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Zwei Jahre Haft für früheren Wall-Street-Star Gupta

25.10.2012 | 07:54 |   (DiePresse.com)

Der frühere Verwaltungsrat der Investmentbank Goldman Sachs wurde wegen Insiderhandels zu Haft und fünf Millionen Dollar Geldstrafe verurteilt.

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Die einstige Wall-Street-Größe Rajat Gupta muss wegen Insiderhandels für zwei Jahre ins Gefängnis. Ein Bundesgericht in New York verurteilte das frühere Verwaltungsratsmitglied der Investmentbank Goldman Sachs außerdem zu einer Geldstrafe von fünf Millionen Dollar (3,9 Millionen Euro). Damit blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine zehnjährige Haftstrafe beantragt hatte.

Der 63-jährige Gupta war im Juni schuldig gesprochen worden, im Jahr 2008 vertrauliche Informationen aus den Verwaltungsratssitzungen von Goldman Sachs an den Hedgefonds-Manager Raj Rajaratnam weitergegeben zu haben. Rajaratnam sitzt derzeit eine elfjährige Haftstrafe ab.

Als strafmildernd wertete Richter Jed Rakoff das wohltätige Engagement des Angeklagten. Gupta, zwischen 1994 und 2003 Chef der Unternehmensberatung McKinsey, unterstützte den Kampf gegen Malaria in Afrika und setzte sich für sozial benachteiligte Jugendliche ein. Die Topmanager in den USA müssten aber verstehen, dass auf Insiderhandel eine Gefängnisstrafe folge, sagte Rakoff.

(APA/AFP)

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6 Kommentare
Gast: Halbwissen
25.10.2012 23:09
0 0

Jetzt werden die Spendengelder sprudeln !


Gast: Barrorscho
25.10.2012 10:30
2 0

Man sperrt ein kleines Rädchen ein,

aber das ganze Werkel läuft gleich weiter, wie geschmiert.

Gast: Papa Schlumpf
25.10.2012 08:27
4 0

Bitte die gesamte GS-Führung und deren weltweite "Tätigkeiten" durchleuchten

Und vor allem deren "Tätigkeiten" beenden - wäre eine Wohltat für die Menschheit.

Gast: Hans im Glück
25.10.2012 08:18
5 0

Ist das eine verkehrte Welt...

Da wird endlich ein GS-Mann hinter gitter gebracht. Gut so.

Aber warum? Insiderhandel.
Manche meinen, dass durch das Handeln Informationen schneller an alle Marktteilnehmer weiter gegeben werden. Lange Zeit war Insiderhandel nur ein Kavaliersdelikt wenn überhaupt.

Wegen den anderen, viel schwerwiegenderen, Machenschaften von GS sitzt keiner im Häfen.
Was ist mit den Betrügereien betreffend ABS und der ganze restliche Buchstabensalat. Wieviele GS-Manager sitzen deshalb im Gefängnis?

Antworten Gast: Gast Kritiker
25.10.2012 10:45
1 0

Re: Ist das eine verkehrte Welt...

G und S haben schon eine Pauschalstrafe von glaube ich US$ 500 Mio bezahlt und sich damit frei gekauft.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
25.10.2012 15:31
1 0

Re: Re: Ist das eine verkehrte Welt...

Das ist der Betrag den GS an einem Tag verdient.

Oder so änlich.

Also war das nur Trinkgeld und keine Strafe.

Hobbyökonom