Philip Morris verkauft weniger Zigaretten

Der Zigaretten-Absatz fiel um sieben Prozent. Besonders drastisch ging es auf den Philippinen nach unten, wo die Steuern gestiegen waren.

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APA/GEORG HOCHMUTH

Rückläufige Zigarettenverkäufe rund um den Globus sowie höhere Kosten haben dem Marlboro-Hersteller Philip Morris International (PMI) das Geschäft verhagelt. Im ersten Quartal fiel der Gewinn um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 2,1 Milliarden US-Dollar (1,6 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte.

Weltweit sanken die Auslieferungen der Glimmstängel um annähernd sieben Prozent. Besonders drastisch ging es auf den Philippinen nach unten, wo die Steuern gestiegen waren, in Deutschland betrug das Minus sechs Prozent. Durch Preiserhöhungen konnte der Konzern dies teils wieder auffangen. Der Umsatz ohne Steuern stieg so um zwei Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar.

Philip Morris war 2008 aus dem US-Konzern Altria herausgelöst worden, zu dem nach wie vor das Tabakgeschäft in den USA gehört. Das Unternehmen sollte sich unabhängig von den Raucherklagen in den USA entwickeln können. Philip Morris International umfasst die ausländischen Aktivitäten, hat seinen Sitz aber in New York.

(APA/dpa)

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