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Money Service Group: Neun Jahre Haft für Firmengründer

23.10.2012 | 13:54 |   (DiePresse.com)

Michael Seidl soll 44 Anleger um insgesamt 30 Millionen Euro betrogen haben. Er hat gegen das Urteil Einspruch erhoben.

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Der Gründer der Money Service Group, Michael Seidl, ist am Dienstag am Fürstlichen Landgericht in Liechtenstein wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs zu neun Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Das berichteten die Liechtensteiner Medien "Volksblatt" bzw. "Vaterland" online, ein Gerichtssprecher bestätigte dies. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, "Seidl legte volle Berufung ein", so der Sprecher.

Niki Lauda, der von der MSG als Kapperlsponsor 1,2 Millionen Euro pro Jahr erhalten sollte, jedoch nur eine erste Zahlung von 400.000 Euro bekam und zudem 500.000 Euro in Seidls Anlageprodukten verlor, wollte keinen Kommentar zur Verurteilung abgeben. Lauda war im Prozess gegen Seidl als Belastungszeuge auftreten.

Um 30 Millionen Euro betrogen

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten sieben bis acht Jahre Haft gefordert, der Strafrahmen liegt bei bis zu zehn Jahren.

Die Anklagebehörde sah es als ausreichend erwiesen an, dass Seidl über vier Jahre 44 Anleger - darunter neben Lauda angeblich auch Ex-Skirennläufer Harti Weirather, der vier Millionen Euro verloren haben soll - um insgesamt 30 Millionen Euro betrogen hat. Das Geld habe er in den Aufbau der Marke MSG und in seinen luxuriösen Lebenswandel gesteckt.

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4 Kommentare
Gast: nichtszuverschenken
24.10.2012 13:33
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kein Kommentar - was für eine Wohltat !!!!!


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da hat's einmal den richtigen erwischt *freu*


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Da hatte der Niki sichtlich doch etwas zu verschenken.

Diba Diba du.

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Muahahahahaha

Hat er doch was zu verschenken, der Lauda. Die Gier ist doch ein Hund.

Hobbyökonom