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US-Justiz lässt Elsner-Klage gegen Hundstorfer & Co. zu

28.10.2012 | 14:27 |   (DiePresse.com)

Die von Elsner angestrengte Betrugsklage gegen die ehemalige Bawag-Spitze und Gewerkschafts-Chefs über 1,8 Milliarden Dollar soll ihn rehabilitieren.

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Der ehemalige Bawag-Generaldirektor Helmut Elsner will mit einer Betrugsklage über 1,8 Milliarden Dollar (1,38 Mrd. Euro) in den USA gegen Bawag-Eigentümer und Ex-Manager seine Rehabilitation erreichen. Die vor einem Monat eingebrachte Klage wurde in den USA nun zugelassen, wie die Tageszeitung "Österreich" berichtet.

Die vor wenigen Wochen beim New York Supreme Court eingebrachte Klage richtet sich u.a. gegen Sozialminister Rudolf Hundstorfer und OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny sowie gegen den Bawag-Eigentümer Cerberus. Durch ein falsches Urteil über 1,4 Mrd. Euro aus dem BAWAG-Prozess sei ihm ein Schaden in dieser Höhe erwachsen, argumentiert Elsner. Dieses Urteil sei durch Falschaussagen von Nowotny und den anderen Beklagten sowie durch gefälschte Unterlagen zustande gekommen.

Ebenfalls beklagt werden Ex-Bawag-Aufsichtsrat und ÖGB-Chef Erich Foglar, Ex-Bawag-Vorstand Stephan Koren, der Ex-Bawag-Treasurer Thomas Hackl, die früheren Refco-Chefs Phillip Bennett und Tone Grant und BAWAG-Anwalt Markus Fellner.

(APA)

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63 Kommentare
 
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Und Tumpel?

Wieso läßt er AK-Präsident Tumpel ungeschoren? Der war Aufsichtsratspräsident und hat Elsner den Auftrag gegeben zu spekulieren. Denn als Direktor der Bank hat er nur eine begrenzte Handlungsfreiheit und braucht für solche Geschäfte den Auftrag und die Zustimmung des Aufsichtsrates.

Der Vorstand

trägt rechtlich die Verantwortung und ist selbst schuld wenn er sich korrumpieren lässt.

Re: Der Vorstand

Daß der Vorstand vom Aufsichtsratsvorsitzenden korrumpiert wird, kann man wohl nicht sagen. Der Aufsichtsrat müßte hervorragende rechtliche und wirtschaftliche Kenntnisse haben, um die Situation, die bei der Sitzung abgehandelt wird, beurteilen zu können. Das ist beim (schlichten) Herrn Tumpel sicherlich nicht der Fall. Er gab den Startschuß für neuerliche (rechtswidrige) Spekulationen, wie sie der alte Flöttl (ehemaliger Generaldirektor der BAWAG) mit dem gesamten Vermögen des ÖGB bereits gemacht hatte.
Aber Herr Tumpel wußte offenbar, daß dem Aufsichtsratsvorsitzenden viel Geld in die offene Hand zu fließen hat - das genügte.

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Re: Der Vorstand

was bist du der beschützer aus der löwelstrasse.

Wird Österreich Hundsdorfer ausliefern?


Re: Wird Österreich Hundsdorfer ausliefern?

bitte ja!

Schmarrn

Österreich liefert keinen Staatsbürger aus, und in einem Zivilverfahren schon gar nicht.

elsner

Bravo Elsner! Die Chose muss geklärt werden, auch wenn Elsner nicht unschuldig ist!
Wo St das Geld?
Heute kann man jeden Cent jahrelang zurückverfolgen, und das sollte hier bei Milliarden nicht möglich sein?
Ich denke, ein großer Teil des Geldes verschwand in Flöttls Taschen oder kam zurück nach Österreich!

Gast: 4545
28.10.2012 19:18
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der Hundstorfer,

ist ja der Ärgste. Zuerst unterschreibt er und dann nimmt er als "Unsozialminister" den Mindestsicherungsbeziehern auch noch.

Gottseidank ist der nicht bei der Feuerwehr. :)

Typisch neoliberale Sozis.

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na VIELEICHT KANN

Man jetzt die VERSCHWUNDENEN Nilliarden verfolgen? (keine Buchung ohne Beleg - mir wurde dieses Märchen aud der WU eingetrichtert) ,oder waren bie der BAWAG-Geschichte nur Kofferträger unterwegs?

Lustig

Jetzt wird's lustig - da haben ein paar Leute den Elsner unterschätzt - vor allem hat da eine sozialistische Justizministerin vor Jahren Mist gebaut als sie den Elsner zurück holte - so war das nicht ausgemacht - darum musste sie gehen und ihr Mentor gleich auch ! Nur die aktuelle Dummerlgruppe war nicht fähig, die Sache wirklich zu unterdrücken - und als die ÖVP merkte, dass sie ja mit drinnen hängt, musste die Privat-Feindin des Herrn Elsner so schnell wie möglich auch von der Bildfläche verschwinden.

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Re: Lustig

Die sozialistische Justizministerin hatte das Pech, dass die Rückholung Elsners schon unter ihrer Vorgängerin so weit gediehen war, dass sie nicht mehr zurück konnte.

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die spö ist schon nervös

das volk manipuliert von den medien und der spö glaubt sicher an einen einzeltäter aber da schteckt die ganze damalige spitze der spö und ögb mit drin.hundstorfer und nowotny werden schon schwitzen wenn da was rauskommt ist die spö am ende.

Antworten Gast: Gast953
28.10.2012 20:25
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Re: die spö ist schon nervös

Mit Österreich kann es erst wieder bergauf gehen, wenn die Schmutzigste Partei Österreichs unter 15 Prozent liegt und die kriminellen Subjekte aus der Partei alle weggesperrt sind!

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Re: Re: die spö ist schon nervös

Bei "schmutzig" muss ich immer an die Farbe "schwarz" denken.

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Re: Re: Re: die spö ist schon nervös

rot ist das schmutzigste ganz sicher.

Elsner ist wie Martinz nur eine kleine Figur

die geopfert wurde.
Natürlich gehören auch diese zur Verantwortung gezogen.

Die politisch verantwortlichen laufen jedoch noch frei herum und fühlen sich sicher.

Sich mit Feinberg/Cerberus anzulegen ist allerdings sehr gewagt. Diese Leute sind verdammt mächtig und haben großen Einfluss auf Politik und Justiz.

Re: Elsner ist wie Martinz nur eine kleine Figur

Aber geh, der Elsner hat ja auch mächtige Freunderln wie den Taus und den Schlaff!

Re: Elsner

Unabhängig von österreichischen Justiz-Kapriolen, - wer ist verantwortlich wenn ein Banker eigenmächtig Gelder verspielt?

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Re: Re: Elsner

eigenmächtig verspielt sicher nicht das wussten alle im ögb und spö und bitte lesen sie nicht so viel österreich zeitung.

Offenbar

wissen Sie was in der Österreich Zeitung steht, - ich nicht.
Ein Banker ist immer noch selbst für seine Missetaten verantwortlich, auch wenn er sich möglicherweise korrumpieren liess.

Gast: mrd.fürdiebankenstattsozialerfrieden
28.10.2012 17:39
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dieses anerkannte gerichtsverfahren (außerhalb österreichs)in den USA könnte für die SPÖ den politischen supergau bedeuten. die sozialistische banken- und finanzmärktepolitik käme hier erstmals ans tageslicht.

Laut in den USA und Kanada eingebrachter Klagen haben Banken den Libor nach Belieben manipuliert. Notenbanken und Politiker sollen davon gewusst und Kreditnehmer weltweit dafür bezahlt haben.
An Betrügereien von enormem Ausmaß mangelt es in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte nicht. Man denke nur an den Fall des Vermögensverwalters Bernard Madoff, der Anleger weltweit um 65 Milliarden Dollar erleichtert hat. Umso schwerer fällt es ins Gewicht, wenn das US-Magazin „Time" im Internet titelt: „Der Libor-Skandal: Betrug des Jahrhunderts?"
Der Libor gilt als einer der wichtigsten Zinssätze der Welt. Kosten und Erträge für komplexe Finanzprodukte, aber auch für normale Verbraucherkredite hängen von ihm ab. Es geht um ein Volumen von jährlich mindestens 360.000 Milliarden Dollar (290.000 Mrd. Euro). Das entspricht in etwa der tausendfachen Wirtschaftsleistung Österreichs. Bis zu 18 Großbanken sollen den Libor von 2005 bis 2009 bewusst zu ihren Gunsten manipuliert haben. Mittlerweile untersuchen die Behörden in den USA, Kanada, Europa und Japan. Betroffen sind etwa die Deutsche Bank, UBS, Citigroup, JP Morgan, HSBC und die Bank of America. Bereits verurteilt wurde die britische Barclays.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1263607/Zinskartell_Der-Betrug-des-Jahrhunderts?

Politiker wie Faymann(SPÖ) haben vor drei jahren die regulierung dieser banken und finanzmärkte versprochen. heute 2012, wird europaweit ein sozialabbau bei den bürgern u.asvg pensionen betrieben.

Re: dieses anerkannte gerichtsverfahren (außerhalb österreichs)in den USA könnte für die SPÖ den politischen supergau bedeuten. die sozialistische banken- und finanzmärktepolitik käme hier erstmals ans tageslicht.

Sie sprechen es an: Wie seinerzeit Schröder ist auch Fayman ein Totengräber alles sozialer Werte und in meinen Augen leider auch ein Waschlappen, der sich gegen diese schwarze Phalanx aus Co-Totengräbern überhaupt nicht zur Wehr setzt.
Jeder weiß, dass das Steuersystem himmelschreien ungerecht ist, dass die Schere zu Lasten des Mittelstandes immer weiter aufgeht, sie hat m.E., den weitest möglichen Winkel schonüberschritten!

Re: Re: dieses anerkannte gerichtsverfahren (außerhalb österreichs)in den USA könnte für die SPÖ den politischen supergau bedeuten. die sozialistische banken- und finanzmärktepolitik käme hier erstmals ans tageslicht.

was wollen Sie von diesem Würstchen von Bundeskanzler?
Er hat doch keine Ahnung worum es geht, sondern plappert nur vor sich hin!
Weg mit ihm!

Was hat das mit einer pirvaten Zivilklage zu tun?


Re: Was hat das mit einer pirvaten Zivilklage zu tun?

Sie haben recht nichts.

 
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Hobbyökonom