Frankreich: Einigung im Streit um Arcelor-Werk

01.12.2012 | 09:47 |   (DiePresse.com)

Die Regierung habe sich gegen eine vorübergehende Verstaatlichung entschieden. 600 Arbeitsplätze sind vorerst gerettet.

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Die französische Regierung hat eine Einigung mit ArcelorMittal über die Zukunft eines Stahlwerkes bekanntgeben, die alle Arbeitsplätze erhalten soll. Der Konzern werde in den kommenden fünf Jahren 180 Millionen Euro in die zwei Florange-Hochöfen im Nordosten des Landes investieren, sagte Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault am Freitagabend. Angesichts der schwachen Stahlnachfrage in Europa werde das Werk allerdings zunächst nicht wieder angefahren. "Die Regierung hat sich gegen den Plan einer vorübergehenden Verstaatlichung entschieden", erklärte er. Arcelor hatte die Fabrik ursprünglich am 1. Dezember schließen wollen.

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Der Streit um den Erhalt des Stahlwerks in Florange, in dem 600 Arbeiter tätig sind, ist zum Sinnbild von Präsident Francois Hollandes Kampf gegen eine Entlassungswelle in der französischen Wirtschaft geworden. Hollande steht wegen der hohen Arbeitslosigkeit unter Druck. Im Wahlkampf hatte er die Anlage besucht, die in der an Deutschland grenzenden, traditionell von der Stahlindustrie geprägten Region Lothringen liegt.

(APA/Reuters)

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4 Kommentare

Die EU zahlt es, damit der europäische Steuerzahler.

Wettbewerbsverzerrung in Reinform.


in wenigen jahren werden in europa alle beim staat "angestellt" sein

jeder bekommt 2000 euro mindestlohn

allerdings sind die supermaerkte leer, der staat regelt zuteilung von essentiellen nahrungsmitteln (natuerlich alle gen-frei) wie brot, kaese, wurst und obst.

auferstanden aus ruinen
und der zukunft zugewandt
lasst uns dir zum gute dienen
europa einig vaterland

lustig!

wer weis was das dem Steuerzahler wieder kostet. wäre interessant zu wissen was für ein Deal die Firma wieder aushandeln konnte. mit diesen hohen Lohnkosten, usw. ist dieser Bereich so oder so nicht wettbewerbsfähig. gegen China hat man in Europa was das anbelangt keine Chance, nicht mal mit mehr know-how, was es nicht gibt.

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