Das weltweite Privatvermögen ist einer Studie zufolge in diesem Jahr wegen der Schuldenkrise in Europa gefallen. Das private Vermögen sei zur Jahresmitte um fünf Prozent auf 223 Billionen Dollar (170,93 Billionen Euro) gefallen, teilte die Schweizer Großbank Credit Suisse am Mittwoch zu ihrer Untersuchung mit. Das sei der erste Rückgang seit der Finanzkrise 2007/08.
Die stärksten Verluste gab es in Europa: Dort schrumpfte das Privatvermögen wegen der Rezession in vielen Ländern, sinkender Aktienkurse und schwächelnder Immobilienmärkte um 14 Prozent.
Ganz anders sieht es in China aus. Dort wuchs das Vermögen mit drei Prozent so stark wie in keiner anderen Region. Die Volksrepublik werde Japan 2017 als zweitreichstes Land der Welt ablösen, sagt Credit Suisse voraus. Nummer eins bleiben demnach die USA.
(APA/Reuters)





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