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Gute Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit

05.09.2008 | 11:54 |   (DiePresse.com)

In Österreich sind gering qualifizierte Menschen dreimal so oft arbeitslos wie gut ausgebildete. Mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss betrug die Arbeitslosigkeit hingegen nur 2,4 Prozent.

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Gute Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit: In Österreich waren 2007 durchschnittlich 7,4 Prozent der 25 bis 64-jährigen Erwerbspersonen mit einfachem Bildungsniveau arbeitslos. Mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss oder einer höheren berufsfachlichen Ausbildung betrug die Arbeitslosigkeit hingegen nur 2,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote bei mittlerem Bildungsabschluss - also mit Berufsausbildung oder Matura ohne Studium - lag bei 3,3 Prozent. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten EU-Statistik hervor.

Der Zusammenhang zwischen dem Risiko, arbeitslos zu werden, und dem Bildungsniveau zeigt sich laut Statistik in allen Staaten der Europäischen Union. Im EU-Durchschnitt waren 9,2 Prozent der niedrig gebildeten, aber nur 3,6 Prozent der höher gebildeten Erwerbspersonen arbeitslos.

Osteuropäische Staaten besonders ungleich

Von Land zu Land gibt es allerdings große Unterschiede. In Griechenland, Luxemburg und Portugal betrug der Abstand bei der Erwerbslosenquote zwischen den Gruppen mit der niedrigsten und der höchsten Bildung nur rund einen Prozentpunkt.

In der Slowakei sowie in Tschechien war hingegen das Risiko einer Erwerbslosigkeit bei einfacher Bildung jeweils mehr als zwölfmal so hoch wie mit einer höheren Bildung. Generell waren die Arbeitsmarktchancen nach Bildungsniveau vor allem in den osteuropäischen Staaten besonders ungleich verteilt.

Auch Deutschland zählt zu den Ländern, in denen Personen mit einfachem Bildungsgrad besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Hier waren 17,7 Prozent der Erwerbspersonen mit einfachem Bildungsniveau ohne Job. Mit höherem Bildungsniveau machte die Arbeitslosigkeit 3,7 Prozent aus.

Die Daten sind das Ergebnis einer europäischen Arbeitskräfteerhebung, die regelmäßig Erwerbstätigkeit und Erwerbslosigkeit nach dem Konzept der International Labour Organization (ILO) misst. Die Studie untersuchte die Situation von Menschen zwischen 25 und 64 Jahren, die derzeit keiner bezahlten oder selbstständigen Tätigkeit nachgehen, obwohl sie aktiv nach einer solchen Tätigkeit suchen und bereit wären, sie im Erfolgsfall innerhalb der nächsten zwei Wochen aufzunehmen.

(APA)

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3 Kommentare
Gast: Dogge
05.09.2008 18:37
0 0

Bitte zu bedenken

arbeitslos GEMELDET. Könnte ein wichtiger Unterschied sein.

Gast: Martin S
05.09.2008 17:15
0 0

Und jetzt die grosse Frage:

Wie hoch ist das Bildungsniveau der zugewanderten Türken? RICHTIG - so ungefähr zwischen Käse und Topfen. Daher sind ja auch fast alle Jungen Türken arbeitslos! Und was behaupten die Grünen und Roten immer? "Wir brauchen die Ausländer damit Sie in unser Sozialsystem einzahlen" - HAHAHA

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ABSOLUTER BLÖDSINN!!!


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