Ölpreise halten sich in der Nähe des Zwei-Monatshochs

27.12.2012 | 09:21 |   (DiePresse.com)

Der Preis für Nordseesorte Brent erhöhte sich leicht um 2 Cent auf 111,09 Dollar pro Barrel.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag in der Nähe eines Zwei-Monatshochs gehalten. Nach wie vor stehe der US-Haushaltsstreit im Mittelpunkt des Interesses am Ölmarkt, hieß es von Händlern. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 111,09 US-Dollar (85,7 Euro). Das waren zwei Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 28 Cent auf 91,26 Dollar.

Die Nervosität am Markt sei weiterhin hoch, beschrieben Händler die Stimmung. Der Brent-Ölpreis erreichte am Vortag bei 111,50 Dollar den höchsten Stand seit Mitte Oktober und der US-Ölpreis bei 91,40 Dollar. US-Präsident Barack Obama hat seinen Weihnachtsurlaub abgebrochen und wird an diesem Donnerstag nach Washington zurückkehren. Gelingt bis zur Silvesternacht im Tauziehen mit den Republikanern um ein Programm zum Defizitabbau kein Kompromiss, droht der Sturz von der sogenannten Fiskalklippe. Das heißt, auf die Amerikaner kämen ab 1. Jänner Steuererhöhungen und automatische massive Ausgabenkürzungen zu.

Zusätzliche Komplikationen könnte es dadurch geben, dass die USA ausgerechnet am Jahresende erneut ihr Schuldenlimit erreichen.

(APA/dpa-AFX)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

1 Kommentare

Laut Experte droht ja eine Rezession wenn keine Einigung zustande kommt!

Warum sollte der Ölpreis dann steigen?
Rezession bedeutet weniger Produktion, weniger Energiebedarf, weniger Ölbedarf ->niedrigere Preise.

ODER zeigt dies nur einmal mehr, dass die Ölpreissteigerungen nur eine Folge der Währungsschwäche des Dollars und des "starken" Euros sind?

Umfrage

AnmeldenAnmelden