Boeing will bis zu 2300 Stellen abbauen

23.03.2013 | 09:38 |   (DiePresse.com)

Es sind die Nachwehen der Dreamliner-Pannenserie: Nach Beendigung der Entwicklungsphasen der Modelle 787 und 747 wird weniger Personal gebraucht.

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Nach der Pannenserie seines Prestigeflugzeugs Dreamliner hat der Luftfahrtkonzern Boeing einen umfangreichen Stellenabbau angekündigt. In der Fertigung der Maschinen vom Typ 787 und 747 würden bis zum Jahresende 2000 bis 2300 Stellen abgebaut, kündigte das Unternehmen am Freitag an. Begründet wurde die Maßnahme unter anderem mit einem geringeren Personalbedarf nach Beendigung der Entwicklungsphasen der Modelle 787 und 747.

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Rund 800 Mitarbeitern werde gekündigt, die übrigen Stellen fielen durch ausscheidende Mitarbeiter, Versetzungen und die Nicht-Neubesetzung von Stellen weg, hieß es in der Mitteilung. Besonders betroffen von dem Stellenabbau ist demnach der Standort in Everett bei Seattle. Alle Möglichkeiten zur Vermeidung von Kündigungen würden ausgeschöpft, hieß es. So seien seit Jahresanfang 500 Stellen durch Umstrukturierungen erhalten worden.

Boeing hatte in den vergangenen Monaten erhebliche Probleme mit seinem Prestigeflugzeug Dreamliner. Alle weltweit eingesetzten Dreamliner müssen seit Mitte Jänner am Boden bleiben. Die US-Flugaufsicht FAA hatte nach einer Pannenserie ein weltweites Flugverbot verhängt, weil die in die Flugzeuge eingebauten Lithium-Ionen-Batterien überhitzen können. Allerdings erwartet Boeing inzwischen eine schnellere Aufhebung des Flugverbots als zunächst angenommen.

(APA/AFP)

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1 Kommentare

hire and fire

wird nicht so gut für die qualität des produktes sein wenn man die leute bei der erstbesten gelegenheit feuert und später wenn man welche braucht wieder irgendwelche leute einstellt.
warum wohl die japanischen produkten den ami produkten qualitätsmäßig überlegen sind ?
wird für die ma nicht gerade motivierend wirken wenn bei der erst besten gelegenheit der job weg ist. ein paar mal den gleichen durchlauf u. der ma wird gerade das nötigste tun u. nicht mehr.

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