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Kaufkraft: Österreich unter Top-Nationen in Europa

31.10.2012 | 12:22 |   (DiePresse.com)

Eine GfK-Studie zeigt die Liechtensteiner als die wohlhabendsten Europäer. Schlusslicht ist Moldawien mit 1257 Euro verfügbarem Einkommen pro Kopf.

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Österreich liegt bei der Pro-Kopf-Kaufkraft in Europa an sechster Stelle. Am meisten leisten können sich die Liechtensteiner. Dies geht aus der aktuellen GfK-Kaufkraftstudie hervor, in der 42 europäische Länder verglichen wurden. Die Kaufkraft pro Kopf liegt in Österreich demnach bei 20.613 Euro im Jahr und damit deutlich über dem Durchschnitt von 12.802 Euro. An der Spitze liegt mit Abstand Liechtenstein mit 56.978 Euro Kaufkraft pro Kopf. Die Deutschen befinden sich mit 20.014 Euro auf Rang acht. Schlusslicht in Europa ist Moldawien mit 1257 Euro.

Die Kaufkraft stellt die verfügbaren Einkommen ohne Steuern und Sozialabgaben inklusive Transferleistungen dar. Die Werte sind nicht inflationsbereinigt und enthalten keine regional verschiedenen Preisniveaus.

An zweiter Stelle bei der Pro-Kopf-Kaufkraft befindet sich Norwegen mit 32.037 Euro, gefolgt von der Schweiz mit 31.666 Euro. Dahinter folgen Luxemburg, Dänemark und Österreich.

Osteuropa weit im Hintertreffen

Die ärmsten Länder sind Moldawien mit 1257 Euro, Weißrussland mit 1553 Euro und Kosovo mit 1906 Euro. Die Slowenen haben mit 10.356 Euro etwa halb soviel zur Verfügung wie die Österreicher. In Griechenland sind es 11.357 Euro. In etwa im Europa-Durchschnitt liegt Spanien mit 12.943 Euro auf Rang 17. In Italien liegt die Pro-Kopf-Kaufkraft bei 16.179 Euro.

Pro-Kopf-Kaufkraft in Euro
Liechtenstein56.978 Euro
Norwegen32.037 Euro
Schweiz31.666 Euro
Luxemburg28.924 Euro
Dänemark22.040 Euro
Österreich20.613 Euro
Schweden20.331 Euro
Deutschland20.014 Euro
Frankreich19.881 Euro
Belgien19.318 Euro
Italien16.179 Euro
Spanien12.943 Euro
Griechenland11.357 Euro
Slowenien10.356 Euro
Slowakei7687 Euro
Tschechien7475 Euro
Kroatien5085 Euro
Ungarn4884 Euro
Rumänien3472 Euro
Bulgarien2850 Euro
Albanien2418 Euro
Ukraine1985 Euro
Kosovo1906 Euro
Weißrussland1553 Euro
Moldawien1257 Euro

Drei Länder haben Hälfte der Kaufkraft

Insgesamt standen Europas Verbrauchern 8,6 Billionen Euro für ihre gesamten Ausgaben und für Sparen zur Verfügung. Das Wachstum pro Kopf liege bei 2,1 Prozent, so GfK in einer Pressemitteilung.

Die Einwohner der kaufkraftstärksten Länder müssten zwar einen großen Teil ihres Einkommens für Mieten und allgemein teurere Lebenshaltungskosten ausgeben. Für den Konsum über das Lebensnotwendige hinaus bleibe jedoch erheblich mehr Geld übrig als den Verbrauchern in den kaufkraftschwachen Ländern.

Die Top 3 nach absoluten Kaufkraftvolumina - Deutschland, Frankreich und Großbritannien - vereinten fast die Hälfte der gesamteuropäischen Kaufkraft. Die anderen 39 Länder teilten sich die verbleibenden 53 Prozent.

Das Ranking nach Eurowerten auf Länderebene bezieht sich laut GfK auf die zum 7. Juni von Eurostat veröffentlichten Durchschnittswerte für die bilateralen Wechselkurse 2012.

 

(APA)

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9 Kommentare
Gast: Be-obachter
01.11.2012 11:40
1 0

Jetzt wird's echt Zeit,

dass sich die Presse-Redakteure mal untereinander abstimmen was sie berichten wollen, bevors den Griffel spitzen.

Wonanders schreibt nämlich einer, dass die Gewinne im Einzelhandel stagnieren...

Kaufkraft: Österreich unter Top-Nationen in Europa

langsam anödende Augenauswischerei

Gast: pi
31.10.2012 23:59
1 0

Und wo bitte

sind die Niederlande geblieben?

Gast: Instituts Fessel
31.10.2012 22:49
1 1

Eine GfK-Studie zeigt ...

Diese Studie ist es nicht Wert, auch noch von mir kommentiert zu werden!

1 1

Keine Aussage zur Kaufkraft!

Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und Luxemburg sind die "Reichen" in Europa.
Der Faymann soll endlich die österreichischen Bürger mit seinem Gesülze über die Reichensteuer hier in Ruhe lassen!

Außerdem ist diese Studie ohne echte Aussage, denn die Kaufkraft ist ja niemals der absolute Betrag, den jemand zur Verfügung hat.


0 1

. . . richtig, für den Normalbürger sind derartige Statistiken 'for the birds'

als Konsument möchte ich wissen, ob eine Mindestsicherung und was das Mindesteinkommen, der durchschnittliche Verdienst und das Höchsteinkommen ist.


1 0

endlich

wieder eine Studie-Statistik-Gutachten -vom Frosch im Wald.

2 0

Propaganda

Man will uns ja auch schon seit Jahren weismachen, dass es keine Inflation gibt.

Gast: whoCares
31.10.2012 13:58
3 0

was nutzen schon die Statistiken dem Konsumenten?

. . . entscheidend wär' vielleicht das Durchschnittseinkommen des Arbeiters und Angestellten.
Dies dürfte jedem die Augen öffnen, wie die Parteien mit ihrer Privilegien- und Pfründewirtschaft nicht nur soziale Gerechtigkeit ignorieren, sondern das Land für ihr Stimmvieh mehr und mehr verschulden.
Obwohl es ein Mindesteinkommen gibt, ist das System unproduktiv, da man es bei Arbeit wieder verliert. Damit verhindert man bei den viel zu geringen Anfangslöhnen, dass Unerfahrene und Anfänger sich es kaum leisten können zu arbeiten, da es höhere Kosten verursachte.

Hobbyökonom