Prominente Steuerflüchtlinge: Depardieu & Co.

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Gerard Depardieu

Der französische Schauspieler Gerard Depardieu (links) ist nun offiziell Russe. Der Wechsel der Staatsbürgerschaft begründet sich durch die hohen Steuern, die Depardieu in Frankreich zahlen müsste.

Depardieu ist mit seiner Steuerflucht aber kein Einzelfall: Hier eine Auswahl prominenter Steuerflüchtlinge.

Bild : (c) Reuters (Alexei Nikolsky)

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49 Kommentare
 
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altheli
09.01.2013 21:59
2

75% Soziabzocke = da greift der "Notwehrparagraph"

Noch dazu wo dieser Hollande ausnahmslos mit reinen Lügengespinsten seine Wahlpropaganda führte.....
Solche Spinner fahren Frankreich knallhart an die Wand......

makaberich
08.01.2013 13:09
0

Als sie sich zu den Vorwürfen äußern wollte ...

.... war sie ihren Job los.

Tja, die "freie" Gesellschaft. Der Vergleich mit der DDR ist nicht so weit hergeholt.

Antworten Oberst Redl
09.01.2013 13:11
0

Retourkutsche

für ein unerwünschtes Interview mit einer 2. Frau!

hw007
07.01.2013 18:19
2

Sportler

... haben mittlerweile auch in AT Vorteile. Richtig Zahlen tun eh nur mehr die von Gewerkschaft und Wirtschaftskammer vertretenen.

hw007
07.01.2013 18:11
0

Erklärung

Bewusste Falschmeldung oder Dummheit?
Ich kenne keinen Zusammenhang Pass und Steuerpflicht. Bitte um Erklärung!

Antworten Leopold Fried
07.01.2013 20:44
1

Re: Erklärung

Der Wechsel der Staatsbürgerschaft war Resultat eines berechtigten Wutanfalles, der letztlich in den hohen Steuern seine Wurzeln hatte.

Obige Darstellung ist stark verkürzt und dadurch irreführend.

Antworten Antworten hw007
07.01.2013 21:23
0

Re: Re: Erklärung

Ich meine eher: Putin hat das geschickt genützt, das Angebot kam doch von ihm.

Sorry, aber in der Überschrift steht eindeutig Steuerflucht.

thinkonyourfeet
07.01.2013 14:59
7

Wenn der Staat beim Steuern-Erfinden keine Skrupel mehr hat,

dann ist Notwehr wohl erlaubt.
Jemand, der in den letzten Jahren Dutzende Millionen Euro an Steuern gezahlt hat, hat doch seinen Beitrag bestimmt geleistet.
Irgendwann reichts dann...

Antworten meinegüte
09.01.2013 21:00
0

Re: Wenn der Staat beim Steuern-Erfinden keine Skrupel mehr hat,

Wieso??
Die Steuerlast wird vom Einkommen des letzten Jahres bemessen. Wenn das entsprechend hoch war, sind die Steuern eben auch hoch. Was hat das damit zu tun wie viel jemand schon mal gezahlt hat?


Antworten Antworten makaberich
10.01.2013 10:17
3

Wenn jemand von 100.000

75% Steuern zahlt, bleiben ihm 25.000.
Davon nochmals 20% MwSt, sind wir schon auf 80% Steuern.
Andere Begleitmusik (Zwangssozialabgaben, KÖST, NOVA, Gemeindeabgabe, U-Bahnsteuer, Gewerbesteuer, Biersteuer, Alkoholsteuer, KFZ-Steuer, Versicherungssteuer, Grund- und Grunderwerbsteuer u.s.w) nicht mitgerechnet.
Nein - es ist einfach zuviel.

Albert Keinstein
07.01.2013 07:33
4

das prinzip, dort seine steuern zu zahlen, wo man seinen (pseudo)wohnsitz hat,

ist ein überkommenes relikt aus der zeit von pferdekutsche und briefpost!

das hat in einer mobilen welt nichts zu suchen!

denn das einkommen wird erworben durch von der gesellschaft zur verfügung gestellte strukturen:
infrastruktur
ausbildung und können der mitarbeiter
rechtssicherheit
u.v.a.m.

die 'früchte' solcher strukturen genießen -ja!
sich an deren aufrechterhaltung angemessen beteiligen - nein!

rosinenpicker halt.
und ausgerechnet jene, für die eh nur krümel abfallen, die den geschmacklosen restkuchen runterwürgen müssen und den gesamten einkauf bezahlen, klatschen auch noch beifall.

arme 'nützliche idioten'!

Antworten makaberich
08.01.2013 13:10
3

"angemessen beteiligen"? JA

... aber nicht mehr mit über 75%.
Das ist Straßenraub.

Antworten Antworten Frau Schlau
09.01.2013 11:46
0

Die 75% gelten ja nur für den Teil des Jahreseinkommen, der über einer Million Euro liegt.

Und auch das nur für zwei Jahre.

Verarmen wird dadurch niemand ...

Antworten Antworten Antworten makaberich
09.01.2013 11:57
2

Typisch Frau

... Sie glauben das mit den 2 Jahren tatsächlich?

Novaris
06.01.2013 18:12
6

Da bleiben Fragen

Irgendwie ist die Flucht vor dem gierigen Steuervogt nachvollziehbar.
In der Bibel ist die Rede vom Zehnten oder 10% und nicht von 50% oder mehr ---- aber es stellt sich auch eine andere Frage :
Ist ein System gerecht, dass durch verquere Leistungsmaßstäbe und arbeitslose Einkünfte
große Vermögen überhaupt ermöglicht ??
Das herrschende Wirtschaftssystem ermöglicht z.B., dass ein Silvio Berlusconi seiner ehemaligen Frau eine monatliche "Unterstützung" von 3 Millionen EURO zahlt, andererseits aber Einsparungen beim sogenannten kleinen Mann fordert.
Schuhmacher = ein begnadeter Kreisfahrer.
Becker = Tennisspieler.
Beckenbauer = Fußballer.
Depardieu = Schauspieler.
etc.etc.
Das sind alles keine Professionen, welche
im extremen Krisenfall gefragt sein könnten.
Sie sind somit eigentlich verzichtbar --- werden aber im Interesse von "Brot und Spiele" seit jeher überbezahlt.
Da bleiben Fragen.

Antworten makaberich
09.01.2013 11:58
1

Erfahrungsgemäß gibt es in Ländern ...

... in denen es keine Reichen gibt, nur Arme.

Antworten Oberst Redl
07.01.2013 07:59
0

Ja da muss man doch förmlich

ein gesetzliches Verbot anstoßen, nicht wahr Novaris?!

Antworten Leopold Fried
06.01.2013 23:26
3

Re: Da bleiben Fragen

Wenn das Volk für Spiele gerne bezahlt, warum nicht?
Diese Sportler und Schauspieler sind nicht in oder durch die Krise reich geworden, warum sollte deren Krisennützlichkeit ein Kriterium für die Angemessenheit der Einkommen sein?

Rudi Ratlos
06.01.2013 16:16
3

Nicht alles scheint richtig

Tina Turner wohnt wirklich primär in der schönen Schweiz.

Familie Porsche ist von jeher mit Salzburg verbunden, ihre Familienmitglieder leben tatsächlich in Österreich.


Monte Rosa
05.01.2013 17:09
4

Was ist mit Flick, Porsche, Piech, etc.?

Die Auswahl soll wohl suggerieren, dass alle "bösen" Milliardäre in die Schweiz ziehen. Kann man mir mal erklären, weshalb etwa Flick, Beckenbauer, Porsche, Piech u.a. den Wohnsitz nach Österreich verlegt haben? Sind diese Leute so scharf auf einen Spitzensteuersatz von 52% oder profitieren sie einfach von der Pauschalbesteuerung!

Es gibt doch ein Sprichwort vom "Splitter im Auge des anderen und dem Balken im eigenen"?


Antworten makaberich
08.01.2013 13:13
0

Porsche? Piech?

Weil Flick (zumindest Frau Flick), Porsche und Piech österreichische Familien sind?

Antworten hw007
07.01.2013 18:13
0

Re: Was ist mit Flick, Porsche, Piech, etc.?

Sie kennen das Steuerrecht?

Antworten Leopold Fried
06.01.2013 23:22
1

Re: Was ist mit Flick, Porsche, Piech, etc.?

Diese Leute haben überwiegend Kapitaleinkommen. Diese werden mit 25% besteuert, was im internationalen Vergleich ganz akzeptabel ist.

Antworten Antworten Oberst Redl
09.01.2013 13:15
0

Schmonzes 25%

FALSCH! Damit wir gleich mit dem Märchen aufräumen: juristische Person bezahlt 25% KÖSt und für die Ausschüttung zahlste nochmals 25% also durchgerechnte: 43,75%. Dies nur zur VOLLSTÄNDIGKEIT.

Antworten Antworten Antworten Leopold Fried
09.01.2013 15:18
0

Re: Schmonzes 25%

Richtig, soferne es Dividenden von oesterreichischen Unternehmen sind.

Bei Zinsen ist die Lage wieder anders, und bei auslaendischen Unternehmen von Land zu Land verschieden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Leopold Fried
09.01.2013 16:45
0

Re: Re: Schmonzes 25%

Aber, und darum ging es eigentlich, vom Wohnsitz sind nur die genannten 25% abhaengig.

 
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