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Warum Staaten noch Goldreserven brauchen

23.10.2012 | 18:20 |  NIKOLAUS JILCH (Die Presse)

Gold als Europas Trumpf: Ein steigender Preis nützt dem Euro und schadet dem Dollar. Die Gemeinschaftswährung ist durch Gold gedeckt, aber nicht daran gebunden. Beim Dollar ist es hingegen umgekehrt.

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Wien. Der Goldstandard ist längst Geschichte – wozu also halten Staaten und Notenbanken heutzutage noch Gold? Und warum wird in vielen Ländern (darunter Österreich und Deutschland) über den Verbleib der Goldreserven debattiert? Die Antwort findet sich in der Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB), der Hüterin des Euro.

Anfang Oktober war es wieder so weit: Beim Stand von 1377 Euro pro Unze hat die EZB eine imaginäre Kamera ausgepackt und einen „Schnappschuss“ des Goldpreises angefertigt – nur knapp einen Euro unterhalb des bisherigen Rekordhochs. Dann hat die Notenbank eine relativ simple Rechnung vorgenommen: Das Eurosystem verfügt über rund 10.800 Tonnen Gold à 32.150 Unzen – mal 1377 ergibt das: fast 480 Mrd. Euro.

Und das ist der Posten auf Platz eins der Aktiva in der Bilanz des Eurosystems: 480 Mrd. Euro in der Form von Gold. Viermal pro Jahr bewertet die EZB diesen Posten nach Marktpreis. Die Devisenreserven (hauptsächlich Dollar) folgen auf den Plätzen zwei und drei der Bilanz. Und obwohl diese Papiergeldreserven quantitativ immer mehr werden, nimmt ihre qualitative Bedeutung ab. Beim Start des Euro machten Gold rund 30 Prozent und Devisen rund 70 Prozent der Reserven aus. Heute ist es umgekehrt: Gold steht für mehr als 65 Prozent der Reserven (Tendenz steigend), Devisen für weniger als 35 Prozent (Tendenz fallend).

 

Gold stärkt den Euro

Die Bilanz des Eurosystems illustriert so geradezu perfekt den Unterschied zwischen Gold und Papiergeld: Zweiteres ist beliebig vermehrbar. Die Devisen in der Bilanz werden nicht „nach Marktpreis“ bewertet – das wäre nicht sinnvoll. Einzig die quantitativen Veränderungen werden angegeben. Das passiert beim Gold zwar auch – wenn eine Zentralbank Gold kauft oder verkauft. Die wahre Bedeutung des Goldes ergibt sich aber in der qualitativen Bewertung der Reserven nach dem Goldpreis.

Das ist auch kein Zufall, sondern ein wenig beachteter Baustein in der oftmals kritisierten Architektur des Euro. Die Gemeinschaftswährung ist durch Gold gedeckt, aber nicht daran gebunden. Beim Dollar ist es umgekehrt. Er ist (theoretisch) noch immer an Gold gebunden, aber nicht gedeckt – weil die rund 8000 Tonnen US-Gold in der Bilanz der Federal Reserve unverändert mit nur 42 Dollar pro Unze vermerkt sind, seit die Eintauschbarkeit des Dollars in Gold 1971 aufgehoben wurde.

 

Die Fed in der Zwickmühle

Das ist der Grund, warum ein steigender Goldpreis derzeit ein Problem für den Dollar darstellt, aber nicht für den Euro: Die EZB könnte (theoretisch) Gold mit frisch gedruckten Euros kaufen und den Goldpreis in Euro steigen lassen. Das würde den Wechselkurs des Euro zum Gold schwächen. Die EZB könnte aber auch Gold verkaufen um den Euro zu stärken. Derartige Operationen werden heute hauptsächlich noch mit Devisenreserven umgesetzt.

Die Fed steckt in einer Zwickmühle: Kauft sie Gold, schwächt sie den Dollar, weil der Goldpreis steigt. Und verkauft sie Gold, stärkt sie den Dollar trotzdem nicht – weil ausländische Zentralbanken auf Unmengen an Dollar sitzen, die derzeit außerhalb des Systems sind. Diese Dollar würden die Notenbanken nur allzu gerne in Gold wechseln.

Diese Notenbanken halten den Dollar noch als Reserve, weil es lange Zeit keine echte Alternative gab. Seit 1999 wächst aber die Bedeutung des Euro mit dem steigenden Goldpreis. Und viermal pro Jahr dokumentiert die EZB diesen Umstand mit einem „Schnappschuss“ und in ihrer Bilanz. Nächstes Mal im Jänner 2013.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.10.2012)

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216 Kommentare
 
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Gold kaufen?

Noch ein Argument:
Wenn man physisches Gold kauft, enzieht man zumindest den "Zockern in den Banken" das Geld;
Sparzinsen gibt es praktisch nicht mehr, warum also die Banken mit dem Ersparten "arbeiten" lassen, wenn sie von ihrem davon lukrierten Gewinn nichts an den Sparer weitergeben?
Wenn der Satz von "Angebot und Nachfrage" stimmt, müssten, so bei den Banken das Geld dadurch knapp wird, auch die Zinsen für das Ersparte wieder steigen. (Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber ganz so falsch ist es auch nicht!)

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Goldillusionen?

Was wurde aus.. in WAHREN Krisenzeiten:
1914-1923:
Aktien bis 80% Verlust, Anleihen nahezu Totalausfall, Sparbuch Hyperinflation und 1923 gelöscht, Lebensversich. (LV) Totalausfall d. Hyperinflation, Immobilienbesitzer nutzen Hyperinflation, realer Wertverlust aber Immowert hat trotzdem bestand, Gold steigt schneller als Konsumgüterpreise, bester Werterhalt.
1929-1932:
Aktien verlieren rd. 40%, Anleihen legen sogar zu, Spareinlagen - Bankenrun, Devisenzwangswirtschaft friert Gelder ein, Deflation wirkt Abwertung entgegen, LV bleiben weitgehend geschützt, Immo - wer Wohnraum vermieten kann, hat trotz arbeitslosigkeit einkommen, realer wert besteht. Gold - Parität wird 1934 von 20,67 auf 35 $/Unze aufgewertet, Goldpreis wertet um 70% auf.
1939-1948:
Aktien 90% Verlust, Anleihen durch Währungsreform verlieren Anleger über 90%, Spareinlagen und LV minus 90%, Immo - ausgebombt und hohe wertverluste, erst später werden Renditeprojekte daraus. Gold wer es von den Nazis retten konnte, bewahrt sein Vermögen. 3 Unz Gold bleiben auch nach dem Krieg 93,3 Gramm.
2008 - ?
Aktien prof. v staatl. Stützungen und Nullzins, hohe Inflation od. Deflation belasten. Anleihen lange laufzeiten eher mau, Spareinlagen = "freiwillige Enteignung" (Zitat ERSTE Bank kurz v.d.Weltspartag) LV Banken- und Staatscrash bedrohen Modell, Immo - Krise lässt sich aussitzen so Schulden getilgt werden, reale Wertsteigerungen schwierig, Gold: entwertet nicht, ihm stehen nach wie vor keine Schulden gegenüber

Gast: goldener Gast
24.10.2012 19:33
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70% des Wertes von EURO bildet der USD.

Also wenn 70% von Euro nicht goldgedeckt sind un die restlichen 30% nur zum Teil , dann ist es ohnehin wurscht (fuer den Wert von Waehrung) wo der Goldpreisgerade steht.

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Re: 70% des Wertes von EURO bildet der USD.

samma a bisserl a funktionaler Analphabet?

""Beim Start des Euro machten Gold rund 30 Prozent und Devisen rund 70 Prozent der Reserven aus. Heute ist es umgekehrt: Gold steht für mehr als 65 Prozent der Reserven (Tendenz steigend), Devisen für weniger als 35 Prozent (Tendenz fallend).""

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Goldillusionen !

Einge Auszüge aus dem heutigen Artikel im Spiegel- online
"Die Gold-Michel vom Rechnungshof" , der ganz genau auf 95 % der User hier im Forum passt und sich auf das hier breitgetretene Thema bezieht:

* Irgendwann einmal kam das Gerücht auf, das Gold sei weg.
* "Goldkäfer" (etwas abfällig gemeint!)
* Es gibt in der ökonomischen Debatte keinen größeren Stuss.
* Hinter dem Goldwahn steckt eine unausgesprochene Ideologie, die eine Rückkehr in eine vorindustrielle, vordemokratische Welt propagiert.
* Dass Zentralbanken heute noch über Goldreserven verfügen, ist ein Anachronismus. Man will einerseits die zahlreichen Goldkäfer nicht völlig desillusionieren.
* Bevor Sie, liebe Leserinnen und Leser, vor allem die Goldkäfer unter Ihnen, jetzt anfangen zu hyperventilieren,....
* Hier ist er wieder da, der alte deutsche Minderwertigkeitskomplex, die Angst, von anderen über den Tisch gezogen zu werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zaehlung-der-deutschen-goldreserven-bringt-nichts-a-863062.html

ES IST ZEIT, DASS WIR DIESE GOLDILLUSIONEN HINTER UNS LASSEN !

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Re: Goldillusionen ?

Was wurde aus.. in WAHREN Krisenzeiten:
1914-1923:
Aktien bis 80% Verlust, Anleihen nahezu Totalausfall, Sparbuch Hyperinflation und 1923 gelöscht, Lebensversich. (LV) Totalausfall d. Hyperinflation, Immobilienbesitzer nutzen Hyperinflation, realer Wertverlust aber Immowert hat trotzdem bestand, Gold steigt schneller als Konsumgüterpreise, bester Werterhalt.
1929-1932:
Aktien verlieren rd. 40%, Anleihen legen sogar zu, Spareinlagen - Bankenrun, Devisenzwangswirtschaft friert Gelder ein, Deflation wirkt Abwertung entgegen, LV bleiben weitgehend geschützt, Immo - wer Wohnraum vermieten kann, hat trotz arbeitslosigkeit einkommen, realer wert besteht. Gold - Parität wird 1934 von 20,67 auf 35 $/Unze aufgewertet, Goldpreis wertet um 70% auf.
1939-1948:
Aktien 90% Verlust, Anleihen durch Währungsreform verlieren Anleger über 90%, Spareinlagen und LV minus 90%, Immo - ausgebombt und hohe wertverluste, erst später werden Renditeprojekte daraus. Gold wer es von den Nazis retten konnte, bewahrt sein Vermögen. 3 Unz Gold bleiben auch nach dem Krieg 93,3 Gramm.
2008 - ?
Aktien prof. v staatl. Stützungen und Nullzins, hohe Inflation od. Deflation belasten. Anleihen lange laufzeiten eher mau, Spareinlagen = "freiwillige Enteignung" (Zitat ERSTE Bank kurz v.d.Weltspartag) LV Banken- und Staatscrash bedrohen Modell, Immo - Krise lässt sich aussitzen so Schulden getilgt werden, reale Wertsteigerungen schwierig, Gold: entwertet nicht, ihm stehen nach wie vor keine Schulden gegenüber!

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Re: Re: Goldillusionen ?

Der langen Weisheit kurzer Sinn:
"Weil´smimmer so war, wird es auch immer so sein!"
Ähnliche Glaubenbekenntnisse habe ich schon oft gehört:
Nur in den letzten Jahren
* Investments in Liegenschaften: beste Bonität ! Ja aber nur bis zum Beginn der Finanzkrise!
* Staatsanleihen: Wenn ein ganzes Land haftetBeste Bonität, beste Bonität, bis zum Beginn der Schuldenkrise!
* Fremdwährungskredite (noch in Schillingzeiten!) Kursrisiko? Wann hat es derartiges in den letzten 50 Jahren gegeben?
So wurden die Risiken wegdeklamiert, bis zum Beginn der durch die Schulden verursachten EURO-Krise.!

Aber auch der alleinige Goldbesitz war schon verboten! 1933 in den USA, wo alle Bürger ihr Gold an die Notenbak zu einem niedrigen Fixpreis verkaufen mussten, bei Strafandrohung von bis zu 10 Jahren. Auch in Deutschland gab es schon in den zwanziger Jahren Gesetze, die den Privatbesitz von Gold kontrollieren und beschränken sollten. Das erste wurde am 14. Mai 1923 erlassen.
Gold erhält also seinen Wert allein durch den Glauben der Menschen an seinen Wert. Deutlicher gesagt: Der Goldpreis ist beinahe zu 100 Prozent eine Spekulationsblase. Er ist sogar die älteste, wenn auch standhafteste Spekulationsblase der Welt.

Antworten Gast: LibertyForce
24.10.2012 19:57
3 1

Ja seltsam....

Fakt ist, dass Gold seinen Wert stets gehalten hat- über mehrere Jahrtausende! Es gibt kein anderes Geld, das sowas von sich behaupten kann.

Ungedeckte Währungen sind in der Geschichte der Menschheit IMMER in die Hyperinflation gegangen und wertlos geworden- ohne Ausnahmen, beginnend beim ersten historisch verbrieften Papiergeld des Kaisers von China.

Der Grund für die Ausgabe ungedeckten Papiergeldes ist immer der gleiche: Die Regierung bzw. die Hochfinanz möchten mehr Geld ausgeben, als durch Steuern hereinkommt, und weichen auf die Verschuldung aus. In einem goldgedeckten Geldsystem wird die Verschuldung eng begrenzt durch die Goldmenge: Die Zinsen fahren hoch, der Traum vom ewigen Geldstrom zerplatzt. Also wird mittels staatlicher Autorität die Annahme eines bunt bedruckten Papiers erzwungen. Dieses ist vermehrbar- womit die Geldbasis ausgeweitet werden kann und die Zinsen niedrig gehalten werden können.

Ist der Schuldenberg am Ende so hoch, dass er nicht mehr bezahlt werden kann, wird einfach direkt Geld gedruckt- dessen Wert verfällt nun immer schneller, bis es die Menschen bemerken und aus dem Geld in Sachwerte flüchten: Hyperinflation!

Danach muss eine neue Währung aufgebaut und somit um Vertrauen beim Ausland geworben werden. Die Währung wird wieder gedeckt, seit Jahrzehnten mit Dollars. Aber die gehen jetzt auch kaputt- es gibt keine "sichere" Papierwährung mehr.

Einziger Ausweg: Gold. Und die Zentralbanken kaufen....

Antworten Gast: DER ADVOCAT
24.10.2012 19:36
1 7

Re: Goldillusionen !

Ihr spätpupertäres Gefasel zeigt vor allem dies:
NATIONALÖKONOM SIND SIE KEINER,und vom Wert von Währungen, und vom inneren Währungsgefüge von Hartwährungen im Vergleich-HABEN SIE-SCHLICHTWEG KEINE AHNUNG!
MERKE: Was Fritzchen nicht lernt,lernt Fritz-nimmermehr,Punkt!!

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Re: Re: Goldillusionen !

Sie beweisen das ja schon:
"Hier ist er wieder da, der alte deutsche Minderwertigkeitskomplex, die Angst, von anderen über den Tisch gezogen zu werden"

Ja ich bin selbstverständlich von Ihren Qualitäten überzeugt und dass Sie natürlich ein fundierteres Wissen in Nationalökonomie haben, als der Verfasser des von mir zitierten Spiegel-Berichtes:

Wolfgang Münchau ist Associate Editor und Kolumnist der "Financial Times" und Mitbegründer von www.eurointelligence.com, einem Informationsdienst über den Euro-Raum. Er gründete die "Financial Times Deutschland" mit und war deren Co-Chefredakteur. Zuvor arbeitete Münchau als Korrespondent englischer Zeitungen in Washington, Brüssel und Frankfurt am Main. Er lebt und wohnt in Brüssel und hat mehrere Bücher zur internationalen Finanzkrise veröffentlicht.

Aber Ihr Wissen hat höchstens die Qualität eine FPÖkonomen!

Antworten Gast: Hartgeld.com
24.10.2012 19:24
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Re: Goldillusionen !

niemand interessiert, was der spiegel schreibt, denn die medienhoheit liegt bei den aliierten, wo auch 69% des dt. goldes liegen.

unter anderem interessiert mich die frage, was passieren würde, wenn deutschland sein staatsgold aus dem fed bunker in new york (und nebnbei auch sein gold in paris und london) herausverlangen würde...!?!


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Re: unter anderem interessiert mich die frage, was passieren würde, wenn deutschland sein staatsgold aus dem fed bunker in new york (und nebnbei auch sein gold in paris und london) herausverlangen würde...!?!

Frankreich hat das versucht,darauf hin hat der damalige US Praesident Nixon, 1971 die eintauschbarkeit des dollar in gold aufgehoben

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
24.10.2012 23:09
1 1

Warum verkaufen die Deutschen das Gold in den USA, England und Frankreich nicht und kaufen es in der Schweiz zurück?

Vorteile:
- man muss nicht in drei Ländern das Gold auf Echtheit prüfen
- man spart sich Transportkosten und Scherereien
- man kann das Gold aus der Schweiz abholen oder sich liefern lassen
- man kann mit frisch gedruckten EUROs noch mehr Gold kaufen

Es sei denn, es gibt einen Vertrag.
Es sei denn, man droht in einem der Kraftwerke eine unkontrollierbare Kettenreaktion in gang zu setzen.

Warum hat man in D die A-Kraftwerke so verdammt nah an Städte gebaut?

Gast: marcaurell
24.10.2012 17:24
4 1

Wie gut das wir 2002 einen so jungen schönen dynamischen Finanzminister hatten

der uns von 200 Tonnen des altmodischen staubigen Goldes (seine Worte) befreit hat und es in moderne wertvolle Lehmanaktien getauscht hat!

Lustigerweise schweigen alle Medien und Parteien zu diesem Thema, dagegen ist die Buwog ein Trinkgeld. Bin gespannt ob mein Beitrag die "prüfung" durch "die Presse" übersteht und veröffentlicht wird.

1 3

so ein Zufall

da ist das Gold der Deutschen zufällig in den Staate der Befreier gelandet.
handelt es sich dabei um Kriegsbeute?

Antworten Gast: Hans im Glück
24.10.2012 17:28
1 3

bing. aber bitte ganz leise. ...


Gast: LibertyForce
24.10.2012 16:07
0 1

Die Papiergelder sind weder "gedeckt" noch "gebunden"

Seit 1971 gibt es sowohl keine theoretische, als auch keine praktische Verpflichtung mehr, dem Inhaber eines Geldes in irgendeiner Form Gold zu geben.

Die Goldreserven in den ZB-Kellern stehen zwar in der Bilanz, werden aber nicht auf Verlangen ausgefolgt. Ich kann nicht von der EZB Gold bekommen, nur weil ich des Euros überdrüssig bin und ihn einlösen möchte.

Somit verfügen die Währungen über keine Deckung, denn die ZBs können die Geldmengen beliebig manipulieren, ohne einen Abfluss von Gold fürchten zu müssen.

Diese Umtauschpflicht ist wichtig, sie zwingt nämlich die ZB zu einer soliden Währungspolitik. Sie ist das Damoklesschwert, welches über dem Geld hängt und zur Disziplin zwingt. Die heutige Verschuldungsorgie hätte nie unter einem Goldstandard stattfinden können, und genau deshalb haben Banken & Politik die Goldbindung aufgehoben.

Re: Die Papiergelder sind weder "gedeckt" noch "gebunden"

wir brauchen ein damoklesschwert! schluss mit schulden! schluss mit dem schlechten wetter! schluss mit dem schlechten fernsehprogramm! schluss mit dem warten an der supermarkt-kassa! schluss mit den 2-meter-figuren die immer eine reihe vor mir im kino sitzen! und schluss mit papiergeld! nur gold ist geld! und umgekehrt!

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
24.10.2012 17:27
1 1

Re: Re: Die Papiergelder sind weder "gedeckt" noch "gebunden"

Ich verstehe ihren Humor nicht. :-(

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Re: Re: Re: Die Papiergelder sind weder "gedeckt" noch "gebunden"

Das ist kein Humor.
Der cjf ist einfach nur komplett durchgedreht.

Gast: vito c
24.10.2012 15:01
0 0

meins is net

also ich muss sagen ich habsprobiert, und mn soll ja jedem seines lassen ud geschmäcker sind ja auch verschieden, aber mir hat es gar nicht besonder geschmeckt. ichkan dem gold da gar nichts abgewinnen, ok schmeckt nicht so ekelhaft wie austern, m.e. natürlich. aber wenn ich die wahl hät, ich würd rindfleisch bevorzugen.

ich mein: gold? wozu? schmeckt nach nix, anziehen kann mas ah net, voll für die fisch des zeugs.

Antworten Gast: Hans im Glück
24.10.2012 16:33
2 1

Essen sie Geld?

Schmeckt ihnen Baumwolle?
Schmeckt ihnen buntes Papier?
Schmecken ihnen Computerchips?

Ich würde auch lieber zum essen was essbares bevorzugen.

Als Geld bevorzuge ich derzeit die Edelmetalle.

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Re: Essen sie Geld?

RICHTIG

Re: meins is net

wenn ihnen gold nicht schmeckt, dann sind sie wohl ein inflationistischer, etatistischer sozialist und fiat-geld-anhänger. alle freunde der freiheit und des marktes wissen: gold schmeckt ganz ausgezeichnet. und ich lass mir das leckerste metall hier von ihnen nicht madig machen, sie marxist!

Re: Re: meins is net

ebenfalls
eine paar unzen silber noch dazu als side item und gut is'

 
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Hobbyökonom