Eine US-Bürgerrechtsorganisation hat die Investmentbank Morgan Stanley wegen rassistischer Diskriminierung schwarzer Kunden verklagt. Demnach soll das Geldhaus eine mittlerweile bankrotte Finanzgesellschaft ermuntert haben, gezielt afroamerikanischen Bürgern extrem teure Hypotheken anzubieten, die sie sich eigentlich nicht hätten leisten können.
Morgan Stanley habe die mit extremen Ausfallrisiko behafteten Hypotheken gebündelt und mit großen Margen an institutionelle Anleger weiterverkauft, heißt es in der am Montag in New York von der Amerikanischen Bürgerrechtsunion ACLU vorgestellten Klage. Bei Gericht wurde die Zulassung als Sammelklage beantragt. Insgesamt seien rund 6000 schwarze Hausbesitzer im Großraum Detroit Opfer der Praxis geworden.
Morgan Stanley bestritt die Vorwürfe und kündigte an, sich mit allen Mitteln zu wehren. Die Anschuldigungen seien völlig haltlos, sagte eine Unternehmenssprecherin.
(APA/Reuters)
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