Goldman wieder an der Spitze bei Fusionen

05.03.2013 | 18:11 |   (Die Presse)

Zum zehnten Mal in Folge ist Goldman die erfolgreichste Bank bei Mergers und Fusionen.

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New york/Bloomberg. Goldman Sachs ist mal wieder ganz oben. Und zwar auf der Liste der bestbezahlten Investmentbanken im Bereich „Fusionen und Übernahmen“ 2012 (M&A) – gemessen an der Summe der insgesamt eingenommenen Provisionen. Das geht aus dem jüngsten jährlichen Ranking von „Bloomberg News“ hervor.

Der amerikanische Konzern nahm 1,77 Mrd. Dollar mit der Beratung zu Fusionen und Übernahmen ein. Damit errang Goldman bereits das zehnte Jahr in Folge den Spitzenplatz. Im Jahr 2011 hatte die Bank mit 1,84 Mrd. Dollar jedoch mehr verdient. Das verwundert nicht, da das weltweite M&A-Volumen 2012 insgesamt um gleich 8,7 Prozent auf nur noch 2,2 Billionen Dollar gesunken ist, wie Bloomberg-Daten zeigen. Vielerorts hielten sich die Chefs von Unternehmen mit Fusionen oder Übernahmen angesichts der Sorgen um eine Rezession in Europa und Haushaltsänderungen in den USA zurück.

 

Europäer auf den Plätzen

Auch auf den Plätzen zwei und drei folgen mit Morgan Stanley (1,44 Mrd. Dollar) und JPMorgan Chase & Co. (1,31 Mrd. Dollar) zwei weitere US-Banken im Ranking. Auf dem vierten Platz ist mit Credit Suisse Group AG die erste Bank aus Europa zu finden. Sie nahm 1,03 Mrd. Dollar mit Provisionen ein. Die Deutsche Bank liegt auf dem fünften Rang – mit M&A-Einnahmen von 0,95 Mrd. Dollar (Vorjahr: Rang sieben mit 0,70 Mrd. Dollar). Die größte Schweizer Bank UBS landete „nur“ auf dem zehnten Platz mit 0,52 Mrd. Dollar.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.03.2013)

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