Angesichts der anhaltenden Absatzflaute haben die französischen Autokonzerne Renault und PSAPeugeot-Citroen am Montag die ersten Produktionsstandorte vorübergehend stillgelegt.
Renault hielt in sieben Werken die Fließbänder an, berichteten französische Medien. PSA schloss einen Betrieb und kündigte für andere Werke eine eingeschränkte Produktion an. Der Zwangsurlaub für die Arbeiter sollte fast überall mindestens eine Woche dauern. Bereits in den vergangenen Wochen hatten einige Werke in Deutschland ihre Bänder angehalten.
"Das Schlimmste kommt erst noch"
Der Automanager Carlos Ghosn, Chef der Renault-Nissan-Gruppe, hat die Branche vor den Folgen der derzeitigen Finanzkrise gewarnt. "Das Schlimmste kommt erst noch", sagte Ghosn am Dienstag bei einem Wirtschaftsforum in Japan. "Wir müssen uns auf Turbulenzen über einen vergleichsweise langen Zeitraum einstellen."
Selbst wenn die Krise aufhöre, werde sie sich auf die Beschäftigungslage auswirken. Das kommende Jahr werde für die Automobilbranche "bestenfalls lauwarm", und selbst 2010 könne es so weitergehen, wenn es keine guten Lösungen gebe. Die Unternehmen müssten jetzt kurzfristige Ziele anpeilen und vor allem für eine solide Finanzlage sorgen.
(Ag. )
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