Indien senkt Wachstumsprognose auf acht Prozent

Die "ambitionierte" Vorhersage liegt leicht unter der ursprünglichen Prognose. Der Einzelhandelssektor soll für ausländische Sektoren geöffnet werden.

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Indien hat seine Wachstumsprognose für die kommenden fünf Jahre auf durchschnittlich acht Prozent gesenkt. Premierminister Manmohan Singh hält selbst dies noch für ein "ambitioniertes Ziel", wie er am Donnerstag bei einem Ministertreffen sagte. Schließlich rechne die Regierung in diesem Finanzjahr (April 2012 bis März 2013) lediglich mit einem Wirtschaftswachstum von 5,7 Prozent. Indiens aufstrebende Wirtschaft war in den Jahren 2005 bis 2008 um mehr als neun Prozent gewachsen, danach fielen die Zuwachsraten.

Der Entwurf des nächsten Fünfjahresplans sieht bis 2017 ein jährliches Wachstum von acht Prozent vor. Frühere Entwürfe enthielten noch neun Prozent und später 8,2 Prozent. Im Finanzjahr 2011/12 hatte die indische Wirtschaft um 6,5 Prozent zugelegt. Um die Wirtschaft stärker anzukurbeln, baut die Regierung Subventionen ab und öffnete beispielsweise den Einzelhandelssektor für ausländische Investoren. Weitere Subventionskürzungen und Investitionen in die Infrastruktur seien nötig, sagte Singh.

(APA)

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