Niki Lauda steigt ganz aus Fluggeschäft aus

03.01.2013 | 11:40 |   (DiePresse.com)

Lauda saß bisher noch im Aufsichtsrat der Fluglinie Air Berlin, an die sein Unternehmen "flyniki" verkauft worden war. Nun scheidet er aus dem Gremium aus.

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Etwas mehr als ein Jahr nach dem Komplettverkauf seiner Airline Niki ("flyniki") an die angeschlagene deutsche Air Berlin hat sich der österreichische Ex-Formel-1-Weltmeister und Niki-Gründer Niki Lauda vollständig aus der Airlinebranche verabschiedet. Er ist nun auch aus dem Air-Berlin-Aufsichtsrat ausgeschieden.

Lauda (63) saß seit Ende 2011 im Verwaltungsrat der börsenotierten deutschen Billigairline Air Berlin.

Mehr Zeit für Mercedes

Die deutsche Fluggesellschaft gab am Donnerstag bekannt, Lauda verlasse den Board, um sich "stärker seiner Aufgabe als Chairman of the Board des Formel-1-Teams von Mercedes widmen zu können."

Aufsichtsratspräsident Hans Joachim Körber dankte Lauda für seine "engagierte, impulsgebende Mitarbeit zum Wohle des Unternehmens“.

An Laudas Stelle als Non-Executive-Director bei Air Berlin trat mit sofortiger Wirkung Austin Reid ein. Reid (67) hat langjährige Branchenerfahrung und die britische Airline bmi mit aufgebaut. Er begann bei KPMG in New York, war dann ab 1975 bei Hertz, wo er zum Finanzchef für Europa, den Mittleren Osten und Afrika aufstieg. Nach zehn Jahren wechselte er zu bmi, wo er bis 2005 Vorstandschef war. Seither war er Berater in Luftfahrtfragen.

(APA)

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12 Kommentare

Die Pension naht, oder?


und wer

erklärt nun dem Herrn und Frau Österreicher was sich in der Fliegerei so abspielt ?!?

Na, als nächstes wird er Mercedes in die Pleite "begleiten


wann zahlt uns der endlich die steuern zurück die er noch in schilling nicht bezahlen musste um ihn vor der pleite zu retten


Na jetzt hat

Österreichs ausgewiesener Experte für "eh alles" wenigstens ausreichend Zeit um 4x wöchentlich aus den "Seitenblicken" zu grinsen.
Wie schön...

'...Mitarbeit zum Wohle des Unternehmens'?

Nach zwei Pleiten hätte er es gelernt? Glaub ich kaum;-)

Re: '...Mitarbeit zum Wohle des Unternehmens'?

Ja Pleite machen hat er gelernt, darum hat ihn die Air Berlin entfernt, ehe er es noch einmal macht.

Re: Re: '...Mitarbeit zum Wohle des Unternehmens'?

Zumal es bisher immer auf Kosten der Mitarbeiter und anderer war. Das erste mal zahlte der Steuerzahler, das zweite mal die AUA. Ich dachte auch sofort, daß Air Berlin draufgekommen ist seine Werbewirksamkeit wiegt sein 'ich weiß alles besser' nicht auf;-)

never ending .....

am Anfang kann jeder eine Fluglinie betreiben, wenn er genug startkapital hat....

aber wenn die Flieger mal erneuert gehören.... nicht mehr die sparsamsten Modelle sind, dann wird es schwierig... siehe Lauda Air und so wird es auch mal niki gehen....

Und wann verschwind' er aus der Öffentlichkeit???


Re: Und wann verschwind' er aus der Öffentlichkeit???

Genau wie 'der Inder', die 'Familie Lutz', 'dein Fernseher', 'das Werbewunder Radio' usw. gehört der Lauda zu den Plagen Österreichs. (Nur das er den Staat viel mehr Geld kostete durch Steuerschulden, vernichtete Arbeitsplätze usw.)

da geht er hin, der Chairman


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