Schweiz will Steuersünder nicht mehr vorwarnen

08.12.2012 | 11:46 |   (DiePresse.com)

Bisher hatte eine automatische Voraus-Information der Schweizer Behörden den Steuersündern Zeit gegeben, Beweismittel verschwinden zu lassen.

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Die Schweizer Regierung will ausländischen Steuersündern das Leben offenbar schwerer machen. Diese würden in Zukunft nicht mehr automatisch informiert, bevor die Schweiz ihre Daten an Ermittler im Heimatland übermittelt, berichtete der "Tages-Anzeiger" in seiner Samstag-Ausgabe.

Bisher hatte die Voraus-Information der Schweizer Behörden den Steuersündern Zeit gegeben, Beweismittel verschwinden zu lassen. Andere Länder werfen der Schweiz seit langem vor, Steuersündern aus ihren Ländern zu viel Schutz zu gewähren.

(APA/dpa)

 
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51 Kommentare
 
12
Austrian Economist
09.12.2012 17:38
2

Steuervermeidung

ist reine Notwehr gegen unseren Gangsterstaat

Die Schweiz bekommt so viel Geld aus der ganzen Welt, die können auf unsere paar Euros pfeifen.

Wer sein Geld in Sicherheit bringen will, für den gibt es noch genügend andere Orte. Das beste ist es aber, gleich auszuwandern in ein Niedrigsteuerland. Eine andere Sprache verstehen die Sozialkomiker aller Parteien leider nicht.

cb746
09.12.2012 17:21
1

der wohlstand der schweiz ist auf verbrechen aufgebaut

es ist an der zeit dass die internationale gemeinschaft die schweiz zur verantwortung zieht

Albert Keinstein
09.12.2012 14:11
2

wollen wir uns nicht anständig und untertänigst bei der schweiz bedanken,

dass sie ein paar krümel für uns runterfallen lässt?

wir könnten natürlich auch auf augenhöhe mit der schweiz agieren und ihr für den fall von weiterer hehlerei die hosen strammziehen.
wir KÖNNTEN.... wenn unsere politik und große teile der bevölkerung nicht am goldenen kalb "bankgeheimnis" festhielten, das zum einen otto normalverbraucher gar nichts bringt und nur für gangster positiv ist, und das zum anderen der grund ist, warum eine eu-weite richtlinie gegen schwarzgeld/steuerhinterziehung NOCH IMMER NICHT beschlossen werden kann.

die deppen (in der bevölkerung) und die gönner der gangster (bestimmte politiker/parteien) fördern diebstahl an uns allen!

Antworten Pfefferstreuer
09.12.2012 16:25
1

Re: wollen wir uns nicht anständig und untertänigst bei der schweiz bedanken,

Würden Verbrechen an der deutschen Sprache geahndet, kriegten Sie Lebenslänglich.

dadada
09.12.2012 11:46
2

den geldfluss von und nach der schweiz

mit 50% besteuern und das theather ist vorbei.

technisch kein problem!

politisch wenn man will auch lösbar.

die schweizer gaunerschützer muss man isolieren1

Thronfolger
09.12.2012 11:17
4

Die Existenz des Steuer-Sünders

Setzt die Existenz der Staatsreligion voraus. Wenn man nicht die Haelfte und viel mehr seines hart erarbeiteten Arbeitslohns dem Staat zum Verzocken (Siehe Salzburg) oder zur Banken"Sanierung" uebereignen moechte, ist das das voellig in Ordnung, und nach Naturrecht sicher keine "Sünde".

Antworten Albert Keinstein
09.12.2012 14:03
0

Re: Die Existenz des Steuer-Sünders

niemand zwingt dich zum hier arbeiten.
wenn du glaubst, dass es andernorts für dich besser sei, dann tschüss!

aber informiere dich lieber im vorhinein, damit du nicht ganz besonders böse auf die nase fällst.

Antworten Antworten Thronfolger
11.12.2012 08:52
0

Re: Re: Die Existenz des Steuer-Sünders

Keine Angst, bin schon Tschuess. Und das schon lange.

Antworten Antworten scheinistnichtsein
09.12.2012 16:36
1

Re: Re: Die Existenz des Steuer-Sünders

.. selbstverständlich gehören leute, die steuergeld verschwenden, veruntreuen oder stehlen (oder wie würdest du es nennen, wenn jemand steuergeld für persönliche werbekampagnen verwendet ?) vor gericht, und nicht die leute die sich dagegen wehren ausgebürgert :-)
... dreimal darfst raten, wer das genauso sieht .. z.b. die staatsanwaltschaft, die mittlerweile gegen den kanzler und soweit ich informiert bin, mittlerweile gegen drei amtierende minister ermittelt .....

Antworten dadada
09.12.2012 11:44
2

Re: Die Existenz des Steuer-Sünders

aber wir werden auch alle kriegen.....


cetcensio
09.12.2012 10:59
3

"zu viel" Schutz ?

Auch die Schweiz kommt nach und nach darauf, dass sie mindestens Hehler dabei ist. Sein Gebiet dafür zur Verfügung zu stellen, anderer Staaten SteuerGeld entziehen zu können und damit dort schweren Schaden anzurichten, aber selbst von dem Zufluss genüsslich zu profitieren, ist kein Kavaliersdelikt!

Statt mit einem Abkommen, dass diesen Betrug auch noch milder davonkommen lässt als die korrekten Steuerzahler, sollte man diesen und ihren Hehlern eine empfindliche Strafe auferlegten, seitens der gesamten EU und aller sonstigen Staaten, die davon betroffen sind!

Antworten Paco
09.12.2012 11:29
1

Re: "zu viel" Schutz ?


<aber selbst von dem Zufluss genüsslich zu profitieren>

Nicht nur das, sie nehmen ihre Schwarzgeldkunden laut einer schweizer Tageszeitung auch noch richtig aus.

Jetzt, wo sie so richtig reich geworden sind, rudern sie aber schon zurück.

Es ist wie bei Gangstern oder den Oligarchen. Wenn sie es nicht mehr notwendig haben zu betrügen, wollen sie den Schutz der Gesellschaft für ihr ergaunertes Vermögen.

P.S.: Reichste Länder

1. Schweiz
Gesamtvermögen (brutto, in Mrd.): 1654
Veränderung zum Vorjahr: +2,5 %

Pro-Kopf-Vermögen (in Euro)
Netto: 138.062
Brutto: 214.794

[...] Bei den ausländischen Privatkunden, die oft ihr Schwarzgeld in den Depots der Privatbanken verstecken und die mit Gebühren geschröpft werden, die doppelt so hoch sind wie bei Durchschnittskunden, wurden die Bestände nahezu halbiert. [...]

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Banken-im-perfekten-Sturm/story/26720043

right_way
09.12.2012 09:00
3

Naja, was heißt Steuersünder?

Dass jemand sich nicht vom Staat enteignen lassen will?

Antworten cetcensio
09.12.2012 11:16
2

Dass es überhaupt zu "Eigenem" kommt und bleibt, das garantiert erst der Staat

und für diese Möglichkeit und Gewähr gibt es Abzüge. So hohe Einkommen und Vermögen kommen ja erst und nur durch die Tätigkeit des Staates zustande, andernfalls es eine Tauschwirtschaft gibt, bei der tatsächlich jeder arbeiten muss (sofern er nicht stiehlt) und sich nicht durch das Vorlegen von nicht selbst erarbeiteter Geldscheine durchs Leben schwindeln kann.

Anderseits gibt es eine berechtigte Kritik an den gleichfalls skandalösen, weil verschwenderischen und korrupten Umgang mit diesem Steuergeld.

Antworten Antworten right_way
09.12.2012 13:03
2

Re: Dass es überhaupt zu "Eigenem" kommt und bleibt, das garantiert erst der Staat

Tut mir Leid, in meinen Augen sind Sie ein Kommunist!

Antworten Antworten Antworten ein mündiger
10.12.2012 01:57
0

Re: Re: Dass es überhaupt zu "Eigenem" kommt und bleibt, das garantiert erst der Staat

aus ihrem blickwinkel ist das wohl verständlich…

Antworten Antworten Antworten Albert Keinstein
09.12.2012 14:05
1

Re: Re: Dass es überhaupt zu "Eigenem" kommt und bleibt, das garantiert erst der Staat

tut mir leid, in meinen augen sind sie ein nicht ernst zu nehmender phrasenschleuderer.

Antworten Antworten Antworten Antworten right_way
09.12.2012 14:16
1

Re: Re: Re: Dass es überhaupt zu "Eigenem" kommt und bleibt, das garantiert erst der Staat

Sie hat niemand gefragt!

ein mündiger
09.12.2012 03:49
3

steuerhinterziehungsprivileg

meines erachtens wird das steuerhinterziehungsprivileg vom staat akzeptiert und ist gewollt, um unternehmer durch die hintertüre eine "steuererleichterung" zu gewähren. eine möglichkeit um den wettbewerb um unternehmer gegen anderen staaten zu gewinnen. eine flat-tax oder niedrigere steuern wären politisch wohl nicht argumentier- und durchsetzbar. zumindest nicht solange die mehrheit nicht davon profitiert und solange parteien abhängig von mehrheiten sind.
die schweiz profitiert davon und dient sich als steuerhinterziehungs-oase mit sicherheitsleine an.
gut dass sich hier etwas bewegt... und das nur, weil uns das geld ausgeht, wir uns diese steuerzuckerl nicht mehr leisten können.

vsmeister
09.12.2012 01:37
3

Ein Quatsch-Bericht:

Jene, die in das Steuerparadies flüchten, sind doch gegenüber der schweizerischen Finanzwirtschaftsbehörden keine Steuersünder!

BÄNKSTER
08.12.2012 17:15
3

Beihilfe zum schweren Betrug

"Bisher hatte eine automatische Voraus-Information der Schweizer Behörden den Steuersündern Zeit gegeben, Beweismittel verschwinden zu lassen."

War auch an der Zeit, dass diese Beihilfe zu einem Verbrechen aufhört.

Das auf Kosten anderer Staaten, parasitäre Geschäftsmodel hatte also mit anderen Parasiten (Kriminelle Steuerhinterzieher) einen Pakt.

Eine Symbiose unter Parasiten also - auf Kosten der Allgemeinheit der steuer-zahlenden Bevölkerung anderer Lände.

Zeit, dass dieses Geschäftsmodel mehr und mehr beschnitten wird.

Ich sehe, dass durch diese Krise Bewegung ins Spiel gekommen ist, solch schwere Verbrechen wie das Hinterziehen (=Betrügen) von Millionenbeträgen nicht mehr, nicht mehr als Kavalliersdelikt zu tolerieren.

Auf Steuerkriminelle kommen unruhige Nächte zu, und in Zukunft Gefägnisstrafen. Nur noch eine Frage der Zeit.

Die Richtung stimmt ;))

ServusMiteinend
08.12.2012 16:39
6

Schweiz informiert Bank Kunden

Eigentlich wird hier das Bankgeheimis mutwillig gebrochen, was man wiederum als eine gesetzeswiedrige Straftat ansehen könnte und alles weil die EU ihre Bürger nicht im Griff hat.

Die Schweiz ist ja fast verpflichtet den Kunden zu informieren.

Antworten Pfefferstreuer
09.12.2012 01:40
0

Re: Schweiz informiert Bank Kunden

Kennen Sie den Unterschied zwischen Bankkunden und "Bank Kunden"? Wenn Sie den tanzen müssten ...

Antworten Antworten ein mündiger
09.12.2012 03:50
3

Re: Re: Schweiz informiert Bank Kunden

warum nennen sie sich nicht "rechtschreibkorrektur ohne meinung"?

Antworten Antworten Antworten buhbuh
09.12.2012 19:44
1

Re: Re: Re: Schweiz informiert Bank Kunden

Seien Sie froh, wenn er seine Meinung für sich behält.

Antworten BÄNKSTER
08.12.2012 17:21
6

Re: Schweiz informiert Bank Kunden

aus ethischer Sicht kann man das Brechen des Bankgeheimnissen, welches in diesen Fällen Kriminelle (Steuerbetrüger) schützt, wohl kaum als Gesetzesbruch nennen.

Das wäre ja ganz so als würde man das Festhalten eines Bankräuber bei der Flucht als Nötigung ud Gesetzesbruch bewerten ;)))

absurd nicht wahr(?) - aber nicht weniger absurd bei Steuerbetrügern das Bankgeheinis noch zu respektieren.

für manche ist Steuerhinterziehung offenbar noch immer ein Kavalliersdelikt (wohl eist selbst Steuerkriminelle).

 
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