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Ikea will sich selbst mit erneuerbarer Energie versorgen

23.10.2012 | 17:26 |   (DiePresse.com)

Der Möbelkonzern will bis 2020 seine Umweltbilanz radikal verbessern. 1,5 Mrd. Euro sollen in Windkraft- und Solarprojete investieren werden.

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Der Möbelgigant Ikea will künftig mit natur- und klimafreundlichen Produkten in die Offensive gehen und auch seine eigene Umweltbilanz radikal verbessern. Der am Dienstag von der deutschen Zentrale in Hofheim-Wallau vorgestellten Nachhaltigkeitsstrategie zufolge will der Konzern bis 2016 unter anderem nur noch energiesparende LED-Leuchten verkaufen und bis 2020 seinen Energiebedarf selbst ganz aus erneuerbaren Quellen decken.

"Wir wollen Millionen Menschen ermöglichen, ein nachhaltigeres Leben zu Hause zu führen", erklärte Ikea zu seiner neuen Strategie mit der Bezeichnung "People & Planet Positive".

LED-Leuchten und energieeffiziente Geräte

LED-Leuchten hielten etwa 20 Jahre lang und verbrauchten bis zu 85 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen. Zudem versprach der Konzern unter anderem, die auf dem Markt erhältlichen energieeffizientesten Elektrogeräte zu "niedrigsten Preisen" anzubieten sowie sicherzustellen, dass Einrichtungsgegenstände samt Verpackung erneuerbar seien oder recycelt werden könnten.

Weltweit werde Ikea bis 2020 etwa 1,5 Milliarden Euro in Windkraft- und Solarprojekte investieren, um alle Einrichtungshäuser und Konzerngebäude mit erneuerbarer Energie zu versorgen, erklärte das schwedische Unternehmen weiter.

"Gute Arbeitsplätze" fördern

Bis 2015 solle die Energieeffizienz der eigenen Operationen zudem um mindestens 20 Prozent im Vergleich zu 2010 gesenkt werden, auch Lieferanten sollten dazu ermuntert werden. Die Strategie sehe zudem vor, innerhalb der gesamten Lieferkette "gute Arbeitsplätze" zu fördern und diese auf "gemeinsame Werte" zu verpflichten.

In Deutschland investierte Ikea nach eigenen Angaben bislang 64 Millionen Euro für regenerative Energie, den Löwenanteil von 54,8 Millionen Euro in 23 Windräder. Diese lieferten so viel Strom, wie 17 Einrichtungshäuser brauchten.

(APA/AFP)

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