0

Re: Staatschulden erreichen bereits Höhen wie normalerweise zu Kriegszeiten

Wer braucht einen Markt wenn er sich das Geld selber drucken kann ?


Gast: Dirk Menslow
13.10.2012 09:23
2 0

Der Ausblick

Harz 4 Empfänger kann man sich zwar als billige Produktionssklaven halten, jedoch sieht es bei Spitzenkräften anders aus.

Sie gehen dorthin, wo die Verdienstmöglichkeiten ihren Erwartungen entspricht, beispielsweise in die USA und inzwischen auch, man glaubt es kaum, China.

In diesem Klima des europäischen Niederganges und der Perspektivienlosigkeit für junge Menschen verschärft sich die Problematik zunehmend.

Wie möchte man diesem Trend entgegenwirken?


jawoll es gehört mehr dereguliert

drum sind auch in deutschland alle froh über ihre 4eur/std jobs und über fehlendes 13. und 14. gehalt!!!!!!

Gast: Fleming
13.10.2012 01:19
0 0

..böses Erwachen...

Deregulierungen, Leiharbeit, Zeitarbeitsfrmen sind blosse Kosmetik, ändern aber nichts an der Tatsache, das massive globale Umwälzungen den Arbeitsmarkt in Europa nachhaltig verändern werden,
eine Generation ohne Arbeit, und ohne jede Aussicht auf Existenz oder sozialen Aufstieg wird in Zukunft den Frieden in Europa mehr gefährden als wir es uns derzeit vorstellen können.
der gesamte Mittelmeerraum mit Ausnahme der Türkei ist wirtschaftlich am Ende, die sozialen und politischen Konsequenzen kann man sich ja ausmalen.

Gast: Ösi
12.10.2012 22:31
3 2

Ich hatte vor der Krise keinen Job und brauch' jetzt auch keinen! Arbeit im Allgemeinen finde ich ist richtig Sch**ße! Bei dieser Aussage handelt es sich um eine Allgemein gültige Aussage und Tatsache. Wäre die österreichische Gesellschaft nicht so verblödet, müsste man sich schämen, eine solche Banalität überhaupt zu Papier zu bringen.

Wie fortgeschritten diese Verblödung ist, zeigt sich daran, dass die Aussage "Arbeit ist Sch**ße" bei den meisten Zeitgenossen eben kein allgemeines Gähnen hervorruft, sondern komischerweise als Tabu-Bruch aufgefasst wird. Dieser Tabu-Bruch spaltet die Meinungen. und ruft bei vielen Zeitgenossen die wütende Frage hervor: Und wovon willst Du leben? Als wenn das eine mit dem anderen auch nur das geringste zu tun hätte!
Wenn Ideologen von der Selbstverwirklichung des Menschen durch Arbeit faseln, dann lügen sie. Zwar gibt es nicht wenige, für die Arbeit das größte Vergnügen ist, genauso wie es ja immer wieder Idioten gibt, die sich nichts Erregenderes vorstellen können als für Volk und Vaterland den Heldentod zu sterben. Solche Leistungen setzen allerdings jede Menge Erziehung und Moral voraus.
Lohnarbeit unterscheidet sich durch eine wesentliche Eigenschaft von Sklavenarbeit: Die Arbeitskräfte verkaufen sich selber.
Von all diesen Menschenfreunden betreut, kann sich die Arbeitskraft etwas darauf einbilden, die Arbeit auszuhalten. Die jüngeren Exemplare protzen mit ihrer immer wieder steigerungsfähigen Arbeitsgeschwindigkeit, die Alten mit ihrer Zuverlässigkeit. Viele trachten danach, sich zum Arbeitsaufseher hochzuschleimen, schwätzen davon, dass es woanders noch schlimmer sei, glotzen in ihrer Kronen Zeitung herum, kotzen sich über den Trainer ihres Fußballvereins aus und sind stolz darauf, FPÖ wählender Arbeiter zu sein.
Armselig, echt armselig!

Good riddance

Ösi

Antworten Gast: Be-obachter
13.10.2012 11:07
1 0

Re: Ich hatte vor der Krise keinen Job...

Tja, Ösi - endlich kommt die Wahrheit über dich auf den Tisch.
Du lebst also von der Arbeit anderer und wunderst dich über die zahlreicher werdenden FPÖ-Wähler?

Weisst du, so ein Leben wie du möchte ich gar nicht führen. Weil um von der Sozialhilfe leben zu können, darfs du nicht viel besitzen. Du musst dich zB auf eine Gemeindewohnung beschränken, die so öde ist, dass du dich die meiste Zeit auf der Straße herumtreiben wirst und die restliche Zeit vor dem PC verbringst um frustrierte Postings zu senden.

Ich hingegen weiss, dass ich meine Arbeitsleistung verkaufe. Und wenn ich nach der Arbeit so gegen 15 Uhr heimkomme, kann ich den restlichen Tag noch voll in meinem Eigenheim mit Garten geniessen, kann mit einem meiner Mittelklasseautos eine Spritztour machen, kann meiner Familie ein komfortables Leben bieten, die sich nicht um jeden Cent streiten muss. Meine Frau kann sich im Haushalt betätigen und muss nicht hackeln.

Dabei war ich selber mal 1 Jahr arbeitslos und kenne also beide Seiten der Medaille. Jetzt bin ich wieder im Rennen und freue mich darüber. Weil so gut ist es mir vorher nicht gegangen.

Aber jeder soll halt tun, was ihn das Beste deucht.

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
13.10.2012 11:53
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Re: Re: Ich hatte vor der Krise keinen Job...

Da müssen Sie ganz gut verdienen !

Eigenheim, mehrere Autos, Kinder und die Frau schupft den Haushalt.

Das sind mindestens 40.000 Euro netto wenn Sie nicht subventioniert werden.


Antworten Antworten Antworten Gast: Be-obachter
14.10.2012 10:00
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Re: 40.000 netto

Wenn Sie das Jahreseinkommen meinen, dann stimmts zirka...

Und die Essenz dessen ist halt: ein mutwillig Arbeitsloser kann sich zwar einreden, dass er seinen "hypothetischen" Arbeitswert nicht an die Schnöde Industriegesellschaft verkauft. Das ist und bleibt aber ein wirres Hirngespinst, weil er ja nichts davon hat.
Würde er hingegen seinen Wert gut verkaufen, dann könnte er mehr Annehmlichkeiten des Lebens geniessen und ausserdem stolz auf seine Leistung sein.

Stolz auf die Arbeitslosigkeit zu sein, ist nur eine Art Sublimation, um nicht depressiv zu werden, sich nicht als Versager fühlen zu müssen.

Antworten Gast: Halbwissen
13.10.2012 09:56
3 0

Re: Ich hatte vor der Krise keinen Job und brauch' jetzt auch keinen! Arbeit im Allgemeinen finde ich ist richtig Sch**ße! Bei dieser Aussage handelt es sich um eine Allgemein gültige Aussage und Tatsache. Wäre die österreichische Gesellschaft nicht so verblödet, müsste man sich schämen, eine solche Banalität überhaupt zu Papier zu bringen.

Wie kommt nun die Ernte ohne Arbeit vom Feld aufs Teller ?

Aber ich gebe ihnen recht !
So wie Arbeit organisiert ist ist es eine beschissene Sklaverei.


Nicht die Krise, sondern die EU kostet uns Arbeitsplätze!


niedrigste Arbeitslosenquote in Europa

.... mit Vollzeitjobs die das tägliche Leben ohne Unterstützungszahlungen durch den Staat nicht leistbar machen ... jawohl! Sieht so die Zukunft aus?

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Re: niedrigste Arbeitslosenquote in Europa

angeblich, denn dafür nachweisliche Unterlagen werden wir Bürger niemals zu Gesicht bekommen.

Es läuft immer wieder aufs selbe hinaus; dem Bürger etwas vorzugaukeln um ihn ruhig stimmen zu wollen, auch wenn viele nicht erst heute wissen das es ohne sehr viel Arbeit, gar nicht mehr möglich ist, relativ gut über die Runden (durchs Leben) zu kommen.

Schon meine Mutter musste in den 70ern bis zu 3 Jobs haben, um obwohl als Hauswart keine Miete bezahlt werden musste, über die Runden kommen zu können (2 Kinder ernähren).

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Re: Leben ohne Unterstützungszahlungen durch den Staat nicht leistbar ... Sieht so die Zukunft aus?

Ja, denn nur wenn Menschen vom Staat abhaengig sind oder zumindest vom Staat profitieren, sind sie durch den Staat bequem lenkbar. Und dass der Staat (sowie ueberstaatliche Gebilde) immer mehr Macht, Mittel und Bureaukratenarmeen haben wollen steht wohl nicht zur Debatte.

Re: Re: Leben ohne Unterstützungszahlungen durch den Staat nicht leistbar ... Sieht so die Zukunft aus?

Nur dass die "Hartz-Reformen" aufgrund massiven Drucks der Industrieverbände eingeführt worden sind, machen sie ja durch Steuermittel quersubventionierte Niedriglöhne erst möglich.

Gast: Billig-Arbeitskraft
12.10.2012 19:20
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Die Arbeitslosigkeit in Wien alamiert auch

Vor allem wenn man immer angst haben muss einen 700€ Job von AMS zugeteilt zu bekommen. Kein Wunder, dass die Löhne so rapide sinken.

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Re: Die Arbeitslosigkeit in Wien alamiert auch

leider befuerwortet die Mehrheit ein Gesellschaftssystem in dem sie von der Obrigkeit ZUGETEILT bekommen. Solange andere nicht mehr bekommen als sie selbst ist fuer sie alles in guter Ordnung.

Hobbyökonom