„Carmageddon“: Wer kauft noch ein neues Auto?

17.05.2013 | 18:28 |  NORBERT RIEF (Die Presse)

In Europa werden so wenige Autos verkauft wie zuletzt vor 17 Jahren. Der Markt wird weiter schrumpfen, zehntausende Arbeitsplätze sind gefährdet – und einige Automobilhersteller.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Wien. Früher, erzählt F., habe ihr Mann alle fünf Jahre auf ein neues Auto bestanden. Heuer wird diese Frist erstmals verstreichen. „Die Autos sind einfach zu teuer und der Wertverfall zu groß“, erklärt F. Bei A. ist es ähnlich: Er hat sich vor drei Jahren ein neues Auto gekauft, „zu Superkonditionen“. Und das will er jetzt fahren, „bis es auseinanderbricht“. R. wiederum kauft sich „aus Überzeugung“ nur gebrauchte Autos.

Mehr zum Thema:

Die drei sind mit ein Grund dafür, dass der europäischen Autoindustrie ein „Carmageddon“ bevorsteht, wie es Analysten von JP Morgan in einem Bericht formulierten (das Wort setzt sich aus Armageddon und „cars“ zusammen). In Europa werden so wenige neue Autos verkauft wie seit 17 Jahren nicht mehr. 2012 waren es zwölf Millionen, so wenig wie zuletzt 1995. Das waren noch einmal um 8,2 Prozent weniger Pkw als im ohnehin schon mageren 2011. Und auch wenn es im Vormonat wieder ein kleines Hoch gab, 2013 dürften die Verkäufe nach Einschätzung von Analysten noch einmal weiter zurückgehen: laut „Center of Automotive Management“ an der Wirtschafts-Fachhochschule in Bergisch Gladbach auf 11,4 Millionen.

 

In Europa ist der Markt gesättigt

Die Gründe für die massiven Rückgänge sind vielfältig. Hauptursache ist die Wirtschaftskrise. „Ein Auto ist für viele Menschen die größte Ausgabe, die sie tätigen können. Viele haben das Geld nicht oder wollen es in dieser unsicheren Zeit nicht ausgeben“, erklärt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen.

Die Verschrottungsprämie, die Regierungen in der Krisenzeit bei Autoneukäufen gewährten (in Österreich waren es 1500 Euro), führte dazu, dass viele Menschen früher als geplant ein neues Auto kauften. Später motivierte die hohe Inflation und die Diskussion über den Wertverfall zum Autokauf. Mittlerweile sei der Markt in Europa gesättigt, befindet Dudenhöffer. Auf 1000 Einwohner kommen in Westeuropa etwa 500 Pkw.

Aber auch das Fahrverhalten der Menschen in den Ballungszentren und den „Speckgürteln“ trägt zu dem Strukturwandel bei. Das Autofahren sei durch Beschränkungen und Verteuerungen etwa von Parkplätzen verleidet worden. Durch den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel sei es auch nicht mehr so wichtig, ein zweites Auto oder überhaupt ein Auto zu besitzen. Und wenn man einmal ein Fahrzeug benötige, gebe es mittlerweile ein akzeptables Angebot durch Carsharing-Unternehmen.

Die Kombination aus all diesen Faktoren hat für die europäische Autoindustrie, vor allem aber für die etwa sieben Millionen Menschen, die bei den Fahrzeugherstellern und den Zulieferbetrieben arbeiten, verheerende Konsequenzen. Seit 2007 wurden bereits 800.000 Arbeitsplätze abgebaut. Die Prognosen, wie viele Jobs noch gestrichen werden, schwanken massiv: Die Angaben reichen von 500.000 allein bei den Zulieferern bis weit über eine Million. Die bisherigen Rückgänge bei den Autoverkäufen entsprechen etwa der Jahresproduktion von zwölf Werken. Die Industrie hat in der Vergangenheit bereits vorgebaut und setzt zunehmend auf Zeitarbeiter: Etwa 1,5 Millionen der sieben Millionen Beschäftigten sind leicht kündbare Arbeitnehmer. „Die Autoindustrie“, meint Dudenhöffer, „steht vor ihrer größten Belastungsprobe seit dem Zweiten Weltkrieg.“

 

Hoffnungsmarkt China

In Europa, wohlgemerkt. In Asien, allen voran China und Indien, gehen die Autoverkäufe stetig nach oben. Gerade China gilt als Hoffnungsmarkt für die angeschlagene Industrie, dort kommen derzeit auf 1000 Menschen lediglich 37 Pkw. Punkten können dort aber nur jene europäischen Firmen, die auf ein weltweites Image setzten: BMW, Audi, VW, Porsche. Schwierig wird es für jene Hersteller, die vornehmlich in Europa oder nur national Autos verkaufen: Fiat, Peugeot, Citroën, Renault, Opel, Seat. Peugeot Citroën schrieb 2012 einen Verlust von fünf Milliarden Euro. Ein Großteil sind zwar Abschreibungen, die Tendenz aber ist klar: Der Konzernumsatz ging um fünf Prozent auf 55,4 Milliarden Euro zurück. Jetzt wird ein Werk nahe Paris geschlossen und 14.000 Mitarbeiter entlassen.

Die seit Jahren im Todeskampf liegende GM-Tochter Opel schließt nach Antwerpen auch das Traditionswerk in Bochum. Es wird zweifellos nicht genügen, um den operativen Verlust von 1,3 Milliarden Euro aus dem Jahr 2012 abzufedern.

Für potenzielle Autokäufer aber stehen laut JP Morgan gute Zeiten vor der Tür. Weil Angebot und Nachfrage weit auseinanderklaffen, „erwarten wir, dass Europa das größte Schlachtfeld für Kaufanreize bleiben wird“. Da geht sich für Fs. Ehemann vielleicht doch noch ein neuer VW Sharan aus.

In Zahlen

12

Millionen.
So viele Autos wurden im Jahr 2012 in Europa verkauft. So wenige wie zuletzt vor 17 Jahren.

500

Pkw
kommen in Europa auf 1000 Einwohner. Der Markt ist gesättigt. In China sind es 37 Pkw pro 1000 Einwohner.

27

Prozent.
Anzahl der Wege in Wien, die mit einem Pkw zurückgelegt werden. Ein historischer Tiefstand.

25 bis 30

Jahre
beträgt das Durchschnittsalter in den Wiener Fahrschulen. Es liegt deutlich über dem Schnitt in den Bundesländern, wo der Führerschein oft bereits mit 17 Jahren gemacht wird.

389,6

Autos
kommen auf 1000 Einwohner in Wien. Die Bundeshauptstadt ist damit Schlusslicht in Österreich. 1970 lag Wien bei den Autobesitzern noch an erster Stelle.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.05.2013)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

308 Kommentare
 
12 3 4 5 6 7

Ich benutze den ö.V. prioritär, habe aber trotzdem ein Auto

Persönlich benutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel sehr häufig und prioritär, sogar im geschäftlichen Verkehr. Trotz halte ich mir ein Auto, weil es einfach Situationen gibt, wo der ö.V. unhandlich ist. Wenn beispielsweise immer mehr Läden in kleineren Ortschaften zusperren und die Einkaufszentren weit ab liegen, ist man auf das Auto angewiesen. Das Ausspielen von ö.V. gegen Auto ist daher sinnlos.

Carmageddon war ein ziemliches cooles Computerspiel...

... ist aber keine Aussicht für eine düstere Zukunft!

Ein gesättigter Markt ist nicht von Nachteil, man muss nur dessen Potential nutzen:

- die Werkstätten sind bestens ausgelastet und verdienen kräftig
- durch Modernisierung der Produkte werden Anreize geschaffen, möglichst schnell ein Nachfolgemodell zu kaufen - wer ein Auto der älteren Generation fährt, gilt als arm
- durch steuerliche Vorteile setzen viele Arbeitgeber auf Dienstautos statt Gehaltserhöhungen, die Neuanmeldungen bei Firmenautos lag letztes Jahr bereits bei 51% (Die Presse berichtete)
- auch der Gebrauchtwagenmarkt hat ein unglaubliches Potential für Autohersteller: Mehr ältere Autos bedeuten mehr benötigte Ersatzteile, die bekanntlich zu hohen Preisen verkauft werden

„Carmageddon“

(das Wort setzt sich aus Armageddon und „cars“ zusammen).

Echt jetzt? Danke, liebe Presse! Ohne diese Erklärung hätte ich das nie geschnallt! ^^

Das ist nur für den Fall das $ozen oder Grün Wähler das lesen...


Rein praktische Gründe!

Wer glaubt, dass ein Umdenken stattfindet zugunsten der Umweltfreundlichkeit, der täuscht sich. Menschen sind nunmal Opportunisten und schauen zuallererst auf sich und ihren Vorteil.

Nachdem das Leben immer teurer wird, das Geld für Wohnen, Lebensmittel und Kleidung draufgeht, der Treibstoff immer teurer und der Parkraum immer weniger wird, verzichten die Menschen überall dort aufs Auto, wo sie es nicht unbedingt brauchen.

Auch der Führerschein kostet nicht unbedingt wenig. Wenn man also als Jugendlicher sich sowieso kein Auto leisten kann und es auch nicht braucht, wieso sollte man das Geld für den Führerschein ausgeben? Bis man dann tatsächlich ein Auto hat (10 später oder mehr) hat man schon wieder vergessen, wie man Auto fährt.

AUSGESTEUERT

Die STEUERN auf Autos sind einfach zu hoch. In den USA kann ich mir einen 2 Jahre alten Audi Q7 (made in Slovakei) um weniger als 30,000 Euro kaufen. So geht es auch.

Jetzt bekommt die Autoindustrie ...

... die Folgen ihres Lohndumpings zu sprüren ...

Steuerausfall

Am Auto hängen jede Menge Steuern die dem Staat fehlen werden. Fusgeher jnd Radler zahlen ja keine. Es wird die historische Leistung der Grünen sein via Zusammenbruch der Autoindustrie Europa ruiniert zu haben. Dann werden sie die Öffis extrem verteuern und neue Steuern als Ersatz für die entgangenen KFZ, UST, und Spritsteuern schaffen. Mit gratis radeln, zu Fuss gehen und Freifahrtsausweis ist keim Staat zu machen

Re: Steuerausfall

darum bleibt nichts anderes als Zweckbindung aller Steuern für transparente Budgets und keine Loch auf Loch zu fiskalpolitik!

Re: Steuerausfall

Angeblich soll es Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer geben die Einkommenssteuer zahlen.

Re: Re: Steuerausfall

Das tun sie aber jetzt auch schon.

nicht zuletzt den grünen mit ihrer (ab)schreckpolitik sei dank.


nur blöd, dass mit der verminderung der fahrzeuge auch eine verminderung des gesamtverbrauchs und damit wiederum eine reduzierung der staatlichen steuereinnahmen miteinhergeht, mit der ein grossteil des sozialapparats querfinanziert wird.

schöne scheiXXe, nicht wahr ?

Die Europäer sparen für den wirtschaftlichen Supergau ..

.. wenn die Zeche für Hypo, Kommunalkredit, Griechenland, .... verschlafene Reformen ... zu bezahlen ist. Wozu dann ein neues Auto?

Irgendwie klingt der Artikel, als wollte sich wieder irgendein Lobbyist

Subventionen vom Steuerzahler erscnorren. Arbeitsplätze bei Großkonzernen sollten den Steuerzahler nicht mehr kosten, als andere auch!

rechnen und Nachdenken

siehe auch Google.at "Versicherungsvergleich", ÖAMTC Autokostenrechner.
Nicht das Fahrrad ersetzt das Auto sondern der ÖV und Mietwagenangebote im Ballungsraum

Kompaktwagen billigere Marke: Kaufpreis neu 20.000 € inkl. Steuern (bei 10 Jahren / 12.000 km / Jahr)
Kosten Durchschnitt / Jahr
Abschreibung: € 2000,--
Versicherung Haftpflicht + Teilkasko: € 1400,--
Werkstatt / Reparaturen: € 500,--

Summe: rund 4000 € Fixkosten Jahr (ohne Treibstoff!, Betriebsmittel, Reifen etc.)

Demgegenüber: Jahreskarten / ÖV Wien 375 € bzw. rund € 500 / Jahr

Somit kostet das Auto allein an Fixkosten saldiert schon € 3500 / Jahr mehr.

demgegenüber: Mietwagen (www.auto-europe.at; www.rentalcars.com)
um ca. 50 € / Tag je nach Mietdauer zu bekommen

d.h. das sind 70 Tage im Jahr oder 1,34 Tage / Woche oder 5-6 Tage im durchschnittlichen Monat, also jedes 2. Wochenende.
Damit kann man die obligatorischen Bier- und Mineralwasserkisten, oder die Fahrt ins Grüne etc. Problem bewerkstelligen, ohne ein eigenes Auto zu haben.

Kurzzeitmieten wie carsharing.at oder car2go gibt's mittlerweile auch schon .

Fazit: wer nicht mehr als € 3500 / Jahr für Fahrzeugmieten (am Wohnort) ausgibt, steigt mit Mieten besser aus, als mit Kaufen....
und diese Rechnung geht in allen Ballungsräumen, dicht bebauten Stadtgebieten, für Singlehaushalte etc. fast immer auf, zumal man mit dem PKW dort kaum schneller ist als mit dem ÖV.
die Städte wachsen, und die Leute mit höherer Bildung können besser rechnen...


Re: rechnen und Nachdenken


Hier mal die Realität und keine Irgendwie-Schätzungen, die in der Regel sowieso immer voll daneben gehen. Ich führe nämlich genau Buch auch über die KFZ-Kosten!

Am 10.5.2004 um 13.500 Euro einen neuen Skoda Fabia-Kombi Flash, 101 PS Diesel, gekauft.

Gesamtkilometerleistung bis heute, 19.05.2013:
214.130 Kilometer.

Gesamtkosten (Anschaffungskosten, Versicherung, Treibstoff, Reifen, Service, Reparaturen usw. usf.):
41.526,79 Euro.

Somit Kosten jährlich:
4.614,08 Euro „all inclusive“!

Ergibt Kosten pro gefahrenen Kilometer:
0,19 Euro!

Der Wagen ist immer noch in einem Topzustand, wird täglich gefahren und ich hoffe, dass er es noch mindestens drei Jahre macht :-))

Re: Re: rechnen und Nachdenken

Sprich: Du hast in 10 Jahren das Auto de facto drei Mal komplett bezahlt. Und das nennst Du günstig davonkommen?

Re: rechnen und Nachdenken

vor 12 jahren ein 17 jahre altes auto um 1000,- mit 29000km gekauft. in der zeit 1000,- und nicht mehr zeit als andere fürs waschen brauchen investiert. jedes service selbst und besser als die werkstatt gemacht.
80000km gefahren.
angebote über 4-5tsd bekomme ich laufend. aner warum sollte ich ihn hergeben?

Re: Re: rechnen und Nachdenken

das Auto war 17 Jahre alt und hatte nur 29.000 km und hat dann nur € 1000,-- gekostet???
klingt unglaubwürdig!

war das ein Unfallfahrzeug, dass sie repariert haben, oder ein Garagenauto wo Sie gleich einmal den Rost mit dem Hammer abklopfen konnten?
Oder haben Sie das Auto einem Demenzkranken am Sterbebett noch abgekauft?

und in den letzetn 12 Jahren bei 80000 km haben Sie für Reifen, Bremsen, Ölwechsel Pickerlprüfung, Getriebe (gut dass kann bei 120000 km noch in Ordnung sein) nur 1000 € ausgegeben?

irgendwas stimmt da nicht so ganz mit den Kosten.
dass sie für einen "Klassiker", der jetzt 29 Jahre! alt ist, noch 4-5000 € bekommen, kann schon sein, nur muss das Auto in gutem Zustand und "Saniert" worden sein und dass kostet bei einem "Oldtimer" sicher mehr als 1000 €, manchmal mehr als ein Neuwagen.

Re: Re: Re: rechnen und Nachdenken

ich habe das auto um 1010,- von einem jungen wiener ersteigert. glauben sie mir er hätte mehr erhofft. er hat das auto ein halbes jahr in wien gefahren und dabei 6000 km zurückgelegt. vorher gehörte das fahrzeug einer alten hausherrin die es mit 70 kaufte und dann 5 jahre ca. je 3000km zurücklegte. anschliessend wurden nur noch jährlich ca. 3-700 km zurückgelegt. nachweise über jährliche rechnungen fürs pickerl und unabhängig ein service beim denzel sind vorhanden.
ölwechsel und andere arbeiten habe ich anschliessend regelmässig selbst gemacht. das auto ist noch immer rostfrei.

bissl sehr einfach

ich spare pro tag mit dem auto etwa 30minuten zeit in welchen ich knapp 15€ verdiene. das ganze an 21 tagen im monat et voila: ich verdiene im jahr um knapp 3800 mehr.

ODER ich fahre zu 2. bis 4. und dann vll. auch eine zone mehr als nur im kern (100)

die autovermietung die deine konditionen bietet muss man auch erst mal finden, und dann: 14 tägig hin und wieder zurück fahren. wenn das jedes mal ne stunde dauert (inkl mietprozess) siehe oben.
gerade kontrolliert deine 50€ sind unsinn oder nur dann wenn ich monate im vorraus buche, selbst für nächstes we (sa+so) kostet eine krücke in form eines fiat pandas schon 73€ (+ für mich als wiener ne stunden anfahrt)


Re: bissl sehr einfache Rechnung

a) tatsächlich? du fährst mit dem Auto in die Arbeit, bist insgesamt um 30 Minuten schneller (also 15 Min in der Früh und 15 Minuten am Abend) und deswegen arbeitest du jeden tag um 30 Minuten bezahlt mehr, als wenn du mit dem ÖV fahren würdest?

Wie geht das?
Hast du dann statt 38,5h 41h Normalarbeitszeit oder musst/darfst du 30 Minuten Überstunden machen?

Tatsächlich hast du / Tag einfach um 30 Minuten mehr "Freizeit" zwischen Arbeits- und Schlafenszeit - aber deswegen nicht mehr Geld am Konto.

b) Autovermietung finden:
siehe: www.rentalcars.com oder www.autoeurope.at !

Ist keine Vermietung, sondern ein Buchungsportal, die Kontingente bei Vermietern kaufen und schon hast 60 € für einen Tag 50 € bei 3 Tagen und 40€ bei mehr als 3 Tagen (jeweils / Tag)
Buchen kannst einen Kalendertag (Datum) im Voraus, wobei ein Miettag immer 24 h ist also von Mo 9 Uhr bis Di 9 Uhr.
Und wenn der Panda 73€ für Sa - So kostet sind das 36,5 € / Tag!!!
PS: du kannst auch VW Golf, BMW Mercedes etc. mieten, der Mietpreis hängt immer vom Preis des Fahrzeugs ab!

PPS: Mietwagenstation gibt in Wien mehrere, man braucht nicht immer 1 h um hinzukommen.

und genau deswegen zahlt sich ein Auto in der Stadt vielfach nicht aus

Re: Re: bissl sehr einfache Rechnung

a) nein statt 40h normarbeitszeit arbeite ich so und so im schnitt um die 50. meine zeit kann ich mir einteilen wie ich will und auch verrechnen. es gibt genug zu tun wenn ich 8h arbeiten will arbeite ich 8 und wenn ich 10,75 arbeiten will arbeite ich 10,75.
die auszahlung verzögert sich allerdings zum jeweiligen quartalsende. deine annahme ist schlicht und einfach nicht korrekt.

b) korrekt mein fehler, dachte das ist pro tag - nicht für beide, gerade eben nochmal kontrolliert.

.

Re: bissl sehr einfach

ganz abgesehen davon, dass ich für meinen teil bei meinem letzten auto keine ab- sondern eine zuschreibung verbuchen durfte. und mein jetziger, den ich jetzt seit einem jahr fahre könnt ich auch unter anschaffunswert verkaufen. (gehört zwar nicht zum artikel aber deine argumentation geht auch auch prinzipiell gegen kfz und nicht nur gegen neuwagen)

Re: rechnen und Nachdenken

äpfel werden hier mit birnen verglichen, no comment!

Re: rechnen und Nachdenken

es gibt auch auf dem Land Leute mit höherer Bildung, die ebenfalls rechnen können. Es hilft nur nichts, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel 4 x am Tag, in den Schulferien 2 x am Tag, an den Wochenenden gar nicht fahren und die nächste Autovermietung 8 km entfernt ist.
Und jetzt bitte nicht sagen, man ist selbst schuld, wenn man am Land wohnt.

 
12 3 4 5 6 7
AnmeldenAnmelden