USA: Eine Wirtschaftsweltmacht ist zurück

01.05.2013 | 18:16 |  von MATTHIAS AUER (Die Presse)

Billiges Geld, billige Energie und billige Arbeitskräfte sorgen in den USA für ein Comeback der Industrie. Europa blickt neidisch über den Atlantik. Kopieren kann es das amerikanische Modell aber nicht.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Wien. Henry Ford hätte seine Freude gehabt. Nach viereinhalb Jahren Krise geht es wieder aufwärts mit den Kindern des Urvaters der modernen Industrie. Zum Jahreswechsel verkaufte der von ihm gegründete US-Automobilkonzern Ford Motor Company erstmals wieder so viele Autos in den USA wie 2006. Dem Land geht es ähnlich. Zwar läuft die weltgrößte Volkswirtschaft noch nicht auf vollen Touren, die Arbeitslosigkeit ist unverändert hoch. Doch der Aufschwung ist bereits deutlich sichtbar.

Mehr zum Thema:

Die US-Börsen haben ihre Höchststände eingestellt, acht der zehn größten Konzerne sind amerikanisch und die US-Industrie erlebt ein Comeback. In den ersten drei Monaten des Jahres legte die US-Wirtschaft um 2,5 Prozent zu. Und auch wenn sich Politiker und Ökonomen davon enttäuscht zeigten, Europa kann von solchen Wachstumsraten nur träumen. Genaue Konjunkturdaten gibt es aus der EU noch nicht. Die Industrieproduktion im Euroraum fiel im April allerdings schon den 15. Monat in Folge. Wirtschaftlich wird Europa heuer um die Nulllinie taumeln.

Das wirft die Frage auf: Was macht Amerika besser als Europa? Und kann der Alte Kontinent dem Beispiel der USA folgen?

 

Wachstum auf Pump?

Teil eins des Aufschwungs übernimmt die Notenpresse. Fed-Chef Ben Bernanke hält die Zinsen seit Jahren auf Rekordtief und flutet den Markt mit billigem Geld, um die Wirtschaft anzukurbeln. Hier stehen die Europäer den USA allerdings nicht um viel nach. Auch EZB-Chef Mario Draghi wird am heutigen Donnerstag die Zinsen wohl im Keller halten. Erleben die USA also nur eine Erholung auf Pump? Rechnet man Staat, Unternehmen und Private zusammen, hat sich am Schuldenstand seit dem Höhepunkt des Booms tatsächlich wenig geändert. Er liegt mit 225 Prozent der Wirtschaftsleistung unverändert hoch. Dennoch ist die Notenpresse nicht der Hauptgrund für den Aufschwung.

Die USA erleben (noch) keine Neuauflage eines von Konsumkrediten befeuerten Booms. Auch der Staat lässt als Investor weitgehend aus. Es sind die Unternehmen, die investieren und die Wirtschaft vorantreiben. Erstmals seit den 1970er-Jahren ist die US-Industrie wieder im Aufwind. Damals sorgten Amerikas Industriebetriebe noch für ein Drittel der US-Wirtschaft. Mit dem Aufschwung der Finanzindustrie unter Ronald Reagan verlor der Sektor sukzessive an Bedeutung. Nach der Jahrtausendwende verschwanden sechs Millionen US-Industriejobs in Richtung China. Jetzt kommen sie langsam zurück: Apple hat angekündigt, seine Mac minis künftig in den USA bauen zu wollen, der taiwanesische Elektronikkonzern Foxconn investiert hier und auch der heimische Stahlkonzern Voestalpine baut um eine halbe Milliarde Euro ein Werk in Texas.

Unternehmen aus aller Welt tragen ihr Geld nach Nordamerika, angelockt von billiger Energie und niedrigen Löhnen. Industriearbeiter sind in den USA inklusive Nebenkosten um 35 Dollar die Stunde zu haben, im von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Süden sogar um 25 Dollar. In Europa kosten sie 45 Dollar. Gleichzeitig mit dem Sinken der Löhne in den USA sind jene in China sprunghaft gestiegen. Mussten Industriebetriebe 1995 Arbeitern in Amerika noch 40-mal so viel bezahlen wie in China, so ist es heute nur noch das Achtfache. Angesichts der höheren Produktivität der US-Arbeiter löst sich der Vorteil von Werken in Asien so langsam in Luft auf.

Der zweite große Grund für die Rückkehr der Industrie in die USA ist die billige Energie, eine Folge des Schiefergasbooms. Binnen wenigen Jahren hat das Land einen Weg gefunden, Gas und Öl mittels chemischer Substanzen aus tief liegendem Schiefergestein zu lösen („Fracking“). Heute kostet Erdgas in den USA ein Drittel dessen, was Betriebe in Europa bezahlen. So kommt es, dass die US-Produktion steigt, während Europas Industrie in der Krise steckt (siehe Grafik).

 

Europa ruft nun nach Reindustrialisierung

Kein Wunder, dass der alte Kontinent neidisch über den Atlantik blickt. „Europa muss sich reindustrialisieren“, fordert der zuständige EU-Kommissar Antonio Tajani. Die Frage ist nur wie. Denn Europa ist hin- und hergerissen zwischen Schuldenkrise, Klimazielen und Energiewende. Viel Zeit, sich um die Industrie zu kümmern, bleibt da nicht. Kopieren kann Europa das US-Modell ohnedies nicht, sagt Patrick Artus, Chefökonom der französischen Investmentbank Natixis. Von einer Senkung der Lohnstückkosten ist Europa weit entfernt. Länder wie Griechenland machen zwar Fortschritte. In Frankreich oder Italien bleiben die Kosten aber unverändert hoch. Und das Thema Energie? Immerhin schlummert auch in Europa Schiefergas unter der Erde. Auch hier stehen die Chancen schlecht. Der Einfluss der Umweltschützer ist in Europa größer, sodass mit der Ausbeutung der Schiefergasvorräte gar nicht begonnen wird. Doch selbst, wenn die Europäer den Schatz heben dürften, würden sie enttäuscht. Denn die Vorräte sind kleiner als in den USA und lagern doppelt so tief unter der Erde.

vergrößern

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.05.2013)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

215 Kommentare
 
12 3 4 5

also

wir bauen die besseren autos, und die bessern Motorräder

Re: also

Österreichische Autos?

Re: Re: also

http://www.bmw-werk-steyr.at/

KTM und BMW sind momentan die besten Superbikehersteller!

Re: Re: also

europa, österreich baut gute autoteile :)
unter anderem motoren! die besten.

Die amerikanischen Drohnen fliegen mit ö motoren

Amerika

Amerika ist sicherlich nicht das ideale land, denn das giebt es nicht, aber, ohne Sentiments
hat das freie Wirtschaftssystem der USA die absolut wohlhabendste Mittelschicht aller Laender erwirtschaftet. Nur zum Beispiel: Haus und Wohnungseigentumsbesitz ist in den USA fast 70%, in Europa 25%. Dies alleine spricht Baende. Nach wie vor stimmen Menschen mit Ihren Fuessen und stehen Schlange um sich ein Wohn und Aufentahaltingsrecht in den USA zu sichern wie in keinem anderen Land. Das ist das freie Wirtschaftsystem. Sozialismus ist ein Betrug an den Menschen und deren Erwartungen. Er verspricht Geliecheit die es nie geben kann und wird da er wieder der Menschliche Natur geht. Was folgt ist eine selbstverschuldete Vernichting von Moeglichkeiten, Wohlstand und Freiheit.

Re: Amerika

das kann man nicht sagen, wenn man die bauqualität österreichischer häuser mit jenen in california vergleicht wird schnell klar warum dort jeder depp ein haus hat. ausserdem kosten diese holzbuden dort nix.

In Amerika

In Amerika ist Alles besser!
Da braucht man nur mal durch das Land zu fahren...

Selbstgemachte Armut

Die Antwort auf unsere Krise ist so einfach. Sie ist selbstgemacht von wahnwitzigen Ideologen eines Sozialismus der nur in einer Kapitalistischen Gesellschaft überleben kann. Sozialismus pur wir in der Soviet Union oder Nord Korea waren mörderische Konzepte welche Million von Menschen versklavte. Unsere Wirtschaft welche mit einer Globalen Wirtschaft konkurrieren muss wird von Auflagen und beschrankigungen erdrosselt , so das es sich einfach nicht rechnend bei uns wettbewerbsfähig zu produzieren. Neuem sie zu hause oder im Büro irgendeinen Gegenstand in ihre Hände. Dieser ist mit grosser Sicherheit nich in Europa produziert. Jeder Gegenstand steht aber für auslandische Arbeitsplätze und exportierten Wohlstand . Wenn wir unsere Wirtschaft nicht endlich von den Fesseln des Sozialismus befreien werden wir Armut importieren und unsere Freiheit auf nimmerwiedersehen verlieren.

Die USA-Wirtschaft, die nur wenig hinter dem Weltwirtschaftswachstum zurückbleibt, ist für uns wenig interessant. Viel wichtiger ist es für uns zu wissen, wie katastrophal die Fehler der EU-Politik sein mussten, damit die Eurozone nicht mit der übrigen Welt wächst, sondern sogar schrumpft!

Der Hauptgrund für den Zusammenbruch der Wirtschaft in der Eurozone ist die aller wirtschaftlichen Vernunft widersprechende Wahnvorstellung, dass die völlig unterschiedlichen Wirtschaften in Nord- und Südeuropa mit einer Einheitswährung funktionieren könnten. Dass immer mehr Wirtschaftsexperten die Verkleinerung der Eurozone fordern, lässt aber auf Besserung hoffen.

Jetzt kommt auch noch das von der EU vorgeschriebene "Energieeffizienzgesetz" hinzu, das die Industrie zwingen will, ihren Energieverbrauch auf das Niveau von 2005 zurückzuführen. Das ist nur mit Betriebsschließungen und Massenarbeitslosigkeit in der EU erreichbar!
Die für Österreich großen Firmen OMV und VOEST machen deshalb Erweiterungsinvestitionen nur außerhalb der EU und lassen die heimischen Anlagen auslaufen. VW in Deutschland hat angekündigt, 50.000 Arbeitsplätze in die USA zu verlegen.
Diese Massenflucht der Industrie aus Europa ist wohl der Grund für den Produktionsabfall in der Eurozone seit 2011!

Es wäre viel wichtiger, über diese verhängnisvolle Entwicklung, die Europas Wohlstand hinter den der Schwellenländer zurückwerfen wird, zu berichten, als über die noch funktionierende Wirtschaft in den USA!


USA Handelsbilanzdefizit

Die USA haben ein riesengroßes Handelsbilanzdefizit. Sie importieren weit mehr als sie exportieren.

Jetzt, wenn sie vielleicht anfangen etwas mehr zu produzieren und nicht nur Geld zu drucken passt es auch wieder nicht?

Verrückte Welt. Warum erwarten wir eigentlich von den südeuropäischen Staaten, dass sie ihr Handelsbilanzdefizit abbauen?

Re: USA Handelsbilanzdefizit

Es ist ein Unterschied, ob ein Wohlhabender, dem man vertraut, Schulden hat, oder einer der nix ist und nichts hat.
So ist es auch mit den Schulden der USA im Vergleich zu jenen Griechenlands.

Re: Re: USA Handelsbilanzdefizit

die sind nicht wohlhabend, nur schwer bewaffnet.

Gasmarkt funktioniert in EU nicht!

Es stimmt nicht, dass Erdgas grundsätzlich in Europa teurer sei als in den USA. So zahlen z. B. russische Haushalte und auch die Industrie in Russland weniger für Erdgas als US-Betriebe und US-Haushalte.

Was nicht funktioniert ist der Großhandel und Einzelhandel mit Erdgas in Mittel- und Westeuropa!

So kostet auch für den europäischen Markt Erdgas an der Börse nur etwa 1/3 dessen was die Haushalte und die Industrie dafür hinblättern müssen!

NUR das Erdas allein ist 3-fach überteuert wohlgemerkt, die Leitungskosten, Zählergebühren u. s. w. werden EXTRA zustätzlich verrechnet.

Schuld daran ist in Österreih die Rückkehr zur sogenannten großen Koalition! SPÖ und ÖVP sind bemüht ihren Günstlingen Versorgungsjobs bei Energiekonzernen auf Kosten der Bürger und Wettbewerbsfähigkeit zu besorgen.

Die FPÖ hat vorher vorgemacht, wie man aus den teurersten Telefongebühren der Welt die billigsten via Wettbewerb macht. Bei Gas wäre bei Fortsetzung von Blau-Schwarz das Gleiche passiert, was die Gasrechung gedrittelt hätte auch in Österreich und Resteuropa würde nun langsam nachziehen (müssen).

Wir Energie billiger bleibt mehr für hochwertigen Konsum und das befeuert die Wirtschaft und bringt echtes Wachstum.

http://www.boerse.de/rohstoffe/Erdgas/XD0002745517 $ 4,36 rund 3 Euro kosten eine Million britischer thermischer Einheiten (umgerechnet sind das http://www.einheiten-umrechnen.de/einheiten-rechner.php?typ=energie 273 kW/h, für die Wien Energie etwa (OHNE Leitungsgebühr) 10 € nimmt

Maastricht und Lissabon schlecht für Europas Entwicklung

Ich möchte nur anmerken, dass ich kein Feind der EU an sich bin, aber seit Maastricht ist die EU völlig am Holzweg und Lissabon machte alles noch schlimmer.

Gut ist der Euro, der ist ausbaufähig. Aber das geht eben nur wenn man endlich Maastricht und Lissabon wieder streicht und sich auf eine reine wirtschaftliche Freihandelszone beschränkt, wo eben WAREN frei fließen und nicht Menschen von Konzernen überall hin frei verkauft werden dürfen im Schengengebiet.

Je größer eine Union, desto unsozialer wird sie. Eine Kleinfamilie ist extrem sozial, je größer es wird, desto weniger sozial wird es. Globale solidaridät ist eine wirre sozialistische Träumerei, die in Wahrheit zu einer Art linken Plutokratie führt, wo Konzerne alles bis hin zum weltweiten Menschenhandel diktieren.

Weg mit Maastricht und Lissabon und dann ist der Weg frei für eine gigantische Freihandelszone von Indien über Russland bis Deutschland und diese Freihandelszone sollte auch eine Währung haben, die man Ario nennen könnte. Dabei könnten auch andere arische Völker wie z. B. Perser von windigem US-Dollarplunder auf die sichere Basel II oder gar schon Basel III Währung umstellen.

Aber selbst ohne Perser wäre eine Währung von Indien bis Germanien einfach unschlagbar. Die EZB würde der Fed Milliarden (etwa je 1000 Mrd. 20 Mrd. bei 2 % Inflation) via höherem Reservenanteil in Ario statt US-Dollar abnehmen.

Sark war Europa übrigens als Verbrecher aus Europa auswandern mussten und nicht einwandern durften!

Re: Maastricht und Lissabon schlecht für Europas Entwicklung

Jetzt wird's aber schon sehr wirr!

Könnte man punkto Klimaziele den Europäern

endlich einmal reinen Wein einschenken?

In Texas entsteht in diesem augenblick die weltgrößte Windparkanlage.
In Kalifornien wenn ich mich nicht irre entstehen Sonnenparks und etwa in San Francisco sind bereits Plastiksäcke verpannt worden. In Österreich ist ein solcher Vorstoß am Umweltminister gescheitert.

Abgesehen davon gibt es daneben auch noch eine ganz natürliche Klimaerwärmung. Die Erde ist auch keine reine Kugel sondern ein sogenannter Geoid desshalb ist an manchen Gebieten der Meerespiegel eine Zeitlang höher an anderen stellen dafür tiefer abgesehen davon befinden sich die Erdplatten in ständiger Bewegung.

Aber ich denke nicht, dass es die Klimaauflagen sind die Europa bremsen. Vielleicht sind es ja auch so dinge wie 50% Spritsteuer (Österreich) welche Unternehmen vertreibt. Oder die Tatsache, dass man praktisch kein einziges Militärfahrzeug ins Ausland exportieren kann ohne, dass es nicht sofort zum Leitartikel von Spiegel, Bild und ZDF wird.
Vielleicht liegt es auch an der Rettungslaune der EU. Nicht mal der dümmste Investor der Welt wird sein Geld in der EU anlegen wenn das Risiko besteht dafür auch noch enteignet (sie Zypern) zu werden. Oder liegt es daran, dass die EU erst wartet bis alle Solarhersteller in Europa in Konkurs sind bis Strafzölle auf Chinesische Dumping-Solarprodukte verhängt werden während das in der USA ein Formaler Akt von wenigen Tagen war.

Irgend etwas dazwischen wird wohl Schuld daran sein. Nur grob geschätzt.

Re: Könnte man punkto Klimaziele den Europäern

Kriegsspielzeug ausführen und dann über Asylanten aufregen geht aber auch nicht.

Re: Könnte man punkto Klimaziele den Europäern

Ganz nebenbei ist etwa 2 mal soviel CO2 in den auf der Erde lebenden Bäumen gespeichert als sich überhaupt insgesamt in der Luft befindet.

Auch da muss man sich nicht wundern, dass, wenn man Bäume verbrennt, das CO2 in der Atmosphäre ansteigt.

Den CO2-Anstieg kann man aber einfach senken, indem man Holz z. B. in Wüsten verscharrt. Da fiele der CO2-Wert gar schnell und das wäre locker mit den hohen CO2-Abgaben finanzierbar. Aber wozu sollte man es tun, denn CO2 ist mit Sicherheit nicht Schuld an der Erderwärmung, da es genauso am Mars, der Venus, dem Merkur und sogar am Juputermond Europa wärmer wurde.

Vermutlich geht das Sonnensystem momentan durch eine Zone mit weniger Staub im All, es kann aber auch einfach die Sonne ein wenig aktiver sein. Das sind alles aber Faktoren, gegen die wir gar keine Handhabe zur Zeit haben, wobei man natürlich Staub im All rund um die Erde ausbringen könnte, aber das stört die Raumfahrt wiederum gewaltig und würde die Erde leicht zu sehr abkühlen; was wenn die Sonnenaktivität wieder fällt? Dann hätte man den Staub rund um die Erde, den man nicht mehr wegbekommt und wir eine Eiszeit die sich gewaschen hat!

Re: Re: Könnte man punkto Klimaziele den Europäern

Alter Schwede ... der MMMayer erklärt uns das Universum. Spezialist für eh alles.

Sind Sie vielleicht gar der Manfred Mayer Mineralöle? Wenn ja, könnte es sein, dass Sie ab und zu ein bisserl an den Tankwagen schnüffeln?

Sapperlot

das ging aber jetzt schnell, dass die USA wieder eine INDUSTRIEmacht werden oder geworden sind und die Armut wird auch nullkommanix weg sein.....ja, die FED und Goldman Sachs macht es möglich, ja ganz bestimmt.......

Sichtweise

Bezüglich Energie würde ich das Fracking im Moment eher noch als fragwürdig bezeichnen, da die Folgekosten nicht absehbar sind.

Die "Energiewende" in Europa, speziell in D, hat die Energiekosten künstlich massiv verteuert.

Weshalb hört man nichts aus dem Mittelmeerraum (Griechenland, Zypern)? Meines Wissens wurden enorme Erdöl- und Erdgaslager dedektiert, die die Schulden dieser Länder als einen lächerlichen Betrag erscheinen lassen.

Weshalb lassen sich die Geberländer nicht in dieser Form bezahlen?

Re: Sichtweise

In Österreich war alles Neue immer "fragwürdig".
So lange, bis es jeder auf der Welt kannte und benützte.
Wissen Sie, dass der Kaiser Franz Joseph nie in ein Auto einsteigen wollte, weil es ja so viele schöne und gute Pferde gibt?
Erst als ihn der deutsche Kaiser Wilhelm einmal besuchte, liess er sich überreden in das teuflische Automobil einzusteigen.

Re: Re: Sichtweise

Die Auswirkungen auf die Umwelt, konkret gesagt die langfristige Schädigung ist nicht hinlänglich erforscht.

Lieber etwas abwarten, als sein Umfeld des schnellen Gewinnes zu Liebe, massiv und langfristig zu schädigen.

Das bedeutet nicht, dass ich dadurch fortschritts-, oder technikfeindlich bin.

1.Mai

kein Feiertag in USA.
Ein ganz normaler Arbeitstag ohne Aufmärsche.
Warum wird der 1. Mai in USA nicht einmal ignoriert?:
Sie sind keine Kommunisten

Re: 1. Mai wurde zum 1. September

Selbstverständlich hat das kapitalistische Amerika einen Tag der Arbeit und Arbeiterschaft, wie den 1. Mai, ohne auch nur irgendwie darüber nachzudenken, abgelehnt. Kommt doch vom Socialist/Communist Europe.

Aber dennoch dreht sich grad in den USA alles um hard working und hard working people - also haben sie doch einen "Labor Day" eingeführt.....

Den 1. September!

Re: 1.Mai

Ja, das können sich die rot gehirngewaschenen Europäer nicht erklären!
Es gab schon im 19. und 20. Jh. einige Versuche in den USA, sozialistische Parteien zu gründen. Die scheiterten alle jämmerlich, obwohl es sicher auch arme Amis gab. Aber es ist der Neid auf jene die es zu was gebracht haben, den man in Amerika vergeblich sucht.
Drum sagen auch viele Amis ganz ungezwungen, wenn man sie nach ihrem
Lebensstandard fragt: "O, I have money!". Unvorstellbar, dass ein Europäer und schon garnicht ein Österreicher von sich sagt, er hätte glücklicherweise Geld! Und das hat nichts mit blöder Angabe zu tun, sondern ist der Stolz, etwas erreicht zu haben.

 
12 3 4 5

Umfrage

AnmeldenAnmelden