[NEW York/Reuters/red.] Noch am Montag dieser Woche hatte die US-Bank Citigroup ihre Zahlen für das dritte Quartal präsentiert. Einen Tag später gab das Unternehmen bekannt, dass Vorstandschef Vikram Pandit mit sofortiger Wirkung zurücktreten wird. Gründe nannte das Kreditinstitut keine. Medien berichten, es gebe in der Führungsetage einen Streit über die künftige Strategie der Bank.
Pandits Nachfolger steht laut Verwaltungsratschef Michael O'Neill schon fest: Die Citigroup wird künftig von Michael Corbat geleitet, der bereits seit 29 Jahren für das Haus tätig ist. Corbat war bisher für das Geschäft in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zuständig.
Der 55-jährige Pandit kam 2007 als Sanierer an Bord. Seine Aufgabe bestand unter anderem darin, Risken abzubauen und den Konzern zurück in die Gewinnzone zu führen. Milliardenschwere Papiere und nicht-strategische Beteiligungen wurden in eine „Bad Bank" ausgelagert. Privat-und Firmenkunden, wie das Kapitalmarktgeschäft rückten in den Fokus. Die Aktie der Citigroup reagierte auf Pandits Abgang vorbörslich mit einem Einbruch, drehte dann aber ins Plus.
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